| Antragsteller*in: | Amrei Küsel |
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W16: Amrei Küsel
Vorstellung
Hii, ich bin Amrei (sie/ihr), 21 Jahre alt, studiere im ersten Semester Geographie an der Uni Hamburg und möchte mich als Koordi für den nächsten Landesvorstand bewerben.
Klimaschutz jetzt und hier!
Die aktuellen Bedrohungen durch die Klimakrise sind ein Grund für meine Entscheidung zum Geographiestudium. Nicht nur bei Hitzesommern und Überschwemmungen sehen wir immer wieder, dass Klimaschutz und Klimaanpassung nur zusammen gedacht werden können. Der Zukunftsentscheid hat in Hamburg gezeigt, dass die Mehrheit sozial gerechten Klimaschutz möchte. Im nächsten Jahr bietet die Novellierung des Hamburger Klimaplans die perfekte Möglichkeit, um konsequent sozial-gerechte Maßnahmen einzuleiten. Wir als Grüne Jugend sind hier in der Verantwortung, als kritische Augen zu fungieren. Wir verbinden als linke Jugendorganisation die Anliegen zukünftiger Generationen mit den heute bestehenden Ungerechtigkeiten und sollten daher beobachten und dafür sorgen, dass bei Entscheidungen alle mitgedacht werden.
Wer ernsthaft Klimaschutz betreiben möchte, darf sich nicht davor scheuen, es mit den reichen und mächtigen Männern aufzunehmen, denn nur sozial-gerechter Klimaschutz ist konsequenter Klimaschutz. Es kann nicht sein, dass in Deutschland die Reichsten 10% so viel emittieren wie die gesamte vermögensschwächere Hälfte unserer Gesellschaft. Die Klimakrise ist eine Klassenfrage, denn mit ihr verschärfen sich globale und nationale Ungleichheiten. Die, die am wenigsten Schuld trifft, leiden am stärksten. Im globalen Nord/ Süd- Verhältnis wird das besonders deutlich, aber dennoch wird es viel zu häufig in der öffentlichen Debatte vergessen.
Krisen zusammen denken!
Bei den Protesten unserer Generationen weltweit wird deutlich, dass junge Menschen Probleme nicht mehr getrennt voneinander betrachten. Wir überlegen nicht mehr „gute Bildung für alle“ oder „global-gerechter Klimaschutz“ oder „Kampf gegen Rechtsextremismus“, sondern agieren bei den Themen vernetzt mit Lösungsansätzen. Denn soziale Kürzungen treten nicht als Einzelphänomen auf, sie werden vielmehr von unserer Regierung systematisch durchgesetzt. In einer digitalen Welt bekommen wir alle auch viel mehr von globalen Krisen mit. Sich durch diese Flut nicht machtlos und ohnmächtig zu fühlen, ist nahezu unmöglich. Um die Chance zu haben, sozialen Klimaschutz umzusetzen, müssen wir Faschismus in Deutschland bekämpfen und dabei hat der Bildungssektor eine Schlüsselrolle inne. Ich glaube, die GJ ist der perfekte Ort, um gegenzusteuern, Krisen zu verbinden und aktiv zu werden. Denn dieses Zusammendenken muss in der breiten Gesellschaft ankommen. Auch Menschen, die sich jetzt durch Nachrichten, GenZ Proteste, Hochschulblockaden etc. politisieren, sollen bei der GJ diesen Unmut in politischen Aktivismus übersetzen können. Deshalb will ich weiterhin Möglichkeiten auch für Menschen schaffen, die im politischen Alltag völlig neu sind, niederschwellig aktiv zu werden und sich mit Ideen einzubringen.
Vorstellung:
Da ich erst relativ neu in der Grünen Jugend bin, stelle ich mich hier länger vor: Ich bin Amrei, bin diesen Sommer nach Hamburg gezogen, aber schon seit ca. 5 Jahren in verschiedenen zivilgesellschaftlichen Organisationen aktiv. Vor allem die Zeit während der Corona-Lockdowns hat dazu beigetragen, dass ich mich inhaltlich tiefgreifend mit Politik beschäftigt habe und dann auch aktiv werden wollte. Zunächst habe ich mich vor allem mit globalen Ungleichheiten in Bezug auf die Klimakrise beschäftigt. 2021 bin ich daher Teil von Fridays For Future München geworden, wo ich zentral in koordinativer Rolle aktiv war, aber unterschiedlichste Aufgaben, wie Pressesprecherin, Social Media Team oder die Einbindung Interessierter übernommen habe. Durch die Arbeit in Bündnissen war ich später dadurch aber auch bei einer Kampagne „Klimagerechtigkeitsbildung an Hauptschulen“ der bayerischen Landeszentrale für politische Bildung, bei der Organisation der Demos „Gemeinsam gegen Rechts“ und zuletzt beim Bürgerbegehren „Baumentscheid“ in München beteiligt. Ich durfte Erfahrungen im Reden schreiben und halten sammeln, mit Politiker*innen in Hintergrundgesprächen oder auch im TV diskutieren und vieles über Bündnisarbeit lernen.
Nach der Schule habe ich erst eine Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzanlagen in München und Lüneburg gemacht, die ich in diesem Jahr abgeschlossen habe. Neben meinem politischen Aktivismus bin ich seit sieben Jahren Schwimmtrainerin für Grundschulkinder, bin im Sommer und Winter gerne in den Bergen unterwegs und liebe es vegan zu backen und zu kochen.
Wenn ihr noch was wissen wollt, erreicht ihr mich immer gerne auf Signal, über Telegram (amrei.ksl) oder Insta (a.amrei.i).
Ich freue mich auf ein erfolgreiches GJ-Jahr mit euch!! ✨
Ich bin eine FLINTA*-Person und bewerbe mich auf die Plätze für FLINTA*-Personen? (FLINTA* = Frau, L
Ja
- Pronomen (sie/ihr)
- 21 Jahre
- Seit ca. fünf Jahren bei FFF München aktiv
- Bündnisarbeit z.B. bei Gemeinsam gegen Rechts München
- Hobbys: Schwimmen, vegan kochen und backen
- Ihr erreicht mich z.B. auf Telegram: amrei_ksl
