<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/feedmotions" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>3. Landesmitgliederversammlung 2026: Anträge</title>
            <link>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/feedmotions</link>
            <description></description>
            <image>
                <url>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/lmvgjhh/page/files/GJ_2020_Logo_sRGB_V0013v002.png</url>
                <title>3. Landesmitgliederversammlung 2026: Anträge</title>
                <link>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/feedmotions</link>
            </image><item>
                        <title>W14: Tutku Nisa Kirac</title>
                        <link>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/Tutku-Nisa-Kirac-10257</link>
                        <author>Tutku Nisa Kirac</author>
                        <guid>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/Tutku-Nisa-Kirac-10257</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><h2>Foto</h2><img src="/LMV/Tutku-Nisa-Kirac-10257/viewimage?sectionId=36728" alt="Foto"><h2>Vorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund*innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>in meinem letzten Jahr bei der GJ möchte ich mich gerne aktiver einbringen und Verantwortung übernehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als gelernte Kauffrau und Verwaltungsangestellte, habe ich in meiner beruflichen Laufbahn bereits oft die Prüfung von Haushalten übernommen, sei es in privaten Betrieben oder in der öffentlichen Verwaltung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb möchte ich mich als Rechnungsprüferin zur Vefügung stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beruflich habe ich als Kauffrau für Versicherungen und Finanzen sowie als Steuerfachangestellte einschlägige Erfahrungen sammeln dürfen. Zudem bin ich aktuell in den letzten Zügen meines dualen Studiums in Public Management mit einem Schwerpunkt auf Haushalt und Steuerung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch bei der Grünen- Mutterpartie bin ich bereits auf verschiedenen Ebenen aktiv. Ich bin Mitglied des Kreisvorstands Hamburg-Mitte, Delegierte für die BAG Queer-feministische Lesbenpolitik und Teilnehmerin des Vielfaltsmentorings auf Bundesebene.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich würde mich darüber freuen meine Erfahrungen einbringen zu dürfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Grüße</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nisa</p></div></div><h2>Seitenspalte (z. B. Politisches, Persönliches, Kontaktmöglichkeiten)</h2><p>nisa.kirac@hamburg.gruene.de</p>

<p>017632483873</p>
<h2>Ich bin eine FLINTA*-Person und bewerbe mich auf die Plätze für FLINTA*-Personen? (FLINTA* = Frau, L</h2><p>Ja</p>
]]></description>
                        <pubDate>Thu, 29 Oct 2026 13:35:41 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>W13: Kathrin Sereße</title>
                        <link>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/Kathrin-Seresse-48881</link>
                        <author>Kathrin Sereße</author>
                        <guid>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/Kathrin-Seresse-48881</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><h2>Foto</h2><h2>Vorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Moin, ich bin Kathrin :) Als ich 2021 für einen Freiwilligendienst nach Hamburg gezogen bin, habe ich mich zum ersten Mal bei der Grünen Jugend engagiert. Nach ein paar Jahren Pause, in denen ich in Elmshorn gewohnt, hauptsächlich studiert und viel Musik gemacht habe, bin ich nun seit Sommer 2026 wieder dabei und seit September auch Teil des Bildungsteams. Dort organisieren und gestalten wir die Aktiventreffen, die für mich zum Kern der Grünen Jugend gehören, da sie Austausch, Vernetzung, Auseinandersetzung mit politischen und gesellschaftlichen Themen und ein gemeinsames Dazulernen ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele dieser Treffen werden über den Ring politischer Jugend finanziert. Von daher ist es sinnvoll, dass ich als Mitglied des Bildungsteams mit direkten Einblicken in die Planung der Aktiventreffen an der Delegation zu RpJ-Treffen teilnehme. Es scheint mir außerdem sehr bereichernd und spannend, auf diesen Treffen auch Mitgliedern anderer Jugendverbände zu begegnen und deren politische Arbeit ein bisschen kennenzulernen. Insofern würde ich mich auf diese Aufgabe freuen!</p></div></div><h2>Seitenspalte (z. B. Politisches, Persönliches, Kontaktmöglichkeiten)</h2><h2>Ich bin eine FLINTA*-Person und bewerbe mich auf die Plätze für FLINTA*-Personen? (FLINTA* = Frau, L</h2><p>Ja</p>
]]></description>
                        <pubDate>Thu, 29 Oct 2026 09:19:05 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>W12: Eddie Arriaga Flores</title>
                        <link>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/Eddie-Arriaga-Flores-7410</link>
                        <author>Eddie Arriaga Flores</author>
                        <guid>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/Eddie-Arriaga-Flores-7410</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><h2>Foto</h2><img src="/LMV/Eddie-Arriaga-Flores-7410/viewimage?sectionId=36728" alt="Foto"><h2>Vorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mietendeckel. Steigende Krankenkassebeiträge. Deutschland liefert weiterhin Waffen in Kriegsgebiete. Die Klimakrise macht nicht einmal vor den reichsten Ländern der Welt Halt. Die Welt brennt, und ich möchte nicht länger nur zuschauen. Ich will aktiv dagegenhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mein Name ist Eddie, ich bin 28 Jahre alt und stolzer Harburger. Lange Zeit habe ich den Schritt zur GJ nicht gewagt, da mich die vielen Kompromisse in der Ampel abgeschreckt haben. Ich bin jedoch bereit, unsere Basis in Berlin zu vertreten und für eine klare linksgrüne Politik im gesamten Verband einzustehen. Für eine klare Haltung gegen Rechts und gegen Rechtsbrüche, und für ein Hamburg, das immer bereit ist, für sich selbst und für andere einzustehen und sich nicht von „den da oben“ einschüchtern lässt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieses Jahr hab ich schon am Länderrat teilgenommen, wenn auch ohne Stimmrecht. Aber ich bin mitgefahren, weil ich mich für meine Überzeugung in eine bessere Welt einsetzen wollte. Ich habe zu einem Antrag, der mir sehr am Herzen liegt, wichtige Änderungen vorgeschlagen und erfolgreich durchgesetzt. Ich würde mich freuen, dies nochmal zu machen!</p></div></div><h2>Seitenspalte (z. B. Politisches, Persönliches, Kontaktmöglichkeiten)</h2><p>Instagram: e.aflores<br>
Signal: eddieaf.49</p>
<h2>Ich bin eine FLINTA*-Person und bewerbe mich auf die Plätze für FLINTA*-Personen? (FLINTA* = Frau, L</h2><p>Nein</p>
]]></description>
                        <pubDate>Tue, 27 Oct 2026 23:09:27 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>W11: Carro Göbel</title>
                        <link>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/Carro-Gobel-53725</link>
                        <author>Carro Göbel</author>
                        <guid>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/Carro-Gobel-53725</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><h2>Foto</h2><h2>Vorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im letzten Jahr war ich als Landessprecher*in schon ersatzdeligiert in den Landesausschuss. Gerne möchte ich dieses Amt weiter machen, dieses mal als Hauptdelegierte*r. Die Arbeit in der Partei liegt mir weiterhin am Herzen und ich möchte mich hier weiter für uns und euch einsetzen.</p></div></div><h2>Seitenspalte (z. B. Politisches, Persönliches, Kontaktmöglichkeiten)</h2><h2>Ich bin eine FLINTA*-Person und bewerbe mich auf die Plätze für FLINTA*-Personen? (FLINTA* = Frau, L</h2><p>Ja</p>
]]></description>
                        <pubDate>Tue, 27 Oct 2026 17:44:47 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>W9: Leon Meyer</title>
                        <link>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/Leon-Meyer-25907</link>
                        <author>Leon Meyer</author>
                        <guid>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/Leon-Meyer-25907</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><h2>Foto</h2><h2>Vorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hey, ich bin Leon. Ich war schon im ersten Jahr als Landessprecher für uns Deli beim Länderrat. Ich hätte Lust uns dort wieder zu vertreten.</p></div></div><h2>Seitenspalte (z. B. Politisches, Persönliches, Kontaktmöglichkeiten)</h2><h2>Ich bin eine FLINTA*-Person und bewerbe mich auf die Plätze für FLINTA*-Personen? (FLINTA* = Frau, L</h2><p>Nein</p>
]]></description>
                        <pubDate>Tue, 27 Oct 2026 15:48:15 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>W8: Leo Landowski</title>
                        <link>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/Leo-Landowski-27910</link>
                        <author>Leo Landowski</author>
                        <guid>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/Leo-Landowski-27910</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><h2>Foto</h2><img src="/LMV/Leo-Landowski-27910/viewimage?sectionId=36728" alt="Foto"><h2>Vorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund*innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>eine starke politische Arbeit braucht ein solides organisatorisches Fundament und genau dort möchte ich mich einbringen. Deshalb bewerbe ich mich bei euch als Rechnungsprüfer.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin Leo, 25 Jahre alt, studiere im Master Wirtschaftsinformatik an der Uni Hamburg und arbeite seit September als Werkstudent im Bereich Cyber Security bei einem Flugzeughersteller. Politisch engagiere ich mich seit Anfang 2025 bei den Hamburger Grünen, bin Ende 2025 zur Federation of Young European Greens gestoßen und seit Anfang 2026 auch bei der Grünen Jugend aktiv. Ich bin Sprecher der LAG Europa, Frieden und Internationales sowie Delegierter für die BAG Europa. Zudem habe ich die AG Digitale Unabhängigkeit in der LAG DigiMe organisiert und veranstalte aktuell in den Hamburger Kreisverbänden regelmäßig „Digital Independence Day“-Events, um digitale Unabhängigkeit ganz praktisch voranzubringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Warum bewerbe ich mich für die Rechnungsprüfung?<br>
Zahlen, Prozesse und Prüfungen ziehen sich durch mein gesamtes Studium und meinen bisherigen Berufsweg.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vor meiner aktuellen Tätigkeit habe ich fast zwei Jahre als Werkstudent in einer großen internationalen Beratung im Bereich Cyber Security &amp; Resilience gearbeitet. Dort habe ich regelmäßig an Audits mitgewirkt und Risikomanagementpläne erstellt. Strukturierte Prüfungshandlungen durchzuführen und mögliche Schwachstellen frühzeitig zu identifizieren, gehört für mich also zur gewohnten Praxis. Durch mein Bachelor- und Masterstudium in Wirtschaftsinformatik bringe ich das nötige betriebswirtschaftliche Verständnis für Buchführung und Finanzprozesse mit. Zudem habe ich durch meine frühere Mitarbeit in einer gemeinnützigen Stiftung praktische Einblicke in das Bestellwesen und die interne Verwaltung eines gemeinnützigen Trägers gewonnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mir ist wichtig, dass wir als Verband verantwortungsvoll mit unseren Mitteln umgehen. Als Rechnungsprüfer möchte ich mit einem genauen Blick auf die Belege sowie auf Einnahmen und Ausgaben schauen. Nicht als bürokratische Hürde, sondern als konstruktive und unabhängige Unterstützung zur Absicherung unseres gesamten Verbandes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Über euer Vertrauen und eure Stimme freue ich mich sehr. Für Fragen stehe ich euch jederzeit gerne zur Verfügung!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beste Grüße<br>
Leo Landowski</p></div></div><h2>Seitenspalte (z. B. Politisches, Persönliches, Kontaktmöglichkeiten)</h2><p>Bei Fragen erreicht ihr mich gerne über Signal: @Leo.4166</p>
<h2>Ich bin eine FLINTA*-Person und bewerbe mich auf die Plätze für FLINTA*-Personen? (FLINTA* = Frau, L</h2><p>Nein</p>
]]></description>
                        <pubDate>Tue, 27 Oct 2026 12:02:38 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>W7: Arthur Deviv&#039;e</title>
                        <link>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/Arthur-Deviv-e-46783</link>
                        <author>Arthur Devive</author>
                        <guid>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/Arthur-Deviv-e-46783</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><h2>Foto</h2><img src="/LMV/Arthur-Deviv-e-46783/viewimage?sectionId=36728" alt="Foto"><h2>Vorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hallo liebe Freund*innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin Arthur, 19 Jahre alt, studiere Soziale Arbeit und ich möchte euch sehr gerne als Koordinator im Landesvorstand vertreten. Ich glaube daran, dass wir als Grüne Jugend Hamburg den Status Quo in unserer Stadt verändern können. Deswegen engagiere ich mich in der Grünen Jugend und bin seit fast einem Jahr Mitglied im Bildungsteam.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was mich antreibt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zu häufig wird in der Politik die Perspektive von uns jungen Menschen weder gehört noch berücksichtigt. Das kann so nicht bleiben! Wir sind es, die in Zukunft mit den Konsequenzen der heutigen Politik leben müssen - sei es bei Kürzungen im Sozialsystem, die zahlreiche Familien in existentielle Probleme bringt, Jugendliche erwiesenermaßen radikalisiert und häufig in die Kriminalität zwingt oder Gas-Deals die mit autoritären Herrschern geschlossen werden, in denen wir Jahrzehnte lang gefangen sind. Damit finanzieren wir nicht nur autoritäre Systeme, sondern befeuern ebenfalls die Klimakrise, die die wohl größte Krise unserer Zeit ist und droht, weite Teile unseres Planeten unbewohnbar zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deswegen finde ich es wichtig, dass es Jugendverbände, wie die Grüne Jugend gibt, die sich für mehr Repräsentanz von jungen Menschen einsetzt und wenn es nötig wird, auch ungemütlich ist. Allerdings müssen wir uns dabei eingestehen, dass die Gruppe der Mitte bis Ende 20-Jährigen in unserem Verband deutlich überrepräsentiert ist und dadurch die Perspektiven und Themen dieser Gruppe die präsenteste ist. Ich gehöre mit meinen 19 Jahren immer noch zu den jüngsten in unserem Verband und unsere Perspektive ist automatisch weniger präsent, wenn es zum Beispiel um die Themensetzung geht. Deshalb will ich eine präsente U20 Stimme im Landesvorstand sein, damit wir mit am Tisch sitzen, wenn Entscheidungen getroffen werden, unsere Perspektiven berücksichtigt werden und wir die Verbandsarbeit aktiv mitgestallten und uns durch regelmäßige Vernetzungstreffen austauschen und kennenlernen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Mein politisches Ich</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In meinem bisherigen Leben hat es schon viele politisierende Momente gegeben, sei es die Flüchtlingskrise von 2015, an die ich mich obwohl ich noch ein Kind war, noch sehr genau erinnern kann oder die Bundestagswahl 2021 als ich mich mit 14 Jahren das erste Mal mit unserem Parteiensystem beschäftigt habe. Und dann ist da noch der 24. Februar 2022, der Tag, an dem Russland den Krieg in der Ukraine angefangen hat. Da meine ganze Familie von der Krim kommt, eine Halbinsel, die schon lange vor Kriegsbeginn der Ukraine weggenommen wurde, hat mich dieser Tag besonders getroffen. Während einige mein damaliger Klassenkamerad*innen zum ersten Mal von der Ukraine gehört hatten, hat sich meine Sicht auf die Welt ein Stück weiter geändert und mich zu einem deutlich politischeren Menschen gemacht. So kam es, dass ich im März 2025 nur wenige Wochen nach dem Streit zwischen Trump und Selenskyj voller Motivation bei einem Neuen- und Interessiertentreffen der Grünen Jugend saß. Meine Motivation hat bis heute nicht nachgelassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin sicher nicht allein damit, wenn ich sage das ich mich oft ohnmächtig fühle, wenn es um Politik geht. Dieses Gefühl empfinde ich teilweise immer noch, wenn es um Politik geht und wird zeitweise sogar schlimmer, wenn ich an nur eine der gefühlt endlosen Krisen unserer Zeit nachdenke. Mittlerweile empfinde ich aber immer häufiger Hoffnung; Wenn zum Beispiel die Hamburger*innen für ein besseres Klimaschutzgesetz stimmen oder wenn in Berlin und in Mecklenburg-Vorpommern Rot-Rot-Grüne Mehrheiten zustande kommen. Am meisten und regelmäßigsten verspüre ich aber diese Hoffnung, wenn ich mit euch rede, wenn wir zusammen auf Veranstaltungen gehen, uns austauschen und merken, dass wir nicht alleine sind mit diesem Gefühl und dass es noch Hoffnung gibt. In meiner bisherigen Zeit in der Grünen Jugend durfte ich schon so viele tolle Menschen kennenlernen, die mich immer wieder daran erinnern, wofür wir uns in unserer Freizeit engagieren, um Politik zu bewegen, sei es auf Demos mit unsere Bündnispartner*innen, durch Bildungsarbeit oder in der Grünen Partei. Ich bin motiviert mit euch gemeinsam für ein besseres Hamburg einzustehen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was ich erreichen will</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich freue mich jetzt schon darauf mit euch in den Austausch zu gehen und nach Lösungen für unsere oft komplexen Probleme zu suchen! Am besten geht das meiner Meinung nach in Räumen wie unseren Aktiventreffen, in Vernetzungsräumen oder in der AG Klimagerechtigkeit und hoffentlich bald auch anderen potenziellen AGen. Deswegen würde ich gerne diese Strukturen weiter fördern und ausbauen. Insbesondere in den AGen sehe ich sehr viel Potenzial für Mitglieder, Verantwortung zu übernehmen ohne fest Teil unserer Strukturen zu werden. Außerdem würde ich sehr gerne die U20-Förderung weiter ausbauen und die Migra-Förderung fortführen und bei anderen Aufgaben im Vorstand mitarbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das war es soweit von mir :), wenn ihr Fragen habt könnt ihr euch gerne bei mir melden. Wir sehen uns bei der LMV!</p></div></div><h2>Seitenspalte (z. B. Politisches, Persönliches, Kontaktmöglichkeiten)</h2><p>Insta: https://www.instagram.com/arthur_12345678910111213?exln=Z29kdHZxejh3amhu</p>

<p>Signal: arthurdevive42556.88</p>
<h2>Ich bin eine FLINTA*-Person und bewerbe mich auf die Plätze für FLINTA*-Personen? (FLINTA* = Frau, L</h2><p>Nein</p>
]]></description>
                        <pubDate>Sun, 25 Oct 2026 18:32:49 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SÄA4: Ergänzung Wahlordnung</title>
                        <link>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/Erganzung-Wahlordnung-62182</link>
                        <author>Kreisvorstand Hamburg-Harburg (dort beschlossen am: 05.10.2026)</author>
                        <guid>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/Erganzung-Wahlordnung-62182</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wahlordnung bisher</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§ 4 Zählkommission<br>
1. Bei geheimen Wahlen wird eine Zählkommission gewählt. Diese führt<br>
gemeinsam mit dem Präsidium die Wahlen durch.<br>
2. Die Zählkommission wird als Ganzes von der Versammlung in offener<br>
Abstimmung gewählt.<br>
3. Die Zählkommission besteht aus mindestens vier Personen und muss nach dem FLINTA*-Statut quotiert sein.[…]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Satzungsänderung:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§ 4 Zählkommission</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Bei geheimen Wahlen wird eine Zählkommission gewählt. Diese führt gemeinsam mit dem Präsidium die Wahlen durch.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Die Zählkommission wird als Ganzes von der Versammlung in offener Abstimmung gewählt.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Die Zählkommission besteht aus mindestens vier Personen und muss nach dem FLINTA*-Statut quotiert sein.
<ol><li>Kreisverbände sind berechtigt, in ihrer Satzung eine abweichende Anzahl an Mitgliedern der Zählkommission festzulegen. Mindestens jedoch zwei Personen.</li></ol></li></ol></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Satzungsänderung vereinfacht die Wahl einer Zählkommission auf Kreisebene.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Oct 2026 19:19:15 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SÄA2: Ergänzung Finanzordnung</title>
                        <link>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/Erganzung-Finanzordnung-52413</link>
                        <author>Kreisvorstand Hamburg-Harburg (dort beschlossen am: 05.10.2026)</author>
                        <guid>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/Erganzung-Finanzordnung-52413</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Finanzordnung bisher:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§ 3 Erstattung von Kosten […]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Anspruchsberechtigte sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Mitglieder, die an Veranstaltungen der GRÜNEN JUGEND Hamburg teilnehmen. Bei externen Veranstaltungen gilt dies nur mit vorheriger Zustimmung des Landesvorstandes,</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>die Mitglieder des Landesvorstands,</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Personen, die im Auftrag des Landesvorstands handeln,</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li>Referent*innen und Gäste für Veranstaltungen der GRÜNEN JUGEND Hamburg</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Satzungsänderung:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Anspruchsberechtigte sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Mitglieder, die an Veranstaltungen der GRÜNEN JUGEND Hamburg teilnehmen. Bei externen Veranstaltungen gilt dies nur mit vorheriger Zustimmung des Landesvorstandes,</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>die Mitglieder des Landesvorstands und der Kreisvorstände,</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Personen, die im Auftrag des Landesvorstands handeln,</li></ol></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zwar sind Kreisvorstandsmitglieder auch Mitglieder der GRÜNEN JUGEND Hamburg. Die Finanzordnung wird hiermit aber so ergänzt, dass Mitglieder eines Kreisvorstands ausdrücklich anspruchsberechtigt sind.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Oct 2026 19:16:49 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V6: Hamburg bleibt jedeorts stabil!</title>
                        <link>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/Hamburg-bleibt-jedeorts-stabil-29794</link>
                        <author>KV Hamburg-Harburg (dort beschlossen am: 24.10.2026)</author>
                        <guid>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/Hamburg-bleibt-jedeorts-stabil-29794</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Streichungen auf Bundesebene treffen Einwohner*innen vor Ort. Vor allem dort, wo wichtige Infrastruktur und Services nie vorhanden waren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND Hamburg fordert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ausreichende finanzielle Mittel für die Bezirke, insbesondere für die Randgebiete</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung dezentraler Infrastruktur und Versorgung, unter anderem Bibliotheken, Krankenhäuser und Abfallentsorgungsanlagen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Festlegung des Klimaschutzes als Aufgabe des Bundes und die entsprechende Mittel, um unsere Stadt gegen den Klimawandel anzupassen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Stadtteile brauchen Stabilität, ohne Wenn und Aber!</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bereiche Verwaltung, Soziales und Klimaanpassung belasten die Hamburger Bezirke und weitere Kommunen in Deutschland. Aufgrund der finanziellen Rahmenbedingungen können die einzelnen Bezirke diese Aufgaben kaum noch stemmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Reaktion auf die Haushaltskürzungen der Bundesregierung streicht der rot-grüne Senat wesentliche Angebote in den Bezirken: Unterstützung für Geflüchtete und queere Personen sowie mehrsprachige Sozialberatung verschwinden ohne Vorwarnung. Entlegene Stadtteilen sind hart betroffen: zahlreichen Schließungen von Krankenhäusern, Kultureinrichtungen und neue Naturflächen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Damit ist jetzt Schluss! Einzelpersonen und Familien dürfen nicht länger von solchen Verschlechterungen betroffen sein. Hamburg bleibt stabil!</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Oct 2026 06:34:08 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V5: Wer an Bildung spart, zahlt morgen die Rechnung </title>
                        <link>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/Wer-an-Bildung-spart-zahlt-morgen-die-Rechnung-41188</link>
                        <author>Eddie Arriaga Flores ((KV Hamburg-Harburg), Lea Bender (KV Hamburg-Mitte), Maximilian Alsen (KV Hamburg-Eimsbüttel), Amelie Basil ( KV Hamburg-Eimsbüttel))</author>
                        <guid>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/Wer-an-Bildung-spart-zahlt-morgen-die-Rechnung-41188</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach der Einführung der Regelanfrage wird massiv im Bildungsbereich gespart: Kürzungen beim Ganztag an Grundschulen, in der offenen Kinder- und Jugendarbeit, bei Schulbegleitungen, Einstellungsstopps und weitreichende Einschnitte an Universitäten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nur eine gut ausgestattete Bildung ermöglicht gesellschaftliche Transformation. Sowohl durch früh gefördertes Vertrauen in Zusammenleben und Demokratie als auch durch Zeit für individuelle Förderung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Senat und die Bürgerschaft sollen sich gegen Kürzungen an Schulen und Universitäten aussprechen und die entsprechenden Finanzmittel einplanen!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Einstellungsstopp an Schulen soll aufgehoben und die Finanzierung der Schulbegleitungen sichergestellt werden!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Kein*e Student*in soll zu Beginn des Studiums zweifeln, ob der Studiengang bis zum Ende angeboten wird. Studiengänge sollen weiterhin uneingeschränkt angeboten werden!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die prekären Beschäftigungsbedingungen müssen beendet werden – Lehrkräfte und studentische Beschäftigte brauchen Sicherheit!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>staatliche Repressionen gegen Schüler*innen und Student*innen, die sich gegen Kürzungen wenden, müssen umgehend aufhören. In Hamburg, in Europa und welweit!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bildung ist eine Frage nach Klassen, Gerechtigkeit und Inklusion. Und vor allem eine Frage danach, in welcher Zukunft wir leben wollen. Keine Gerechtigkeit ohne Bildungsgerechtigkeit!</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die aktuellen Einsparungen im Hamburger Bildungsbereich sind kein einzigartiges Phänomen, sondern fügen sich in eine besorgniserregende Entwicklung ein, die deutschland- und europaweit zu beobachten ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sowohl auf Bundesebene als auch in deutschen Nachbarstaaten wie Frankreich gehen derzeit zehntausende junge Menschen, Studierende, Lehrkräfte und Beschäftigte auf die Straße, um sich gegen die systematische Unterfinanzierung öffentlicher Bildung zu wehren. Die Proteste der Hamburger Hochschulen sowie die breite gesellschaftliche Mobilisierung gegen die Einschnitte bei der Schulbegleitung und den personellen Kapazitäten an den Schulen zeigen deutlich, dass der Widerstand von Sorge um Chancengleichheit und demokratische Teilhabe getragen ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als GRÜNE JUGEND Hamburg solidarisieren wir uns mit allen Protesten und Bewegungen, die sich lokal, national und international gegen Kürzungspolitik im Bildungsbereich einsetzen und für eine ausfinanzierte sowie inklusionsgerechte Ausstattung öffentlicher Bildungseinrichtungen kämpfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kurzfristige Haushaltsentlastungen gehen an echte Nachhaltigkeit vorbei: Jeder Euro, der in Bildung investiert wird, ist eine Investition in eine gesunde Zukunft. Die vermeintliche wirtschaftliche Notwendigkeit dieser Kürzungen ist nicht nur schwachsichtig, sondern fordert den Rechtsruck. Soziale Politik muss sich gegen den Abbau des Sozialstaats wehren!</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Oct 2026 05:47:50 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V4: My Body, my Choice</title>
                        <link>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/My-Body-my-Choice-11187</link>
                        <author>Geschlechterstrategieteam der GJ Hamburg (dort beschlossen am: 23.10.2026)</author>
                        <guid>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/My-Body-my-Choice-11187</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>„My Body, my Choice“ ist ein Slogan der feministischen Kämpfe um körperliche Selbstbestimmung und reproduktive Rechte, der seit den 1970ern auf der Straße zu hören ist. In der Bundesrepublik gingen Frauen unter der Parole „Mein Bauch gehört mir“ gegen den § 218 StGB auf die Straße. Bis heute steht der Slogan weltweit für den Kampf gegen die Kontrolle über Schwangerschaft und reproduktive Entscheidungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch reproduktive Selbstbestimmung umfasst mehr als Schwangerschaftsabbrüche: Menschen mit Uterus, darunter auch trans* Männer, nichtbinäre, inter* und agender Menschen, können schwanger werden, erhalten aber unterschiedlich gute medizinische Begleitung. Menschen mit Behinderung erleben Einschränkungen ihrer reproduktiven Rechte bis hin zu Zwangssterilisationen. Sexarbeiter*innen werden stigmatisiert und kriminalisiert, Schwarze Menschen und People of Color erleben rassistische Barrieren im Gesundheitssystem und Leihschwangere sind häufig ökonomischer Abhängigkeit ausgesetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Antwort darauf entwickelten Schwarze Feminist*innen das Konzept der<strong> reproduktiven Gerechtigkeit</strong>. Es umfasst das Recht, Kinder zu bekommen, keine Kinder zu bekommen sowie Kinder in sicheren, selbstbestimmten und materiell abgesicherten Verhältnissen großzuziehen. Die Juristin Kimberlé Crenshaw beschreibt mit<strong> Intersektionalität</strong>, wie verschiedene Formen von Diskriminierung – etwa Rassismus, Sexismus, Klassismus und Ableismus – ineinandergreifen. Wir verstehen „My Body, my Choice“ intersektional: Körperliche Selbstbestimmung geht über reproduktive Rechte hinaus. Sie hängt nicht nur von individuellen Entscheidungen ab, sondern auch davon, ob Menschen rassistischer, sexistischer, klassenbezogener, behinderungsbezogener oder anderer Diskriminierung ausgesetzt sind und ob ihnen ausreichend Rechte, Ressourcen und medizinische Versorgung zur Verfügung stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Machtverhältnisse, die diese Selbstbestimmung beeinflussen, fußen auf einem zusammenhängenden Gefüge aus<strong> Staat, Kapitalismus, Patriarchat, Medizin </strong>und <strong>Moral. </strong>Sie erfüllen unterschiedliche Funktionen, greifen ineinander und verstärken sich häufig gegenseitig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Staat reguliert durch Gesetze Schwangerschaftsabbrüche, Familiengründung und geschlechtliche Selbstbestimmung. Patriarchale Normen weisen Frauen Schwangerschaft und Sorgearbeit zu und privilegieren cis endo Männer sowie die heteronormative Kleinfamilie. Der Kapitalismus profitiert von unbezahlter Reproduktionsarbeit, oft in prekären Verhältnissen und macht reproduktive Möglichkeiten teilweise vom Einkommen abhängig. Medizin kann dringend notwendige Versorgung ermöglichen, aber auch Körper pathologisieren und normieren. Moralische Vorstellungen von „natürlicher“ Mutterschaft, „reiner“ Sexualität und der „richtigen“ Familie, die als gesellschaftlicher Konsens erscheinen, legitimieren scheinbar Ausgrenzung und Zwang.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Verhältnisse treffen Menschen je nach Geschlecht, Klasse, Behinderung, Rassismus, Antisemitismus und weiteren Diskriminierungsverhältnissen unterschiedlich. Wir stehen an der Seite von FLINTA*s, Arbeiter*innen, Betroffenen und Selbstorganisierten gegen Bevormundung und Ausgrenzung. Unser Ziel ist eine Gesellschaft, in der Sorge und Reproduktion nicht der kapitalistischen Verwertungslogik unterliegen und niemand sich Familie, Transition oder körperliche Selbstbestimmung erst leisten können muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Reproduktive Gerechtigkeit für alle</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Reproduktive Rechte hängen weiterhin von Einkommen, Familienstand, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung und Behinderung ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während die gesetzlichen Krankenkassen verheiratete cis-hetero Paare bei Kinderwunschbehandlungen teilweise finanziell unterstützen, werden queere Paare, alleinstehende Menschen sowie trans*, inter*, nichtbinäre und agender Personen mit Kinderwunsch nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen berücksichtigt. Menschen mit Behinderung erleben bis heute Zwangssterilisationen und faktisch erzwungene Sterilisationen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schwangerschaftsabbrüche sind auch 2026 noch nicht als reguläre Gesundheitsleistung anerkannt. Schwangerschaftsabbrüche stehen weiter im Strafgesetzbuch (§ 218) und sind nur unter bestimmten Bedingungen straffrei. Die Rechtswidrigkeit entfällt jedoch auch bei Erfüllung dieser Bedingungen nicht. Damit bringt der Gesetzgeber zum Ausdruck, dass ein Verstoß gegen die Rechtsordnung vorliegt, es sei denn, die Schwangerschaft soll aufgrund einer Vergewaltigung oder Gefahren für Leben oder Gesundheit der Schwangeren abgebrochen werden. Krankenkassen müssen den Eingriff somit aufgrund der Rechtswidrigkeit nicht bezahlen und die Betroffenen müssen in diesen Fällen die Kosten selbst tragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Ungleichheiten privilegieren die heteronormative Kleinfamilie und schränken die reproduktive Selbstbestimmung aller ein, die von diesem Ideal abweichen. Reproduktive Rechte dürfen aber weder vom Einkommen noch von Familienstand, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung oder Behinderung abhängen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Deshalb fordern wir:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p><strong>Kostenlose Verhütung für alle: </strong>Verhütungsmittel müssen unabhängig vom Alter kostenlos und diskriminierungsfrei zugänglich sein.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p><strong>Kinderwunschbehandlungen gerecht finanzieren: </strong>Allen Menschen muss der Zugang zu Kinderwunschbehandlungen ermöglicht werden und die Kosten müssen unabhängig von Familienstand, Beziehungsform, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Behinderung und Einkommen durch die Krankenkassen übernommen werden.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p><strong>Vor Zwangssterilisation schützen: </strong>Zwangssterilisationen und faktisch erzwungene Sterilisationen müssen verboten und bekannte Fälle aufgearbeitet werden. Menschen mit Behinderung muss durch bedarfsgerechte Assistenz ein selbstbestimmtes Leben sowie selbstbestimmte Sexualität, Verhütung und Elternschaft ermöglicht werden.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><p><strong>Schwangerschaftsabbrüche entkriminalisieren: </strong>Schwangerschaftsabbrüche müssen aus dem Strafgesetzbuch gestrichen und als reguläre Gesundheitsleistung durch die Krankenkassen finanziert werden. Die GRÜNEN im Bundestag und Bundesrat, einschließlich der GRÜNEN Hamburg, müssen sich dafür einsetzen.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><p><strong>Sichere Versorgung mit Schwangerschaftsabbrüchen: </strong>Schwangerschaftsabbrüche müssen verpflichtend in die medizinische Ausbildung aufgenommen werden. Eine wohnortnahe, flächendeckende Versorgung, auch in öffentlichen Kliniken, muss gewährleistet und für Betroffene zuverlässig erreichbar sein.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Schwangerschaft ist Arbeit</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Reproduktionsarbeit </strong>umfasst Schwangerschaft, Geburt, Pflege, Haus- und Care-Arbeit sowie emotionale Fürsorge. Sie wird überwiegend von FLINTA* schlecht oder gar nicht bezahlt geleistet und oft an Migrant*innen ausgelagert. Die Trennung von Lohn- und Reproduktionsarbeit ist kein Naturgesetz, sondern Ergebnis des Kapitalismus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schwangerschaft ist körperliche Arbeit rund um die Uhr, ohne Pause, Urlaub oder Kündigungsmöglichkeit. Als „natürlich“ oder „aus Liebe“ gilt sie häufig als selbstverständlich und bleibt dadurch unsichtbar und unbezahlt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Leihschwangerschaft </strong>bezeichnet das Austragen eines Kindes für andere. Bei der <strong>altruistischen </strong>Form werden schwangerschaftsbedingte Kosten erstattet, bei der <strong>kommerziellen </strong>wird die Schwangere bezahlt. Der Begriff Leihschwangerschaft, statt Leihmutterschaft, macht die Arbeit sichtbar und widerspricht der Vorstellung, biologische Verbindung begründe automatisch eine natürliche Mutterrolle. Kinder brauchen Fürsorge, ein liebevolles und sicheres Umfeld zum Aufwachsen sowie verlässliche Bezugspersonen, aber nicht zwingend eine genetische oder biologische Verbindung zu ihren Eltern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Deutschland sind Leihschwangerschaften durch das Embryonenschutzgesetz und das Abstammungsrecht weitgehend ausgeschlossen. Das Spenden von Eizellen ist verboten, Samenspenden hingegen sind erlaubt. Diese Ungleichbehandlung beschränkt die reproduktive Selbstbestimmung und privilegiert sowohl cis endo Männner als auch die biologisch begründete Kleinfamilie. Die öffentliche Debatte zu Leihschwangerschaften ist häufig moralisch aufgeladen und queerfeindlich: Das Bild zweier Väter und die Erzählung vom „gekauften Kind” prägen sie. Fakt hingegen ist, dass Kinder aus Leihschwangerschaften häufiger in heterosexuellen Familien aufwachsen. Die Rede vom „gekauften Kind“ macht das Kind mit einer Ware, was nicht stimmt. Kein Kind wird gekauft oder verkauft. Vereinbart werden reproduktive Dienstleistungen und deren Bedingungen. Kinder sind zu jeder Zeit Rechtssubjekte mit eigenen Rechten und nie Eigentum ihrer Eltern oder der leiblichen Mutter.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unter kapitalistischen Bedingungen können Leihschwangerschaften Ausbeutung und ökonomische Abhängigkeit verschärfen. Ein pauschales Verbot nimmt Leihschwangeren Handlungsmöglichkeiten und Schutz, während reiche Menschen mit Kinderwunsch auf Angebote im Ausland ausweichen können. Menschen durch den Entzug ihrer Einkommensquelle schützen zu wollen, ist paternalistisch und rassistisch und folgt dem Muster des White Saviorism: Statt Betroffenen vorzuschreiben, was gut für sie sei, müssen ihre Rechte, Forderungen und Selbstorganisation im Mittelpunkt stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Deshalb fordern wir:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p><strong>Eizellspende legalisieren: </strong>Das Verbot zur Eizellspende muss aufgehoben werden. Die GRÜNEN im Bundestag und Bundesrat, einschließlich der GRÜNEN Hamburg, sind aufgefordert sich dafür einzusetzen.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p><strong>Leihschwangerschaften rechtlich regeln statt pauschal verbieten: </strong>Es darf kein pauschales Verbot von Leihschwangerschaften oder der Nutzung entsprechender Angebote im Ausland geben. Vermittlungsagenturen und Kliniken gehören regulieren, die Rechte aller Beteiligten müssen gesichert, Vergütung den Leihschwangeren sicher zukommen gelassen und Betroffene sowie ihre Selbstvertretungen an der Gesetzgebung beteiligt werden.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p><strong>Schwangerschaft als Arbeit absichern: </strong>Für alle Schwangeren müssen Arbeits- und Gesundheitsschutz, faire Vergütung, Absicherung bei Krankheit, Unfall und dauerhafter Arbeitsunfähigkeit, Hinterbliebenenversorgung, Altersvorsorge sowie Mitbestimmung und Selbstorganisation gewährleistet sein.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><p><strong>Körperliche Selbstbestimmung uneingeschränkt sichern: </strong>Weder Verträge noch Familienangehörige dürfen Schwangeren vorschreiben, ob sie eine Schwangerschaft abbrechen oder fortsetzen, welche medizinischen Eingriffe sie vornehmen lassen oder wie sie ihr Leben gestalten.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><p><strong>Gleiche Rechte für Kinder und Familien sichern: </strong>Das Abstammungsrecht muss endlich reformiert werden! Schluss mit der Behandlung queerer Familien als Familien zweiter Klasse. Auch Nachteile für Kinder aus Leihschwangerschaften müssen verhindert werden. Perspektivisch braucht es die Verantwortungsgemeinschaft jenseits von Ehe und genetischer Verwandtschaft.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Sexarbeit ist Arbeit: gegen Stigma und Kriminalisierung</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>„My Body, my choice“ schließt das Recht ein, selbstbestimmt sexuelle Dienstleistungen gegen Entgelt anzubieten. Sexarbeit wird häufig moralisch abgewertet und nur „aus Liebe“ akzeptiert.; Viel zu oft sprechen andere für Sexarbeiter*innen und wollen sie „retten“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir unterscheiden klar zwischen selbstbestimmter Sexarbeit und Zwangsprostitution bzw. Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung. Zwang und Menschenhandel müssen konsequent verfolgt werden. Ihre Gleichsetzung mit Sexarbeit schadet Betroffenen, die Schutz und Aufenthaltssicherheit benötigen, und schränkt zugleich die Rechte von Sexarbeiter*innen ein. Sexarbeit ist in Deutschland legal aber nicht entkriminalisiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Sexarbeiterin, Aktivist*in und Autor*in Ruby Rebelde beschreibt in deren Buch „Warum sie uns hassen“ <strong>Sexarbeiter*innenfeindlichkeit </strong>als Diskriminierung, die auf Ungleichwertigkeitsvorstellungen beruht und mit anderen Diskriminierungs- und Unterdrückungsformen verwoben ist. Rebelde ordnet die Erzählung von einer “Prostitutionslobby” als Reproduktion eines antisemitischen Musters ein: Eine vermeintlich mächtige Gruppe wird für gesellschaftliche Probleme verantwortlich gemacht, während strukturelle Ursachen wie Armut, Migrationszwänge und Arbeitsbedingungen aus dem Blick geraten. Damit muss Schluss sein. Wir stellen die Stimmen und Selbstorganisation von Sexarbeiterinnen ins Zentrum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das <strong>nordische Modell </strong>bestraft den Kauf sexueller Dienstleistungen. In der Praxis kann es Sexarbeiter*innen in riskantere, weniger geschützte Arbeitsbedingungen drängen. Auch die WHO und Amnesty International sprechen sich für die Entkriminalisierung einvernehmlicher Sexarbeit unter Erwachsenen aus, da Kriminalisierung die Sicherheit und Rechte von Sexarbeiter*innen gefährden kann. Das Prostituiertenschutzgesetz wurde 2017 trotz großen Widerstandes durch Organisationen von Sexarbeiter*innen und Expert*innen für Sexualgesundheit erlassen. Der Widerstand besteht weiterhin und das Gesetz wird unter anderem wegen Anmeldepflicht mit Klarnamen, Pflichtberatung und Kondompflicht kritisiert. Die Anmeldung kann ein unfreiwilliges Outing gegenüber Behörden und dadurch Nachteile bei Arbeit, Wohnung oder Familie bedeuten. Außerdem kriminalisiert die Anmeldepflicht alle, die sich nicht registrieren lassen können oder wollen. Das Prostituiertenschutzgesetz drängt Sexarbeiter*innen weiter in die Illegalität. Tatsächlicher Schutz braucht Rechte, freiwillige Beratung und Selbstorganisation statt eines Gesetzes, das voll von Kriminalisierung und Kontrolle ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Deshalb fordern wir:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p><strong>Menschenhandel bekämpfen und Betroffene schützen: </strong>Zwang, Ausbeutung und Menschenhandel müssen konsequent verfolgt und Betroffenen unabhängig von einer Aussage vor Gericht Schutz, Beratung und ein Aufenthaltsrecht gewährt werden. Selbstbestimmte Sexarbeit muss rechtlich klar davon unterschieden werden.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p><strong>Sexarbeit entkriminalisieren und entstigmatisieren: </strong>Das nordische Modell, Sexkaufverbote und andere Formen der Kriminalisierung müssen verhindert werden. Hamburg muss sich im Bundesrat für die Entkriminalisierung einsetzen.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p><strong>Sexarbeit als Arbeit anerkennen: </strong>Sexarbeiter*innen muss der Zugang zu Arbeitsrechten, Sozialversicherung, Gewerkschaften und Beratungsstellen gesichert werden. Selbstorganisation und Beratungsangebote in Hamburg gehören gefördert.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><p><strong>Das Prostituiertenschutzgesetz reformieren: </strong>Das Gesetz muss unter Beteiligung von Sexarbeiter*innen evaluiert und grundlegend überarbeitet, Anmeldepflicht und Pflichtberatung abschafft und durch freiwillige, niedrigschwellige Angebote ersetzt werden. Der Datenschutz gehört gestärkt, um Zwangsoutings zu verhindern.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><p><strong>Diskriminierung abbauen: </strong>Benachteiligung bei Gesundheitsversorgung, Wohnungssuche, Bankkonten und Sorgerecht muss bekämpft werden. Aufklärung gegen Sexarbeiter*innenfeindlichkeit muss gefördert und Behörden in Antidiskriminierung fortgebildet werden.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li><p><strong>Mitbestimmung in Hamburg gewährleisten: </strong>Sexarbeiter*innen und ihre Organisationen müssen an allen sie betreffenden Gesetzen und Maßnahmen beteiligt werden, ausdrücklich auch am kommenden Landesantidiskriminierungsgesetz.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Selbstbestimmte Gesundheitsversorgung für trans*, nichtbinäre und agender Personen</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Trans* </strong>sind Menschen, deren Geschlecht nicht oder nicht nur dem bei der Geburt zugewiesenen entspricht. <strong>Nichtbinär </strong>sind Menschen, die sich nicht oder nicht vollständig als Frau oder als Mann verstehen.<strong> Agender </strong>sind Menschen, die sich keinem Geschlecht zugehörig fühlen. Alle drei Gruppen brauchen eine Gesundheitsversorgung, die sie ernst nimmt, ob mit oder ohne medizinische Transition.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das seit dem 1. November 2024 geltende Selbstbestimmungsgesetz erleichtert die Änderung von Namen und Geschlechtseintrag, regelt aber nicht die medizinische Versorgung. Hier fehlen weiterhin Fachpersonal, zeitnahe Termine und Selbstbestimmung. Viele trans* Personen müssen Begutachtungen durchlaufen und Behandlungen gegenüber Krankenkassen und dem Medizinischen Dienst rechtfertigen. Diese Kontrolle durch Dritte ist ein Beispiel von<strong> Gatekeeping </strong>und macht den Zugang von der Einschätzung Dritter abhängig. Dem gegenüber steht das Prinzip der<strong> informierten Einwilligung (Informed Consent)</strong>: Nach umfassender Aufklärung entscheidet die Person selbst. Jede Person kennt ihre Geschlechtsidentität selbst am besten. Dringend notwendige Gesundheitsversorgung darf nicht erst nach von - außen begutachteter - ausreichender Überzeugungsarbeit zugänglich werden!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit wenden wir uns gegen die<strong> Pathologisierung </strong>von Trans-sein, also die Einordnung als Krankheit. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) führt Geschlechtsinkongruenz in der ICD-11 nicht mehr unter psychischen Störungen, sondern im Bereich der sexuellen Gesundheit. Auch die Versorgung muss das widerspiegeln: Trans-Sein ist keine Krankheit. Medizinische Maßnahmen müssen sich an den Wünschen der Betroffenen orientieren, nicht an institutionellem Misstrauen. Dazu gehört auch reproduktive Selbstbestimmung: Menschen müssen selbst über ihre Fortpflanzungsfähigkeit entscheiden, Zugang zu gewünschter Reproduktionsmedizin erhalten und vor Sterilisationszwang geschützt sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Deshalb fordern wir:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p><strong>Das Selbstbestimmungsgesetz konsequent umsetzen: </strong>Es muss sichergestellt werden, dass Gesundheitseinrichtungen selbstgewählte Namen und Geschlechtseinträge respektieren und diskriminierungsfreien Umgang gewährleisten, auch bei der Unterbringung in Kliniken, damit sich trans*, nichtbinäre und agender Personen auch im Gesundheitssystem sicher fühlen können.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p><strong>Selbstbestimmung sichern: </strong>Das Prinzip der informierten Einwilligung (Informed Consent) muss als Grundlage der Gesundheitsversorgung verankert werden. Fremdbegutachtungen, Zwangsberatungen, Pflichtpsychotherapien und Alltagstests dürfen keine Voraussetzung für medizinische Transition sein.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p><strong>Transition als Kassenleistung gewährleisten: </strong>Medizinisch gewünschte Maßnahmen wie Hormone, Operationen, Epilation, Stimmtherapie und Fertilitätserhalt müssen von Krankenkassen verlässlich finanziert werden. Krankenkassen und Medizinischer Dienst müssen Anträge zügig und diskriminierungsfrei bearbeiten.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><p><strong>Reproduktive Selbstbestimmung gewährleisten: </strong>Zugang zur Reproduktionsmedizin muss gesichert werden und darf keinen Sterilisationszwang beinhalten. Trans*, nichtbinäre und agender Personen müssen selbst über ihre Fortpflanzungsfähigkeit entscheiden dürfen.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><p><strong>Die Gesundheitsversorgung trans* Jugendlicher sichern:</strong> Trans* Kindern und Jugendlichen muss zugehört und geglaubt werden! Den Zugang zu medizinischer Versorgung darf für trans* Jugendliche nicht pauschal einschränkt werden. Entscheidungen über Pubertätsblocker und Hormone gehören in die individuelle Beratung und Behandlung durch qualifizierte Fachleute, gemeinsam mit den Betroffenen und ihren Sorgeberechtigten. Sollten Eltern diese Beratung und Behandlung ablehnen, so dass das Wohl des Kindes in Gefahr ist, müssen Jugendschutzangebote greifen. Hamburg muss dafür sorgen, dass Konversionsbehandlungen konsequent verfolgt werden.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li><p><strong>Versorgung wohnortnah ausbauen:</strong> Es muss ein flächendeckendes Netz trans*-inklusiver Hausarztpraxen, endokrinologischer, chirurgischer und psychotherapeutischer Angebote sowie Peer-Beratung geschaffen und Wartezeiten deutlich verkürzt werden.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li><p><strong>Fachpersonal qualifizieren: </strong>Gesundheit von trans*, nichtbinären und agender Personen muss verpflichtend in der medizinischen, psychologischen und pflegerischen Aus- und Weiterbildung verankert werden.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Inter*: Schluss mit Zwangsoperationen und Pathologisierung</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Inter* </strong>bzw intergeschlechtlich sind Menschen mit Variationen der Geschlechtsmerkmale, also mit Chromosomen, Hormonen, Keimdrüsen oder Genitalien, die nicht in die medizinische Norm von „männlich“ oder „weiblich“ passen. Das ist eine natürliche Vielfalt von Körpern und keine Krankheit. Trotzdem wurden intergeschlechtliche Kinder über Jahrzehnte ohne eigene Einwilligung operiert, um sie an eine binäre Norm anzupassen. Viele leiden bis heute an den körperlichen und psychischen Folgen, und manche haben nie erfahren, was mit ihnen geschehen ist. Wir nennen das<strong> Zwangsoperationen</strong>, weil die Betroffenen nie gefragt und ihre Körper „korrigiert“ wurden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das 2021 beschlossene Verbot geschlechtsangleichender Operationen an Kindern mit Variationen der Geschlechtsmerkmale (§ 1631e BGB) war ein wichtiger Schritt. Es lässt aber Ausnahmen zu, die unter bestimmten Voraussetzungen durch elterliche Einwilligungen und familiengerichtliche Genehmigungen weiterhin Operationen ermöglichen. Das Verbot muss konsequent durchgesetzt werden und darf diese Ausnahmen nicht länger erlauben. Eingriffe dürfen erst erfolgen, wenn die betroffene Person selbst informiert einwilligen kann und den Eingriff tatsächlich durchführen lassen will.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch die <strong>Pathologisierung </strong>muss enden: Variationen der Geschlechtsmerkmale werden weiterhin häufig als Störung behandelt, die „behoben“ werden müsse. Das erzeugt Normierungsdruck auf Kinder, Eltern und medizinisches Personal. Gesundheitsversorgung muss sich an den Bedürfnissen und Rechten intergeschlechtlicher Menschen orientieren und nicht an binären<strong> Körpernormen!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Deshalb fordern wir:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p><strong>Entpathologisierung durchsetzen: </strong>Variationen der Geschlechtsmerkmale müssen in Medizin, Diagnostik, Kostenerstattung und Aus- und Weiterbildung entpathologisiert werden. Dabei müssen Betroffene gehört und mit Selbstvertretungen zusammengearbeitet werden.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p><strong>Zwangseingriffe verbieten: </strong>Medizinisch nicht notwendige Operationen und Behandlungen an Kindern, die nicht selbst einwilligen können, müssen ausnahmslos verboten und bestehende gesetzliche Ausnahmen gestrichen werden. Eingriffe dürfen erst erfolgen, wenn die betroffene Person selbst informiert einwilligen kann und will.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p><strong>Unabhängige Beratung sichern: </strong>In Hamburg muss die kostenlose, ergebnisoffene Beratung für intergeschlechtliche Kinder und ihre Eltern Standard werden. Dabei müssen insbesondere Peer-Beratungen und Selbstvertretungsorganisationen ausgebaut werden.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><p><strong>Unrecht aufarbeiten und Betroffene entschädigen: </strong>Der Zugang zu Patientenakten muss durch ausreichende Aufbewahrungsfristen gesichert werden. Betroffenen muss kostenloser Zugang zu Therapie- und Unterstützungsangeboten gewährt und ein Entschädigungsfonds eingerichtet werden.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><p><strong>Kontrolle und Mitbestimmung stärken: </strong>Kliniken müssen zur Dokumentation und Meldung entsprechender Eingriffe verpflichtet, die Einhaltung kontrolliert und Selbstvertretungsorganisationen an Gesetzen und Leitlinien beteiligt werden.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Unsere Haltung und Umsetzung</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir stehen an der Seite von FLINTA*s, von Arbeiter*innen, von Betroffenen und von Selbstorganisierten, gegen Bevormundung aller Art, gegen moralische Überhöhung und gegen die Einschränkung von Körpern durch Staat, Markt und Medizin. Unsere Utopie ist eine Gesellschaft, in der Reproduktion außerhalb kapitalistischer Logik stattfinden kann, in kollektiven Gesundheitszentren und Sorgegemeinschaften. Kinder wachsen darin von Anfang an selbstbestimmt auf und niemand muss sich fragen, ob er sich Familie, Transition oder körperliche Selbstbestimmung leisten kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Deshalb beschließen wir:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>Die GRÜNE JUGEND Hamburg bringt diesen Antrag auf der Bundesebene der GRÜNEN JUGEND ein.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>Die GRÜNE JUGEND Hamburg bringt diese Forderungen in die Programmprozesse der GRÜNEN Hamburg ein.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p>Die GRÜNE JUGEND Hamburg organisiert mit dem Geschlechterstrategieteam innerhalb des Verbandsjahres mindestens eine Veranstaltung zu „My Body, my choice“ und tragen die Forderungen in unsere Kampagnen- und Bildungsarbeit.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><p>Die GRÜNE JUGEND Hamburg arbeitet mit Betroffenenverbänden, Selbstvertretungen, Beratungsstellen, Gewerkschaften und feministischen Initiativen zusammen und stellt die Perspektiven betroffener Personen in den Mittelpunkt.</p></li></ol></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Antrag in einfacher Sprache.<br>
Erstellt mit <a href="https://barrierefreies.design/werkzeuge/ki-uebersetzer-in-leichte-sprache">https://barrierefreies.design/werkzeuge/ki-uebersetzer-in-leichte-sprache</a></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2><strong>Titel: My Body, my Choice</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Slogan und Geschichte</strong><br>
“My Body, my Choice” ist englisch.<br>
Auf Deutsch heißt es: Mein Körper, meine Entscheidung.<br>
Er steht für Selbstbestimmung über den Körper.<br>
Frauen in Deutschland sagten früher: “Mein Bauch gehört mir”<br>
Sie protestierten gegen ein Gesetz zum Schwangerschaftsabbruch.<br>
Der Slogan “My body, my choice” ist heute weltweit bekannt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Reproduktive Selbstbestimmung</strong><br>
Reproduktive Selbstbestimmung heißt mehr als Schwangerschaft.<br>
Auch manche trans Männer, nichtbinäre und inter Menschen können schwanger werden.<br>
Sie bekommen oft unterschiedliche medizinische Hilfe.<br>
Menschen mit Behinderung haben oft weniger Rechte.<br>
Manche Menschen mit Behinderung werden gegen ihren Willen sterilisiert.<br>
Sexarbeiter*innen haben Probleme.<br>
Schwarze Menschen und People of Color erleben Rassismus im Gesundheitssystem.<br>
Leihschwangere sind oft finanziell abhängig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Reproduktive Gerechtigkeit</strong><br>
Schwarze Feminist*innen haben das Konzept erfunden.<br>
Es geht um das Recht, Kinder zu bekommen oder nicht.<br>
Kinder sollen sicher und gut aufwachsen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Kimberlé Crenshaw erklärt Intersektionalität.</strong><br>
Intersektionalität heißt: Verschiedene Diskriminierungen hängen zusammen.<br>
Zum Beispiel Rassismus, Sexismus und Behinderung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir verstehen My Body, my Choice so.<br>
Körperliche Selbstbestimmung ist mehr als Schwangerschaft.<br>
Es ist die Selbstbestimmung jeder Person über den Körper.<br>
Sie hängt von Diskriminierung und Hilfe ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Macht und Selbstbestimmung</strong><br>
Macht kommt vom Staat, Kapitalismus, Patriarchat, Medizin und Moral.<br>
Diese Dinge beeinflussen die Selbstbestimmung.<br>
Sie arbeiten zusammen und verstärken sich.<br><br>
Der Staat bestimmt mit Gesetzen.<br>
Der Staat macht Gesetze zu Schwangerschaft , Körper und Familie.<br><br>
Das Patriarchat gibt cis endo Männern Privilegien.<br>
Das Patriarchat diskriminiert Frauen und TINA*-Personen.<br>
TINA* steht für trans*, inter*, nichtbinär und agender.<br>
Patriarchale Normen geben Frauen Sorgearbeit.<br>
Patriarchale Norm ist die heterosexuelle Kleinfamilie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kapitalismus nutzt unbezahlte Sorgearbeit.<br>
Er macht Rechte oft vom Geld abhängig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Medizin hilft, kann aber auch Körper kontrollieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Moral sagt, was richtig und falsch ist.<br>
Sie sagt, wie Familie und Sexualität sein sollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das alles führt zu Ausgrenzung und Zwang.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Diskriminierung</strong><br>
Diskriminierung trifft Menschen unterschiedlich.<br>
Sie betrifft Geschlecht, Klasse, Behinderung und Rassismus.<br>
Wir unterstützen alle Betroffenen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir kämpfen gegen Bevormundung und Ausgrenzung.<br>
Wir wollen eine Gesellschaft ohne Kapitalismus und ohne Patriarchat.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2><strong>Zwischenüberschrift: Reproduktive Gerechtigkeit für alle</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Reproduktive Rechte sind wichtig für alle Menschen.<br>
Sie hängen aber oft vom Geld, Familienstand, Geschlecht, sexueller Orientierung und Behinderung ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Kinderwunsch und Geld</strong><br>
Gesetzliche Krankenkassen helfen verheirateten cis-hetero Paaren bei Kinderwunsch.<br>
Queere Paare, alleinstehende Menschen und trans, inter, nichtbinäre und agender Personen bekommen wenig oder keine Hilfe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Menschen mit Behinderung</strong><br>
Menschen mit Behinderung erleben oft Zwangssterilisationen.<br>
Das heißt, sie dürfen keine Kinder bekommen, auch wenn sie das wollen.<br>
Sie werden operiert, damit sie keine Kinder mehr bekommen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Schwangerschaftsabbruch und Gesetz</strong><br>
Schwangerschaftsabbrüche sind 2026 nicht als normale Gesundheitsleistung anerkannt.<br>
Sie stehen im Strafgesetzbuch und sind nur unter bestimmten Bedingungen erlaubt.<br>
Das Gesetz sagt, dass ein Verstoß vorliegt, außer bei Vergewaltigung oder Gefahr für Leben oder Gesundheit der Schwangeren.<br>
Krankenkassen müssen die Kosten nicht bezahlen.<br>
Die Betroffenen zahlen oft selbst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ungleichheit und Rechte</strong><br>
Diese Regeln bevorzugen die heteronormative Kleinfamilie.<br>
Sie schränken die Rechte von anderen Menschen ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Reproduktive Rechte dürfen nicht vom Geld, Familienstand, Geschlecht, Liebe oder Behinderung abhängen.<br>
Wir fordern wichtige Rechte für alle Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Forderungen der GRÜNE JUGEND Hamburg:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Kostenlose Verhütung</strong><br>
Verhütungsmittel sind für alle kostenlos.<br>
Das gilt für alle Altersgruppen.<br>
Niemand darf ausgeschlossen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Gerechte Kinderwunsch-Behandlung</strong><br>
Alle Menschen bekommen Hilfe bei Kinderwunsch.<br>
Die Krankenkassen zahlen die Kosten.<br>
Das gilt für alle Menschen.<br>
Egal wie sie leben oder wer sie sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Schutz vor Zwangs-Sterilisation</strong><br>
Zwangs-Sterilisation ist verboten.<br>
Bekannte Fälle müssen aufgeklärt werden.<br>
Menschen mit Behinderung bekommen Hilfe.<br>
Sie leben selbstbestimmt und entscheiden selbst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Schwangerschafts-Abbruch entkriminalisieren</strong><br>
Schwangerschafts-Abbruch ist kein Verbrechen.<br>
Er gehört nicht ins Straf-Gesetzbuch.<br>
Die Krankenkassen zahlen die Kosten.<br>
Die Grünen im Bundestag und Bundesrat setzen sich dafür ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Sichere Versorgung bei Schwangerschafts-Abbruch</strong><br>
Schwangerschafts-Abbruch gehört zur medizinischen Ausbildung.<br>
Es gibt mehr Orte für diese Hilfe.<br>
Die Hilfe ist dann nah und gut erreichbar.<br>
Auch öffentliche Kranken-Häuser müssen diese Hilfe anbieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2><strong>Zwischenüberschrift: Schwangerschaft ist Arbeit</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Reproduktions-Arbeit ist Arbeit für Kinder und Familie.<br>
Sie umfasst Schwangerschaft, Geburt, Pflege, Haus-Arbeit und Fürsorge.<br>
Diese Arbeit ist oft schlecht bezahlt oder gar nicht bezahlt.<br>
Viele Frauen und Menschen, die keine cis endo Männer sind, machen diese Arbeit.<br>
Viele migrantisierte Menschen machen diese Arbeit auch.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Schwangerschaft ist Arbeit</strong><br>
Schwangerschaft ist körperliche Arbeit.<br>
Sie dauert rund um die Uhr.<br>
Schwangere haben keine Pause oder Urlaub.<br>
Schwangerschaft gilt oft als natürlich oder aus Liebe.<br>
Deshalb sehen viele Menschen diese Arbeit nicht und bezahlen sie nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Leihschwangerschaft erklärt</strong><br>
Leihschwangerschaft heißt: Eine Person trägt ein Kind für andere aus.<br>
Es gibt zwei Arten von Leihschwangerschaften.<br>
Bei der einen bekommt die Schwangere nur Geld für Kosten.<br>
Bei der anderen bekommt die Schwangere Geld für die Arbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Begriff Leihschwangerschaft zeigt die Arbeit.<br>
Er sagt, dass Mutter sein nicht nur von der Biologie kommt.<br>
Kinder brauchen Liebe und Sicherheit zum Aufwachsen.<br>
Kinder brauchen Menschen, die sich um sie kümmern.<br>
Kinder brauchen nicht immer ihre leiblichen Eltern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Leihschwangerschaft in Deutschland</strong><br>
In Deutschland sind Leihschwangerschaften meist verboten.<br>
Das Gesetz schützt Embryonen und regelt Elternschaft.<br>
Das Spenden von Eizellen ist verboten.<br>
Das Spenden von Samen ist erlaubt.<br>
Das ist ungerecht und schränkt die Rechte von Menschen ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Gesetz bevorzugt Männer und die kleine Familie mit Mutter und Vater.<br>
Die Diskussion über Leihschwangerschaften ist oft unfair.<br>
Sie zeigt oft Angst vor Menschen, die anders leben.<br>
Viele denken, Kinder aus Leihschwangerschaften leben bei zwei Vätern.<br>
Das stimmt nicht. Meist leben diese Kinder bei Mutter und Vater.<br>
Man sagt oft, Kinder werden gekauft.<br>
Das ist falsch.<br>
Kinder sind keine Sachen.<br>
Es geht um Arbeit und Vereinbarungen.<br>
Kinder haben immer Rechte und sind keine Eigentümer.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Probleme und Schutz</strong><br>
Leihschwangerschaften können Ausbeutung sein.<br>
Schwangere können abhängig von Geld werden.<br>
Ein Verbot nimmt Schwangeren Rechte und Schutz.<br>
Reiche Menschen suchen dann Angebote im Ausland.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Man darf Schwangeren nicht vorschreiben, was gut für sie ist.<br>
Man muss die Rechte und Wünsche der Schwangeren achten.<br>
Man muss Schwangere unterstützen und schützen.<br>
Man darf nicht von oben bestimmen, was gut ist.<br>
Betroffene müssen selbst entscheiden und sich organisieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Forderungen der GRÜNE JUGEND Hamburg:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Eizell-Spende sollen erlaubt sein.</strong><br>
Das Verbot muss weg.<br>
Die Grünen im Bundestag und Bundesrat sollen das unterstützen.<br>
Auch die Grünen in Hamburg sollen im Bundesrat helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Leih-Schwangerschaften sollen nicht verboten werden.</strong><br>
Es darf kein Verbot für Leih-Schwangerschaften im Ausland geben.<br>
Agenturen und Kliniken müssen kontrolliert werden.<br>
Die Rechte aller Menschen müssen geschützt sein.<br>
Leih-Schwangere sollen Geld bekommen und mitreden dürfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Schwangere brauchen Schutz, weil es Arbeit ist.</strong><br>
Sie sollen fair bezahlt werden.<br>
Sie brauchen Schutz bei Krankheit und Unfall.<br>
Sie sollen eine Alters-Vorsorge haben.<br>
Sie sollen mitbestimmen und sich selbst organisieren können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Schwangere sollen selbst entscheiden dürfen.</strong><br>
Niemand darf ihnen sagen, ob sie die Schwangerschaft abbrechen oder fortsetzen.<br>
Niemand darf ihnen sagen, welche medizinischen Eingriffe sie machen lassen.<br>
Niemand darf ihnen sagen, wie sie leben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Kinder und Familien sollen gleiche Rechte haben.</strong><br>
Das Gesetz zum Eltern-Sein muss neu gemacht werden.<br>
Queere Familien sollen gleich behandelt werden.<br>
Kinder aus Leih-Schwangerschaften sollen keine Nachteile haben.<br>
Es soll neue Regeln für Familien geben, die nicht verheiratet sind oder nicht verwandt sind.<br>
Es soll neue Regeln für Familien geben, die mehr als zwei Erwachsene haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2><strong>Zwischenüberschrift: Sexarbeit ist Arbeit: gegen Stigma und Kriminalisierung</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Recht auf Sexarbeit</strong><br>
Jeder Mensch darf selbst entscheiden, wie er Geld verdienen möchte.<br>
Sexarbeit gegen Geld ist erlaubt.<br>
Sexarbeit ist oft schlecht angesehen.<br>
Man akzeptiert Sex nur aus Liebe.<br>
Andere sprechen oft für oder über Sexarbeit und wollen sie retten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Unterschiede</strong><br>
Es gibt selbstbestimmte Sexarbeit.<br>
Es gibt Zwangsprostitution und Menschenhandel.<br>
Zwang und Menschenhandel sind verboten.<br>
Sie müssen bestraft werden.<br>
Sexarbeit ist nicht gleich Zwangsprostitution.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Sexarbeit in Deutschland</strong><br>
Sexarbeit ist in Deutschland nicht verboten.<br>
Sie ist aber nicht einfach erlaubt.<br>
Gesetze schützt Sexarbeiter*innen nicht genug.<br>
Viele Sexarbeiter*innen haben Angst vor Nachteilen.<br>
Viele Sexarbeiter*innen haben Angst erleben Diskriminierung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Diskriminierung von Sexarbeiter*innen</strong><br>
Sexarbeiteri*nnen erleben Diskriminierung.<br>
Diskriminierung beruht auf Ungleichheit.<br>
Sie hängt mit anderen Unterdrückungen zusammen.<br>
Man sagt oft, es gibt eine mächtige Prostitutionsgruppe.<br>
Das ist falsch und schadet den Sexarbeiter*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Nordisches Modell</strong><br>
Das nordische Modell bestraft den Kauf von Sexarbeit.<br>
Das macht die Arbeit gefährlicher.<br>
Weltgesundheitsorganisation und Amnesty sagen: Sexarbeit soll nicht bestraft werden.<br>
Das schützt die Rechte der Sexarbeiter*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Prostituiertenschutzgesetz</strong><br>
Das Gesetz gibt es seit 2017 in Deutschland.<br>
Viele Sexarbeiter*innen und Expert*innen sind dagegen.<br>
Das Gesetz verlangt Anmeldung mit Klarnamen.<br>
Das kann Nachteile bringen.<br>
Viele Sexarbeiter*innen wollen sich nicht anmelden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Gesetz macht Sexarbeit oft illegal.<br>
Es schützt nicht wirklich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sexarbeiter*innen brauchen Rechte und freiwillige Hilfe.<br>
Selbstorganisation ist wichtig.<br>
Kriminalisierung und Kontrolle sind falsch.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Forderungen der GRÜNE JUGEND Hamburg:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Menschenhandel bekämpfen</strong><br>
Wir wollen Menschenhandel stoppen.<br>
Wir schützen Betroffene ohne Aussage vor Gericht.<br>
Betroffene bekommen Schutz, Beratung und Aufenthaltsrecht.<br>
Selbstbestimmte Sexarbeit ist anders und bleibt erlaubt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Sexarbeit entkriminalisieren und entstigmatisieren</strong><br>
Wir wollen Sexarbeit nicht bestrafen.<br>
Sexkaufverbote und das nordische Modell lehnen wir ab.<br>
Sexarbeit darf keine sozialen Folgen haben.<br>
Hamburg soll im Bundesrat für Entkriminalisierung kämpfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Sexarbeit als Arbeit anerkennen</strong><br>
Sexarbeiter*innen bekommen Arbeitsrechte.<br>
Sie bekommen Sozialversicherung und Gewerkschaften.<br>
Beratungsstellen und Selbsthilfe in Hamburg sollen gefördert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Gesetz zum Schutz von Sexarbeiter*innen reformieren</strong><br>
Das Gesetz soll mit Sexarbeiter*innen geprüft werden.<br>
Anmeldepflicht und Pflichtberatung sollen wegfallen.<br>
Freiwillige und einfache Angebote sollen kommen.<br>
Der Datenschutz soll besser werden.<br>
Zwangsoutings sollen verhindert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Diskriminierung von Sexarbeiter*innen abbauen</strong><br>
Benachteiligung bei Medizin, Wohnung, Bank und Sorgerecht soll weg.<br>
Aufklärung gegen Hass auf Sexarbeiter und Sexarbeiterinnen soll gefördert werden.<br>
Behörden sollen lernen, nicht zu diskriminieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Mitbestimmung in Hamburg</strong><br>
Sexarbeiter*innen sollen mitreden.<br>
Sie sollen bei allen Gesetzen mitarbeiten.<br>
Das gilt auch für das neue Landes-Antidiskriminierungs-Gesetz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2><strong>Zwischenüberschrift: Selbstbestimmte Gesundheitsversorgung für trans*, nichtbinäre und agender Personen</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Trans*</strong> Menschen haben ein anderes Geschlecht als bei der Geburt gesagt.<br><strong>Nichtbinäre</strong> Menschen fühlen sich nicht als Mann oder Frau.<br><strong>Agender </strong>Menschen fühlen sich ohne Geschlecht.<br>
Alle brauchen gute Gesundheits-Versorgung.<br>
Die Gesundheits-Versorgung muss sie ernst nehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Gesetz zur Selbstbestimmung</strong><br>
Seit 1. November 2024 gibt es ein neues Gesetz.<br>
Das Gesetz heißt Selbstbestimmungsgesetz.<br>
Es macht die Namens-Änderung leichter.<br>
Und es macht die Änderung des Geschlechts leichter.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Das Gesetz regelt nicht die medizinische Hilfe.</strong><br>
Es gibt zu wenig Fach-Personal und Termine.<br>
Viele trans Menschen müssen sich prüfen lassen.<br>
Sie müssen Behandlungen erklären.<br>
Krankenkassen und Medizin-Dienst prüfen das.<br>
Diese Kontrolle heißt Gatekeeping.<br>
Das macht den Zugang schwer.<br>
Die Person soll selbst entscheidet nach guter Aufklärung.<br>
Das Prinzip heißt informierte Einwilligung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Jede Person kennt ihr Geschlecht am besten.<br>
Gesundheits-Versorgung darf nicht von anderen abhängen.<br>
Sie darf nicht erst nach Prüfung kommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Keine Krankheit</strong><br>
Trans-Sein ist keine Krankheit.<br>
Die Welt-Gesundheits-Organisation hat das geändert.<br>
Sie zählt Geschlechts-Inkongruenz nicht mehr zu psychischen Krankheiten.<br>
Sie zählt es zur sexuellen Gesundheit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Gesundheits-Versorgung muss das zeigen.<br>
Medizin muss die Wünsche der Menschen achten.<br>
Sie darf nicht misstrauisch sein.<br>
Sie brauchen Zugang zu Reproduktions-Medizin.<br>
Menschen müssen selbst über ihre Fortpflanzung entscheiden.<br>
Niemand darf zur Sterilisation gezwungen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Forderungen der GRÜNE JUGEND Hamburg:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Selbstbestimmung im Gesundheits-System</strong><br>
Gesundheits-Einrichtungen müssen selbstgewählte Namen und Geschlecht respektieren.<br>
Sie müssen alle Menschen gleich behandeln.<br>
Das gilt auch für Kliniken.<br>
So fühlen sich alle sicher.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Das Prinzip der informierten Einwilligung muss gelten.</strong><br>
Das heißt: Menschen entscheiden selbst über ihre Behandlung.<br>
Zwangs-Beratungen und Pflicht-Therapien sind verboten.<br>
Tests im Alltag dürfen keine Rolle spielen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Finanzierung der Behandlung</strong><br>
Krankenkassen müssen Hormone, Operationen und andere Behandlungen bezahlen.<br>
Das gilt auch für Haar-Entfernung, Stimm-Therapie und Fruchtbarkeits-Schutz.<br>
Anträge müssen schnell und ohne Diskriminierung bearbeitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Reproduktions-Rechte</strong><br>
Alle Menschen dürfen selbst über ihre Fortpflanzung entscheiden.<br>
Der Zugang zu Reproduktions-Medizin muss sicher sein.<br>
Es darf keinen Zwang zur Sterilisation geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Gesundheits-Versorgung für Jugendliche</strong><br>
Trans* Kinder und Jugendliche müssen ernst genommen werden.<br>
Sie brauchen Zugang zu medizinischer Hilfe.<br>
Entscheidungen über Pubertäts-Blocker und Hormone sind individuell.<br>
Fach-Leute beraten gemeinsam mit den Betroffenen und Eltern.<br>
Wenn Eltern ablehnen und das Kind leidet, muss der Jugend-Schutz helfen.<br>
Hamburg muss Konversions-Behandlungen verbieten und verfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wohnort-Nahe Versorgung</strong><br>
Es muss viele Ärzt*innen geben, die trans* Menschen helfen.<br>
Das gilt für Haus-Ärzt*innen, und Ärzt*innen in Chirurgie, Endokrinologie und Psychotherapie.<br>
Peer-Beratung muss es auch geben.<br>
Warte-Zeiten müssen kürzer werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ausbildung von Fach-Personal</strong><br>
Das Wissen über trans*, nichtbinäre und agender Personen muss in Aus-Bildung sein.<br>
Das gilt für Medizin, Psychologie und Pflege.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2><strong>Zwischenüberschrift: Inter*: Schluss mit Zwangsoperationen und Pathologisierung</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Intergeschlechtliche Menschen haben Körper, die nicht nur männlich oder weiblich sind.<br>
Sie können andere Chromosomen, Hormone, Keimdrüsen oder Genitalien haben.<br>
Das ist normal und keine Krankheit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Früher wurden viele intergeschlechtliche Kinder operiert.</strong><br>
Die Kinder durften nicht selbst entscheiden.<br>
Die Ärzt*innen wollten die Kinder an männlich oder weiblich anpassen.<br>
Viele leiden heute an den Folgen dieser Operationen.<br>
Manche wissen nicht, was mit ihrem Körper passiert ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Operationen nennen wir Zwangsoperationen.<br>
Die Betroffenen wurden nie gefragt.<br>
Die Ärzt*innen haben die Körper verändert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Gesetz gegen Zwangsoperationen</strong><br>
Im Jahr 2021 gab es ein Gesetz gegen diese Operationen bei Kindern.<br>
Das Gesetz heißt Paragraph 1631e BGB.<br>
Es verbietet Operationen ohne Einwilligung der Kinder.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Es gibt Ausnahmen im Gesetz.</strong><br>
Eltern können manchmal zustimmen.<br>
Ein Gericht muss die Operation erlauben.<br>
Das Gesetz muss besser eingehalten werden.<br>
Operationen dürfen nur mit Einwilligung der betroffenen Person gemacht werden.<br>
Die Person muss gut informiert sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Keine Krankheit und kein Druck</strong><br>
Intergeschlechtliche Körper sind keine Krankheit.<br>
Sie müssen nicht verändert werden.<br>
Viele Menschen behandeln diese Körper aber wie eine Störung.<br>
Das erzeugt Druck bei Kindern, Eltern und Ärzt*innen.<br>
Die Gesundheits-Versorgung muss sich an den Bedürfnissen der intergeschlechtlichen Menschen orientieren.<br>
Sie darf nicht nur an männlich oder weiblich denken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Forderungen der GRÜNE JUGEND Hamburg:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Entpathologisierung</strong><br>
Menschen mit verschiedenen Geschlechtsmerkmalen sind keine Kranken.<br>
Das muss in der Medizin und Ausbildung klar sein.<br>
Betroffene Menschen müssen gehört werden.<br>
Sie arbeiten mit Selbstvertretungen zusammen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Zwangseingriffe verbieten</strong><br>
Kinder dürfen keine unnötigen Operationen bekommen.<br>
Diese Operationen sind verboten.<br>
Nur wenn Kinder selbst zustimmen, darf operiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Unabhängige Beratung</strong><br>
In Hamburg gibt es kostenlose Beratung für Kinder und Eltern.<br>
Diese Beratung soll ausgebaut werden.<br>
Beratung von Betroffenen und Selbstvertretungen helfen dabei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Unrecht aufarbeiten</strong><br>
Patientenakten müssen lange aufbewahrt werden.<br>
Betroffene bekommen kostenlos Zugang zu Therapie und Hilfe.<br>
Es gibt einen Fonds für Entschädigung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Kontrolle und Mitbestimmung</strong><br>
Kliniken müssen Operationen melden und dokumentieren.<br>
Die Einhaltung der Regeln wird kontrolliert.<br>
Selbstvertretungen helfen bei Gesetzen und Regeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2><strong>Zwischenüberschrift: Unsere Haltung und Umsetzung</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir stehen an der Seite von FLINTA*s</strong><br>
FLINTA* bedeutet Frauen, Lesben, inter, nichtbinäre, trans* und agender Personen.<br>
Wir stehen an der Seite von Arbeiter*innen.<br>
Wir stehen an der Seite von Betroffenen und Selbstorganisierten.<br>
Wir sind gegen Bevormundung, gegen moralische Überhöhung und gegen Einschränkung von Körpern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Staat, der Markt und die Medizin dürfen Körper nicht einschränken.<br>
Wir wollen eine Gesellschaft ohne Kapitalismus bei der Geburt und Pflege von Kindern.<br>
Kinder wachsen selbstbestimmt auf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Niemand soll sich fragen müssen, ob er Familie, Transition oder körperliche Selbstbestimmung bezahlen kann.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir beschließen als GRÜNE JUGEND Hamburg:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Grüne Jugend Hamburg bringt diesen Antrag auf Bundesebene der GRÜNE JUGEND ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir bringt die Forderungen in die Programme der Grünen Hamburg ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir machen mindestens eine Veranstaltung zum Thema &amp;quot;Mein Körper, meine Wahl&amp;quot;.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir tragen die Forderungen in Kampagnen und Bildung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir arbeitet mit Betroffenen, Selbstvertretungen, Beratungsstellen, Gewerkschaften und feministischen Gruppen zusammen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Oct 2026 03:14:24 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V3: Wir waren immer hier. Wir sind hier. Wir bleiben hier! – Queeres Leben schützen und stärken</title>
                        <link>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/Wir-waren-immer-hier-Wir-sind-hier-Wir-bleiben-hier-Queeres-Leben-21811</link>
                        <author>Geschlechterstrategieteam der GJ Hamburg (dort beschlossen am: 23.10.2026)</author>
                        <guid>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/Wir-waren-immer-hier-Wir-sind-hier-Wir-bleiben-hier-Queeres-Leben-21811</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Anschlag auf den Berliner CSD am 25. Juli 2026 war ein einschneidendes Erlebnis für die queere Community. Queere Menschen brauchen deutlich bessere Sicherheitsmaßnahmen: CSDs müssen politische Versammlungen bleiben, um weiterhin Schutz zu erfahren, Gesetze zum Schutz vor Gewalt müssen verschärft werden, um queeren Menschen auch rechtlichen Schutz einzuräumen und Anzeigen queerfeindlicher Taten zu erleichtern. Außerdem braucht es deutlich mehr Aufklärung und Beratungsstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es braucht besseren Schutz durch die Polizei, nicht einfach mehr Polizei. Die Polizei sollte die Bevölkerung schützen, geht aber viel zu oft selbst gewalttätig vor. Solange sie sexistisch, rassistisch und transfeindlich agiert und Menschen marginalisierter Gruppen häufig unter Polizeigewalt leiden, wollen wir nicht mehr Polizei. Wir fordern Fortbildung, Aufarbeitung der Fälle, Umstrukturierung und Antidiskriminierungsstellen innerhalb der Polizei, die an den LSBTIAQ*-Beauftragten der Polizei anknüpfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dass Transfeindlichkeit im Zuge des Rechtsrucks immer weiter zunimmt, ist nicht Neues. Im Casa Kuà in Berlin kam es nun jedoch zu einer neuen Eskalation. Nach Schilderungen des Casa Kuà drangen am 18. Oktober 2026 Polizeibeamt*innen des LKA gewaltsam in „The Dolls“ ein, ein wöchentliches Treffen ausschließlich für transfeminine Personen. Sie stellten die Personalien aller Anwesenden fest, hielten sie bis zu vier Stunden fest, durchsuchten Räume und persönliche Gegenstände, brachen Schließfächer auf und beschlagnahmten mehrere Kisten. Anlass sind Ermittlungen wegen des Vorwurfs, verschreibungspflichtige Medikamente ohne Erlaubnis unentgeltlich an Dritte abgegeben zu haben. Dieses Eindringen in einen vermeintlichen Schutzraum für BIPoC trans*, transfeminine und genderqueere Personen durch die Staatsgewalt ist durch nichts zu rechtfertigen. Unsere Solidarität gilt dem Casa Kuà und allen Betroffenen dieser unglaublich invasiven Aktion. Die Polizei hat in selbstorganisierten Schutzräumen der Community nichts zu suchen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Am 20. September 2026 haben wir als GRÜNE JUGEND Hamburg gemeinsam mit den Jusos Hamburg am Jungfernstieg zum Gegenprotest gegen eine Kundgebung des Vereins „Frauenheldinnen e. V.“ aufgerufen, der gegen die Gesundheitsversorgung von trans* Menschen und trans* Jugendlichen mobilisiert. Mehrere Hundert Menschen kamen zu unserer Gegendemo, zur Kundgebung nur etwa 25. Auch hier schützte die Polizei queere Menschen nicht verlässlich: Sie war nur bei der Kundgebung der Frauenheldinnen präsent. Teilnehmende unserer Demo wurden verbal angegriffen und körperlich eingeschüchtert und auch nach Aufforderung kam die Polizei nicht zu uns. Die Gegendemo hat gezeigt: In Hamburg ist kein Platz für Transfeindlichkeit, die Community steht zusammen und wir sind laut!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Fälle stehen für einen Trend in ganz Deutschland. Laut Statista stieg die Zahl registrierter queerfeindlicher Straftaten von ca. 782 im Jahr 2020 auf fast 3.400 im Jahr 2025. Das belegt mangelnde Schutzmaßnahmen. Laut Verfassungsschutz nehmen durch den Rechtsruck Ablehnung und Diskriminierung gegen queere Menschen deutlich zu. Von der Bundesregierung kommen dazu nur leere Worte und finanzielle Kürzungen. Selbst in seiner Rede beim Gedenkgottesdienst zum Anschlag auf den Berliner CSD sprach Kanzler Merz die queere Community mit „Meine Damen und Herren“ an und ließ damit alle trans*, inter*, nichtbinären, agender und genderqueeren Personen außen vor. Eine Rede an die queere Community darf so nicht beginnen! Um Vorfälle wie den Anschlag auf den Berliner CSD 2026 zu verhindern, braucht es mehr Unterstützung und Schutz statt queerfeindlichen Regierungshandelns.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Keine Sonderregister</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Statt queere Menschen zu schützen, entstehen neue Instrumente der Erfassung: Sonderregister für trans*, inter*, nichtbinäre und agender Personen (TINA*). Die Innenministerkonferenz unter dem Vorsitz des Hamburger Innensenators Andy Grote hat beschlossen, dass Felder für ehemaliges Geschlecht und ehemaligen Vornamen im Melderegister geführt und von den Ländern genutzt werden können. Auch in Hamburg gab es im Sommer einen ersten Versuch, dies per Senatsbeschluss in der Sommerpause am Parlament vorbei durchzusetzen, angeblich zur „Verwaltungseffizienz“. In der Praxis machen diese Felder TINA*-Personen identifizierbar und angreifbar. Sie bedeuten ein Zwangsouting in der Verwaltung, widersprechen dem Offenbarungsverbot und ermöglichen über das Filtern der Meldedaten die Erstellung von Listen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TINA*-Personen brauchen Schutz, keine Listen zur Verfolgung. Wir verweisen auf die Beschlusslage der GRÜNEN JUGEND Hamburg „Keine Rosa Listen 2.0!“ vom 18.10.2025 und bekräftigen ihre Forderungen: nicht unter Rot-Grün in Hamburg, nicht unter Grün-Schwarz in Baden-Württemberg und in keinem anderen Bundesland.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND Hamburg fordert ergänzend:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Hamburg führt keine Sonderregister für TINA*-Personen ein und nutzt die Felder für ehemaliges Geschlecht und ehemaligen Vornamen im Melderegister nicht.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Bündnis 90/Die Grünen wird aufgefordert, alle Parlamentarier*innen an die Parteigrundsätze zu erinnern und deutlich zu machen, dass diese nicht mit einem Sonderregister oder einer Sonderkennzeichnung vereinbar sind.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Gleichheit ins Grundgesetz</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Queere Menschen brauchen Gesetze, die sie schützen, statt Gesetze, die de facto politische Verfolgung ermöglichen. Das Grundgesetz ist aus den Schrecken des Nationalsozialismus entstanden, schützt aber nicht alle damals verfolgten Gruppen vor Diskriminierung. Der Schutz vor Diskriminierung ist keine Verhandlungsmasse für wechselnde Mehrheiten, sondern ein Grundrecht. Die GRÜNE JUGEND Hamburg fordert deshalb:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Ergänzung von Artikel 3 Abs. 3 Satz 1 GG um die Merkmale der sexuellen Orientierung sowie der sexuellen und geschlechtlichen Identität</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>dass der Hamburger Senat im Bundesrat konsequent für diese Verfassungsänderung stimmt und sich nicht hinter Koalitionsfrieden oder Verfahrensfragen versteckt</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>dass CDU/CSU und SPD im Bundestag den vom Bundesrat beschlossenen Gesetzentwurf nicht länger im Ausschuss verschleppen, sondern zügig beraten und zustimmen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>dass Hamburg die Kampagne für die Grundgesetzänderung sichtbar unterstützt</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Queeres Leben in Hamburg schützen</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Hamburger Senat soll im Bundesrat und in Hamburg vorangehen, denn queeres Leben in Hamburg ist bedroht. Beratungsstellen dürfen nicht immer wieder um ihren Fortbestand bangen müssen. Es ist Zeit für finanzielle Beständigkeit und langfristige Planbarkeit!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei gender affirming health care bestehen Versorgungslücken, die Wartezeiten sind unzumutbar. Für viele TINA*-Personen, die eine Transition anstreben, führt das zu einer massiven Verschlechterung der mentalen Gesundheit bis hin zum Suizid. Selbstorganisierte Versorgung entsteht dort, wo das System versagt. Die Antwort darauf ist nicht Kriminalisierung und Schikanierung, sondern das Schließen der Versorgungslücken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND Hamburg fordert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die langfristige Sicherung der Finanzierung der Hamburger Beratungsstellen wie Magnus-Hirschfeld-Centrum, 4Be TransSuchtHilfe, Aidshilfe Hamburg e. V., dolle deerns* e. V. und JungLesben*Zentrum</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>einen eigenen Topf für Selbstorganisationen queerer Menschen mit Rassismuserfahrungen, queerer Geflüchteter und queerer Menschen mit Behinderung</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>das Schließen der Versorgungslücken bei gender affirming health care, mit einem Zugang, der nicht vom Geldbeutel abhängt</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der bundesweite Aktionsplan „Queer leben“ wurde Anfang 2026 für beendet erklärt. Das ist ein Skandal! Der Hamburger Aktionsplan „Hamburg l(i)ebt vielfältig“ soll hingegen erneut fortgeschrieben werden. Dafür fordern wir:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>dass das im Koalitionsvertrag verankerte Landesantidiskriminierungsgesetz endlich 2027 kommt</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>dass der Aktionsplan durchgehend intersektional gedacht wird, statt Intersektionalität in einem Exkurs abzuhandeln, insbesondere mit Blick auf queere Menschen mit Rassismuserfahrungen, queere Menschen mit Behinderung und Armut im Kontext von Queerness</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>dass die Pathologisierung intergeschlechtlicher Personen endet, mit einer unabhängigen Pflichtberatung durch Peer-Beratung für Eltern von inter* Kindern vor jeder medizinisch nicht notwendigen Operation und dem Ausbau von Angeboten wie der 4Be InterHilfe</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>dass die Begriffsdefinitionen im Aktionsplan aktualisiert werden. Die Begriffsdefinitionen im Aktionsplan sind die Grundlage für die Maßnahmen des Plans, auf dieser Basis wird also auch über mögliche Förderungen entschieden. Hier müssen einige Definitionen, unter anderem die Definition von Bi+Sexualität aktualisiert werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>dass Schutzmaßnahmen gegen queerfeindliche Übergriffe angesichts der veränderten Bedrohungslage evaluiert und verbessert werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>dass die Freie und Hansestadt Hamburg, als große Arbeitgeberin der Stadt, gezielt TINA*-Personen als Beschäftigte gewinnt und fördert. Mitarbeitende in unseren Behörden haben täglich in vielen Verfahren mit TINA*-Personen zu tun, etwa bei der Umsetzung des Selbstbestimmungsgesetzes (SBGG). Deshalb muss sie gezielt TINA*-Personen als Beschäftigte gewinnen und fördern. So wird sichergestellt, dass TINA*-Personen in der Verwaltung auf kompetente, sensibilisierte Ansprechpersonen treffen, idealerweise auf solche mit eigener Erfahrung. Hier kann an das geplante LSBTIAQ*-Mitarbeitendennetzwerk in der FHH angeknüpft werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Wir gehen nirgendwo hin!</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Karin Prien und ihr Ministerium hat Lambda, dem größten deutschlandweiten Jugenddachverband für Queers, die Förderung gestrichen, viele wichtige Stellen können nicht weiterfinanziert werden. Wir lassen uns nicht wegkürzen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hamburg muss das Budget für queere Projekte im Haushalt fest verankern, erst recht, wenn der Bund dieser Pflicht nicht nachkommt. Queere Räume sind keine netten Freizeitangebote, sondern überlebenswichtig und dürfen in den Haushaltsverhandlungen niemals Verhandlungsmasse sein. Hände weg von unseren Communities!</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Antrag in einfacher Sprache.<br>
Erstellt mit <a href="https://barrierefreies.design/werkzeuge/ki-uebersetzer-in-leichte-sprache">https://barrierefreies.design/werkzeuge/ki-uebersetzer-in-leichte-sprache</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2><strong>Titel: Wir waren immer hier. Wir sind hier. Wir bleiben hier! – Queeres Leben schützen und stärken</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Anschlag auf den Berliner CSD war am 25. Juli 2026.<br>
Er war schlimm für queere Menschen.<br>
Queere Menschen brauchen mehr Schutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Schutz für queere Menschen</strong><br>
CSDs müssen politische Versammlungen bleiben.<br>
So haben queere Menschen Schutz.<br>
Gesetze gegen Gewalt müssen stärker werden.<br>
Das hilft queeren Menschen bei Anzeigen.<br>
Es braucht mehr Aufklärung und Beratungsstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Polizei und Schutz</strong><br>
Queere Menschen brauchen besseren Schutz durch die Polizei.<br>
Sie brauchen nicht mehr Polizei.<br>
Die Polizei soll die Menschen schützen.<br>
Aber oft ist die Polizei selbst gewalttätig.<br>
Die Polizei ist oft sexistisch, rassistisch und transfeindlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Menschen leiden unter Polizeigewalt.<br>
Wir wollen nicht einfach mehr Polizei.<br>
Wir fordern bessere Polizei<br>
Wir fordern Fortbildung für die Polizei.<br>
Die Polizei soll sich ändern.<br>
Es soll Antidiskriminierungsstellen geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Vorfall im Casa Kuà</strong><br>
Am 18. Oktober 2026 gab es einen Vorfall im der Einrichtung Casa Kuà in Berlin.<br>
Die Polizei drang gewaltsam in das Treffen „The Dolls“ ein.<br>
Das ist ein Treffen für transfeminine Personen.<br>
Die Polizei hielt alle bis zu 4 Stunden fest.<br>
Sie durchsuchte Räume und persönliche Sachen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Polizei brach Schließfächer auf.<br>
Sie nahm mehrere Kisten mit.<br>
Der Vorwurf ist, dass Medikamente ohne Erlaubnis gegeben wurden.<br>
Das war ein Schutzraum für BIPoC trans*, transfeminine und genderqueere Personen.<br>
Die Polizei hat dort nichts zu suchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir sind solidarisch mit dem Casa Kuà und den Betroffenen.<br>
Diese Aktion war sehr invasiv.<br>
Das es solche Aktion gibt, ist gefährlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Protest in Hamburg</strong><br>
Am 20. September 2026 gab es einen Gegenprotest in Hamburg.<br>
Die GRÜNE JUGEND und die Jusos riefen dazu auf.<br>
Sie protestierten gegen eine Kundgebung von „Frauenheldinnen e. V.“.<br>
Der Verein ist gegen die Gesundheits-Versorgung von trans* Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mehrere Hundert Menschen kamen zum Gegenprotest.<br>
Zur Kundgebung kamen nur etwa 25 Menschen.<br>
Die Polizei schützte queere Menschen nicht gut.<br>
Sie war nur bei der Kundgebung der Frauenheldinnen da.<br>
Teilnehmende der Demo wurden verbal und körperlich angegriffen.<br>
Die Polizei half nicht, obwohl sie darum gebeten wurde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Gegendemo zeigte: In Hamburg ist kein Platz für Transfeindlichkeit.<br>
Die Community steht zusammen und ist laut.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Zahlen und Politik</strong><br>
Die Fälle zeigen einen Trend in Deutschland.<br>
Die Zahl queerfeindlicher Straftaten stieg von 782 im Jahr 2020 auf fast 3.400 im Jahr 2025.<br>
Das zeigt, dass der Schutz fehlt.<br>
Der Verfassungsschutz sagt, dass Ablehnung gegen queere Menschen steigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Bundesregierung sagt wenig und kürzt Geld.</strong><br>
Kanzler Merz sprach bei einem Gedenkgottesdienst zum Anschlag auf den Berliner CSD.<br>
Er sagte „Meine Damen und Herren“.<br>
Er sprach nicht alle queeren Menschen an.<br>
So darf man die queere Community nicht ansprechen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir brauchen mehr Schutz und Unterstützung.</strong><br>
Wir brauchen kein queerfeindliches Regierungshandeln.<br>
So werden Anschläge und Angriffe wie oben beschrieben nicht verhindert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><strong>Absatzüberschrift: Keine Sonderregister</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es gibt trans*, inter*, nichtbinäre und agender Personen.<br>
Kurz werden diese Menschen als TINA*-Personen bezeichnet.<br>
Diese Personen haben bei der Geburt ein Geschlecht zugeordnet bekommen, das nicht passt.<br>
Mit dem Selbstbestimmungsgesetz können diese Menschen ihren Namen und Geschlechtseintrag ändern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Entscheidung der Innenministerkonferenz</strong><br>
Die Innenminister der aller Bundesländer haben nun eine große Entscheidung getroffen.<br>
Im Melderegister soll es nun neue Daten erfasst werden.<br>
Das Melderegister ist eine Liste mit Daten von allen Menschen.<br>
Im Melderegister sollen nun der “alte Vorname” und das “alte Geschlecht” eingetragen werden.<br>
Die Daten machen die TINA*-Personen sichtbar und angreifbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bundesländer können jetzt die Felder im Melderegister einführen.<br>
In Hamburg gab es einen Versuch, das heimlich zu machen.<br>
Das ist in einer Koalition nicht in Ordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Gefahr für TINA*-Personen</strong><br>
Die Felder machen TINA*-Personen angreifbar.<br>
Sie verletzen das Gesetz zum Schutz der Daten.<br>
Menschen in Behörden können dann immer sehen, dass eine Person trans* ist.<br>
Das nennt man Zwangsouting.<br>
Zwangsouting heißt, dass Menschen gegen ihren Willen sichtbar werden.<br>
Man kann die Listen filtern und Listen mit Namen machen.<br>
TINA*-Personen brauchen Schutz und keine Listen zur Verfolgung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Forderungen der GRÜNEN JUGEND Hamburg</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die GRÜNE JUGEND Hamburg sagt: Keine neuen Listen für TINA*-Personen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hamburg soll die alten Daten nicht im Melderegister nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Partei Bündnis 90/Die Grünen soll ihre Politiker*innen an die Regeln erinnern.<br>
Die Regeln sagen: Keine Verfolgung, also keine Sonderlisten oder Sonderzeichen für TINA*-Personen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3><strong>Absatzüberschrift: Gleichheit ins Grundgesetz</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Queere Menschen brauchen Schutz durch Gesetze.<br>
Gesetze sollen keine politische Verfolgung erlauben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Grundgesetz entstand nach dem Nationalsozialismus.<br><strong>Im Grundgesetz steht: Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.</strong><br>
Es schützt aber nicht alle Gruppen vor Diskriminierung.<br>
Schutz vor Diskriminierung ist ein Grundrecht.<br>
Er darf nicht von Mehrheiten abhängen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Forderungen der GRÜNEN JUGEND Hamburg</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Artikel 3 im Grundgesetz soll ergänzt werden.<br>
Er soll sexuelle Orientierung und Identität schützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Hamburger Senat soll im Bundesrat für die Änderung stimmen.<br>
Er soll sich nicht hinter Koalitionsfrieden verstecken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>CDU, CSU und SPD sollen den Gesetzentwurf im Bundestag schnell beraten.<br>
Sie sollen dem Gesetzentwurf zustimmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hamburg soll die Kampagne für die Grundgesetzänderung unterstützen.<br>
Die Unterstützung soll sichtbar sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2><strong>Absatzüberschrift: Queeres Leben in Hamburg schützen</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Hamburger Senat soll queeren Menschen helfen.<br>
Queeres Leben in Hamburg ist bedroht.<br>
Beratungsstellen brauchen Geld und Sicherheit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Beratungsstellen sichern</strong><br>
Beratungsstellen dürfen nicht schließen.<br>
Sie brauchen Geld für lange Zeit.<br>
Das ist wichtig für die Menschen in Hamburg.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Gesundheit für TINA*-Personen</strong><br>
TINA* bedeutet trans, inter, nicht-binär und agender.<br>
Vielen TINA*-Personen geht es nicht gut.<br>
Diese Menschen brauchen Hilfe.<br>
Viele TINA*-Personen warten lange auf Hilfe.<br>
Das macht sie sehr traurig und krank.<br>
Die mentale Gesundheit leidet sehr in dieser Zeit.<br>
Manche denken an Suizid.<br>
Das System hilft nicht genug.<br>
Selbsthilfe ist wichtig, aber nicht genug.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Menschen dürfen nicht bestrafen werden, weil sie trans* sind.</strong><br>
Die Lücken im Hilfesystem müssen geschlossen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Forderungen der GRÜNEN JUGEND Hamburg</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beratungsstellen in Hamburg sollen mehr Geld bekommen.<br>
Dieses Geld soll über viele Jahre sicher bezahlt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sie will Geld für Gruppen von queeren Menschen mit Rassismus, Flucht oder Behinderung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Hilfe für TINA*-Personen soll besser werden.<br>
Alle sollen die Hilfe bekommen, auch wenn sie wenig Geld haben.<br>
Alle sollen die Hilfe bekommen, auch wenn sie Diskriminierung erleben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Aktionspläne zu Queerem Leben</strong><br>
Der Aktionsplan Queer leben auf Bundesebene endet 2026.<br>
Das ist ein Skandal.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Hamburger Aktionsplan &quot;Hamburg l(i)ebt vielfältig&quot; wird weitergehen.<br>
Wir fordern dafür wichtige Dinge.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Gesetz gegen Diskriminierung</strong><br>
Das Landes-Antidiskriminierungs-Gesetz soll 2027 kommen.<br>
Es steht im Koalitions-Vertrag.<br>
Es muss jetzt endlich umgesetzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Intersektionalität im Plan</strong><br>
Der Plan soll alle betroffenen Menschen mitdenken.<br>
Besonders queere Menschen mit Rassismuserfahrung, Behinderung und wenig Geld.<br>
Intersektionalität darf kein Extra-Thema sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Hilfe für intergeschlechtliche Menschen</strong><br>
Die Krankheitserklärung für intergeschlechtliche Menschen soll enden.<br>
Eltern von inter* Kindern bekommen Beratung vor Operationen.<br>
Die Beratung machen Menschen mit eigener Erfahrung.<br>
Angebote wie 4Be InterHilfe sollen wachsen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Begriffe im Plan aktualisieren</strong><br>
Die Begriffe im Plan sind wichtig für die Arbeit.<br>
Sie bestimmen, wer Geld bekommt.<br>
Einige Definitionen müssen neu geschrieben werden.<br>
Die Definition von Bi+Sexualität soll neu gemacht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Schutz vor queerfeindlichen Angriffen</strong><br>
Schutz-Maßnahmen sollen geprüft und besser werden.<br>
Die Gefahr für queere Menschen hat sich verändert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>TINA*-Personen in den Behörden</strong><br>
Die Stadt Hamburg soll mehr TINA*-Personen als Mitarbeitende einstellen.<br>
Diese Menschen brauchen gute Ansprechpersonen in der Stadtverwaltung.<br>
Das kann zu einem sensiblen Umgang führen.<br>
Es soll ein Netzwerk für queere Mitarbeitende geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2><strong>Absatzüberschrift: Wir gehen nirgendwo hin!</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Karin Prien und ihr Ministerium haben die Förderung von Lambda gestoppt.<br>
Lambda ist der größte Jugend-Dach-Verband für Queers in Deutschland.<br>
Viele wichtige Stellen können nicht weiter bezahlt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Förderung für queere Projekte</strong><br>
Hamburg muss Geld für queere Projekte fest einplanen.<br>
Der Bund macht das nicht.<br>
Queere Räume sind wichtig zum Leben.<br>
Sie sind keine einfachen Freizeit-Angebote.<br>
Sie dürfen bei Geld-Verhandlungen nicht wegfallen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wir sagen: Hände weg von unseren Communities!</strong></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Oct 2026 01:40:15 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>H1: Nachtragshaushalt 2026</title>
                        <link>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/nachtragshaushalt-2026-51481</link>
                        <author>Landesvorstand GRÜNE JUGEND Hamburg (dort beschlossen am: 23.10.2026)</author>
                        <guid>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/nachtragshaushalt-2026-51481</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antrags-PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/LMV/nachtragshaushalt-2026-51481/embeddedpdf?file=%2FLMV%2Fnachtragshaushalt-2026-51481%2Fviewpdf%3FsectionId%3D36739"></iframe><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Nachtragshaushalt soll die aktuelle Finanzlage des Landesverbandes demokratisch absichern und den finanziellen Rahmen an die tatsächlich angefallenen, geplanten und erwarteten Kosten anpassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weitere Begründung erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Oct 2026 01:37:50 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V2: Mieten runter, Deckel drauf.</title>
                        <link>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/Mieten-runter-Deckel-drauf-36232</link>
                        <author>Magnus Amon Richter</author>
                        <guid>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/Mieten-runter-Deckel-drauf-36232</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wohnen ist ein Menschenrecht. Trotzdem wird ein sicheres Zuhause für immer mehr Menschen unbezahlbar, während Immobilienkonzerne an unserer Wohnungsnot verdienen. Wir müssen diese Profitlogik überwinden, große Wohnungskonzerne vergesellschaften und Wohnraum demokratisch nach den Bedürfnissen der Menschen verteilen. Vor allem in Hamburg, wo mit knapp 80% aller Einwohner*innen deutlich mehr Menschen zur Miete wohnen, als in anderen Bundesländern, sind diese Schritte von besonders hoher Bedeutung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch bis dahin können Menschen nicht darauf warten, dass ihre Miete irgendwann bezahlbar wird. Wir brauchen eine Politik, die nicht nur weitere Mieterhöhungen begrenzt, sondern bestehende Mieten tatsächlich senkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Mietendeckel jetzt!</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die bisherige Mietpreisbremse reicht nicht aus. Sie lässt zahlreiche Ausnahmen zu und verhindert weder steigende Bestandsmieten noch überhöhte Neuvertragsmieten. Zudem müssen Betroffene ihre Rechte häufig selbst gegenüber Vermieter*innen durchsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND Hamburg schließt sich deshalb den Forderungen der bundesweiten Initiative „Mietendeckel jetzt!“ an:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>Sechs Jahre Mietenstopp! Mieterhöhungen müssen bundesweit für sechs Jahre verboten werden.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>Klare Obergrenzen bei Neuvermietungen! Die zulässige Miete muss sich an der tatsächlichen Durchschnittsmiete und der jeweiligen Wohnungsmarktlage orientieren.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p>Überhöhte Mieten senken! Bereits bestehende überteuerte Mieten müssen auf die echte Durchschnittsmiete abgesenkt werden. Dafür müssen auch günstige, langjährig bestehende Mietverträge berücksichtigt werden.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Mietendeckel muss staatlich kontrolliert und durchgesetzt werden, statt Mieter*innen mit dem Kampf gegen überhöhte Mieten alleinzulassen. Schlupflöcher bei möblierten Wohnungen müssen geschlossen und Index- und Staffelmieten abgeschafft werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Hamburg muss schon heute handeln!</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein bundesweiter Mietendeckel muss durch den Bund geschaffen werden. Doch Hamburg kann bereits jetzt Menschen entlasten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit der SAGA verfügt die Stadt über einen großen öffentlichen Wohnungsbestand. Wir fordern einen Mietenstopp bei der SAGA und eine Abkehr von der Gewinnerzielungsorientierung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Außerdem müssen öffentlich geförderte Wohnungen dauerhaft bezahlbar sein. Wir fordern unbefristete soziale Mietpreis- und Belegungsbindungen, damit Sozialwohnungen auch Sozialwohnungen bleiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Gemeinsam den Mietendeckel erkämpfen!</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND hat sich bereits bundesweit der Kampagne „Mietendeckel jetzt!“ angeschlossen. Wir müssen diesen Kampf auch in Hamburg stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb wird der Landesvorstand beauftragt, die Zusammenarbeit mit der Kampagne auszubauen, sie zu unterstützen und die Forderungen öffentlich voranzubringen. Der Hamburger Senat wird aufgefordert, sich auf Bundesebene für einen wirksamen Mietendeckel einzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Mietendeckel ist für uns ein erster Schritt, nicht das Ende. Wir müssen nicht nur die schlimmsten Folgen eines ungerechten Wohnungsmarktes abfedern, sondern die Macht der Immobilienhaie brechen und Wohnraum dauerhaft der Profitlogik entziehen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die GRÜNE JUGEND Hamburg hat sich bereits in mehreren Beschlüssen für einen bundesweiten Mietendeckel, die Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne und eine Wohnungspolitik jenseits der Profitlogik ausgesprochen. Auch auf Bundesebene wurde die Unterstützung der Initiative „Mietendeckel jetzt!“ bereits beschlossen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit diesem Antrag soll die bestehende Beschlusslage konkretisiert und die Kampagne auch in Hamburg gezielt gestärkt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gleichzeitig soll der Antrag deutlich machen, dass Hamburg mit der SAGA bereits heute Handlungsmöglichkeiten hat, um Menschen unmittelbar zu entlasten und öffentlichen Wohnraum dauerhaft bezahlbar zu halten.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 23 Oct 2026 23:51:11 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P1: Arbeitsprogramm 2027</title>
                        <link>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/Arbeitsprogramm-2027-42284</link>
                        <author>Landesvorstand GRÜNE JUGEND Hamburg (dort beschlossen am: 23.10.2026)</author>
                        <guid>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/Arbeitsprogramm-2027-42284</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Gemeinsam politisch wirksam werden</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen eine Stadt, in der junge Menschen selbstbestimmt leben können und ein gutes Leben nicht vom Geldbeutel abhängt. Als eigenständige linke Jugendorganisation verbinden wir politische Bildung mit konkreten Aktionen, öffentlicher Einmischung und solidarischem Miteinander. Soziale Gerechtigkeit, Klimagerechtigkeit, Antifaschismus und Demokratie sowie Queerfeminismus bilden die Schwerpunkte unserer Arbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im kommenden Verbandsjahr wollen wir mehr junge Menschen dauerhaft für politisches Engagement gewinnen und unseren Verband weiterentwickeln. Gegenüber BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vertreten wir unsere Positionen eigenständig und selbstbewusst. Wir suchen den Austausch mit Verbündeten in der Partei und mit Abgeordneten sowie mit Initiativen vor Ort. Die konkrete Ausgestaltung unserer Vorhaben liegt beim Landesvorstand, den Teams und den Kreisverbänden im Austausch mit den Mitgliedern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Kampagnen, Aktionen und Bündnisarbeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kampagnen und Aktionen bieten uns die Gelegenheit, auf die Straße zu gehen und mit den Menschen unserer Stadt ins Gespräch zu kommen. So können wir lokale Probleme und Bedürfnisse besser verstehen und unsere politische Praxis gezielt weiterentwickeln. Wir wollen Formate schaffen, die insbesondere junge Menschen zur aktiven Beteiligung ermutigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In unserer Bündnisarbeit arbeiten wir strategisch mit Organisationen und Initiativen zusammen, die unsere politischen Ziele teilen. Dazu gehören insbesondere gewerkschaftliche, soziale, ökologische, queerfeministische, antirassistische und antifaschistische Zusammenhänge. Unsere politischen Schwerpunkte verbinden wir so mit konkreten Konflikten und Möglichkeiten, gemeinsam Veränderungen zu erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen uns am feministischen Kampftag am 8. März, am Tag der Sichtbarkeit von trans* Personen am 31. März, am 1. Mai, am Christopher Street Day und am Tag gegen geschlechtsspezifische Gewalt am 25. November beteiligen. Welche Aktionen wir selbst organisieren und welche wir mit Bündnissen unterstützen, stimmen wir mit Blick auf unsere Ziele und Kapazitäten ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen die GRÜNE JUGEND Schleswig-Holstein im Wahlkampf unterstützen. Der Landesvorstand stimmt mit dem Nachbarverband ab, welche Unterstützung gebraucht wird und welche gemeinsamen Einsätze wir ermöglichen können. Umfang, Fahrtkosten und weitere Ausgaben berücksichtigen wir in unserer Jahres- und Finanzplanung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach größeren Vorhaben werten wir gemeinsam aus, wen wir erreicht haben, welche politischen Impulse wir setzen konnten und was wir für die weitere Arbeit lernen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Mitgliederaktivierung und Nachwuchsförderung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Verband, der politisch etwas verändern will, braucht Mitglieder, die sich einbringen, eigene Ideen entwickeln und gemeinsam Verantwortung übernehmen. Wir wollen wachsen und mehr junge Menschen dauerhaft für politisches Engagement gewinnen. Aus einem ersten Besuch soll langfristige Beteiligung entstehen. Unser Verband soll ein Ort sein, an dem Menschen Anschluss finden, Solidarität erfahren und politisch wirksam werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür heißen wir neue und interessierte Menschen persönlich willkommen. Wer erstmals zu einem Treffen kommt, soll wissen, an wen er*sie sich wenden und wie es weitergehen kann. Nach dem ersten Besuch wollen wir, sofern gewünscht, persönlich Kontakt halten und zu weiteren Treffen und konkreten Beteiligungsmöglichkeiten einladen. Der Landesvorstand entwickelt dafür zu Beginn des Verbandsjahres ein verlässliches Vorgehen. Wir setzen auf direkte Ansprache, die an den Interessen der Menschen anknüpft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Einen Schwerpunkt legen wir darauf, unseren Mitgliedern Wege in die Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zu öffnen. Wir wollen dort gemeinsam Präsenz zeigen und unsere Positionen vertreten. Im Verbandsjahr organisieren wir mehrfach gemeinsame Besuche von Parteiveranstaltungen, kündigen diese als Mitmachmöglichkeiten an und erleichtern insbesondere Mitgliedern ohne Parteierfahrung die Teilnahme.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir unterstützen Mitglieder dabei, politische Anliegen in Anträge zu übersetzen, diese einzubringen und für Mehrheiten zu werben. Dafür schaffen wir mindestens ein praktisches Angebot zur Antragsarbeit, etwa einen Workshop oder die gemeinsame Erarbeitung eines Antrags. Wer Verantwortung in der Partei übernehmen möchte, soll Vorbereitung und Begleitung erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch innerhalb der GRÜNEN JUGEND sollen Mitglieder eigene Aktionen und Projekte anstoßen können. In bestehenden Treffen schaffen wir wiederkehrend Raum für Ideen, Mitstreiter*innen und gemeinsame Vorhaben. Daraus können Projektgruppen entstehen, die der Landesvorstand begleitet. Wir machen deutlich, welche Unterstützung zur Verfügung steht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neuen- und Interessiertentreffen bieten wir weiterhin regelmäßig an und kündigen sie frühzeitig an. Teams und Projektgruppen machen ihre Aufgaben, den ungefähren Zeitbedarf und Ansprechpersonen für den Einstieg sichtbar. Zum Jahresende prüfen wir anhand von Mitgliederentwicklung, Beteiligung und Rückmeldungen, welche Angebote angenommen werden, ob neue Menschen wiederkommen und wo Beteiligungshürden bestehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere politische Arbeit braucht Öffentlichkeit. Wir wollen mit unseren Positionen sichtbar sein, eigene Debatten anstoßen und junge Menschen dafür gewinnen, mit uns aktiv zu werden. Deshalb setzen wir einen Schwerpunkt auf Social Media und Pressearbeit. Wir wollen häufiger selbst Themen setzen und zeigen, wofür wir streiten und wie wir gemeinsam handeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf Social Media wollen wir stärker Gesicht zeigen. Unsere Sprecher*innen sowie weitere Mitglieder des Landesvorstands und des Redaktionsteams sollen als politische Stimmen und ansprechbare Menschen erkennbar werden. Wiederkehrende Formate sollen Entwicklungen verständlich einordnen, Forderungen erklären und Einblicke in unsere Praxis geben. Videoformate erhalten einen größeren Stellenwert; dazu möchten wir Workshops zu Storytelling und Videoschnitt anbieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch Memes und politische Satire wollen wir stärker nutzen. Sie bieten die Möglichkeit, politische Widersprüche aufzuzeigen, Kritik verständlich zuzuspitzen und Aufmerksamkeit für unsere Positionen zu schaffen. Wir setzen sie im Einklang mit unseren politischen Zielen und Werten ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im ersten Halbjahr entwickelt das Redaktionsteam einen umsetzbaren Redaktionsplan. Es entscheidet im Austausch mit dem Landesvorstand selbst über Formate, Veröffentlichungsrhythmus und Arbeitsweise. Bis zum Ende des ersten Halbjahres sollen mindestens zwei regelmäßige Formate erprobt sein. Auf Grundlage der Erfahrungen entscheiden wir über ihre Fortführung und Weiterentwicklung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch unsere Pressearbeit wollen wir aktiver gestalten. Zu Beginn des Verbandsjahres entwickeln wir eigene Themenschwerpunkte. Bei größeren Vorhaben planen wir Pressearbeit von Anfang an mit. Mindestens einmal pro Quartal setzen wir einen eigenen Presseimpuls, etwa durch eine Forderung oder Aktion. Dafür pflegen und erweitern wir unsere Kontakte in die Hamburger Presselandschaft. Unsere Sprecher*innen treten als erkennbare Ansprechpartner*innen auf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Social Media und Pressearbeit denken wir gemeinsam. Inhalte sollen auf unterschiedlichen Kanälen nutzbar sein und politische Positionierung, Bildungsarbeit und Mitmachmöglichkeiten verbinden. Wir konzentrieren uns auf Formate, die wir ehrenamtlich verlässlich tragen können. Nach dem ersten Halbjahr wertet der Landesvorstand Regelmäßigkeit, Reichweite, Interaktionen, Presseresonanz und Interesse an unserer Arbeit aus und passt die Planung entsprechend an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Bildungsarbeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bildungsarbeit gehört weiterhin zu unseren wichtigsten Aufgaben. Wir wollen gesellschaftliche Entwicklungen und die Ursachen aktueller Probleme und Krisen verständlich machen. Unsere offenen Räume sollen Menschen ohne Vorkenntnisse einbeziehen und erfahrenen Mitgliedern vertiefende Inhalte und methodische Workshops bieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Aktiventreffen bleiben ein zentraler Ort der Bildung und des Austauschs. Wir wollen sie weiterhin im Zweiwochenrhythmus und in Themenschwerpunkten anbieten. Das Bildungsteam plant gemeinsam mit dem Landesvorstand und greift Interessen der Mitglieder auf. Fachliche Inputs, professionelle Workshops, Kinoabende und Besuche in Hamburger Kultureinrichtungen verbinden unterschiedliche Zugänge und kulturelle Teilhabe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die über das Jahr verteilte Bildungsakademie soll politische Grundlagen und praktische Fähigkeiten wie Moderation, Argumentation sowie Veranstaltungs- und Aktionsplanung vermitteln. Das Bildungsteam gestaltet sie nach den Bedarfen der Mitglieder; einzelne Angebote bleiben unabhängig von der gesamten Reihe zugänglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>RealTalk führen wir mit mindestens vier Veranstaltungen fort. Kurze Inputs, moderierte Diskussionsrunden und individuelle Abschlussstatements ermöglichen politische Meinungsbildung. Quotierte Redelisten, Redezeitbegrenzungen und ein Awarenessteam unterstützen respektvolle Beteiligung. Frühzeitige Ankündigungen, gezielte Ansprache und spannende, auch prominente Gäste sollen mehr Menschen erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen ein Bildungswochenende oder Sommercamp anbieten und dafür die Zusammenarbeit mit anderen Landesverbänden prüfen. Die Angebote zur Antragsarbeit, zu Storytelling und Videoschnitt sowie die Awareness-Schulungen stimmen die zuständigen Teams mit dem Landesvorstand ab. Bildungsteam und Landesvorstand unterstützen die Kreisverbände bei Grundlagenworkshops und themenspezifischer Bildung. Wir planen Honorare für externe Referierende ein und nutzen Rückmeldungen für die weitere Planung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Kreisverbände und Vernetzung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Kreisverbände sind Orte, um die GRÜNE JUGEND kennenzulernen, niedrigschwellig Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam Aktionen vor Ort umzusetzen. Sie stehen an unterschiedlichen Punkten ihrer Entwicklung. Weitere Kreisverbände zu gründen sowie bestehende zu unterstützen und zu professionalisieren, bleibt eine wichtige Aufgabe des Landesvorstands.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jeder Kreisverband hat weiterhin mindestens eine Ansprechperson im Landesvorstand. Kreisverantwortliche sind als Bindeglied zum Kreisverband der Grünen unerlässlich; wir unterstützen sie auch bei Kandidaturen für grüne Ämter. An „Herz Verstand Kreisverband“ knüpfen wir mit einem weiteren Kreisverbandsprogramm an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Kreisverbände wählen und gestalten ihre politischen Projekte weitgehend eigenständig. Der Landesverband stellt gemäß der Satzung finanzielle Mittel bereit und unterstützt Bildungsarbeit sowie die Umsetzung der Geschlechterstrategie, der Inklusionsstrategie und der antirassistischen Verbandsstrategie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landesvorstand führt die begonnene Vernetzungsarbeit fort und unterstützt spezifische Treffen entlang der Bedürfnisse der Gruppen. Dazu gehören Angebote für FLINTA*s, migrantisierte Mitglieder, U20-Mitglieder sowie Mitglieder mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen. Geschützte Räume ermöglichen Austausch und stärken die Übernahme von Verantwortung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Awareness und Antidiskriminierung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen ein Verband sein, in dem sich alle Menschen sicher fühlen und gleichberechtigt einbringen können. Unser Einsatz gegen Diskriminierung gilt auch nach innen. Awareness ist kollektive Verantwortung: Betroffenen glauben wir und stellen ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt. Die Gesamtverantwortung liegt beim Landesvorstand.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landesvorstand erarbeitet mit Teams, Kreisvorständen und Kreisverantwortlichen ein verbindliches Awareness-Konzept für alle Veranstaltungen, auch Demonstrationen und Aktionen. Es regelt Vorbeugung, Ansprechbarkeit und die Arbeit der Awareness-Personen. Veranstaltende wenden es an; der Landesvorstand unterstützt die Umsetzung auf allen Ebenen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Feste Ansprechpersonen im Landesvorstand und der Hinweis auf die unabhängige Ombudsstelle der Grünen sichern Ansprechbarkeit auch außerhalb von Veranstaltungen. Wir entwickeln transparente Abläufe für Meldungen und prüfen eine zusätzliche eigene, niedrigschwellige Anlaufstelle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bildungsteam, Geschlechterstrategieteam und Landesvorstand organisieren regelmäßige Awareness-Schulungen, insbesondere für Kreisverantwortliche, Teams und Landesvorstand. Grundlagenbildung vermittelt diskriminierende Muster und Möglichkeiten, sie aufzubrechen. Bei Neuen- und Interessiertentreffen machen wir auf diese Arbeit aufmerksam.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Veranstaltende sorgen für barrierearme Orte, frühzeitige Informationen zur Zugänglichkeit sowie Rückzugs- und Ruheräume. Das Redaktionsteam achtet auf verständliche Sprache und Bildbeschreibungen. Bedarfe fragen wir aktiv ab; Möglichkeiten und Grenzen kommunizieren wir transparent.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen das Diversitätsstatut um und arbeiten an Geschlechtergerechtigkeit, Antirassismus und Inklusion. Landesvorstand und Geschlechterstrategieteam reflektieren Machtverhältnisse und Ausschlüsse, holen etwa durch anonyme Rückmeldungen oder eine Mitgliederumfrage Feedback ein und leiten Maßnahmen ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Ressourcen, Umsetzung und Auswertung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen auf eine stabile Finanzplanung und bleiben mit dem grünen Landesverband und den Kreisverbänden über Preissteigerungen und notwendige Mittel im Austausch. RPJ-Mittel wollen wir vollständig ausschöpfen, insbesondere für Honorare und größere Bildungsprojekte. Für ein geschlechtergerechteres Budget erheben wir zusätzliche Daten und werten sie bis zur nächsten LMV aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Haushalt berücksichtigen wir Kreisverbandsarbeit, Wahlkampfunterstützung in Schleswig-Holstein, Awareness-Schulungen, externe Beratung, Material und den Abbau von Barrieren. Niemand soll ausgeschlossen sein, weil Geld fehlt. Unterstützung vereinbaren wir im Einzelfall mit den Betroffenen; zuständig ist der Landesvorstand.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu Beginn des Verbandsjahres führt der Landesvorstand mit Teams und Kreisverbänden die Vorhaben in einer Jahresplanung zusammen, stimmt sie mit dem Haushalt ab und macht Zuständigkeiten und Ansprechpersonen zugänglich. Die Teams gestalten ihre Aufgabenbereiche eigenständig, die Kreisverbände ihre Arbeit vor Ort. Politische Prioritäten und verfügbare ehrenamtliche Kapazitäten werden gemeinsam abgewogen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach dem ersten Halbjahr ziehen wir eine Zwischenbilanz und machen notwendige Anpassungen nachvollziehbar. Zum Jahresende berichtet der Landesvorstand über erreichte Ziele, offene Vorhaben und Erfahrungen. Die Auswertung fließt in den Rechenschaftsbericht und eine nachvollziehbare Übergabe an den nächsten Landesvorstand ein.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 23 Oct 2026 23:40:59 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>L1: Links vor rechts!</title>
                        <link>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/Links-vor-rechts-13385</link>
                        <author>Landesvorstand GRÜNE JUGEND Hamburg (dort beschlossen am: 23.10.2026)</author>
                        <guid>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/Links-vor-rechts-13385</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Politische Ausgangslage</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hamburg ist eine reiche Stadt. Doch für viele junge Menschen bedeutet das nicht, dass sie hier sicher leben und ihre Zukunft selbst gestalten können. Wer keine reichen Eltern hat, stößt bei der Wohnungssuche auf Mieten, die kaum zu bezahlen sind. Wer Unterstützung braucht, erlebt, dass um Schulbegleitung, Beratung und Jugendhilfe gerungen werden muss. Wer queer ist oder rassistisch diskriminiert wird, kann sich auf das weltoffene Selbstbild dieser Stadt nicht verlassen. Und die Klimakrise verschärft die Unsicherheit darüber, wie wir künftig leben können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Erfahrungen stehen nicht unverbunden nebeneinander. Sie zeigen, wessen Bedürfnisse in politischen Entscheidungen zählen und wer die Folgen tragen soll. Rot-Grün regiert diese Stadt und trägt Mitverantwortung für diese Verhältnisse. Ein wachsender Haushalt beantwortet noch nicht die Frage, ob Schulen, soziale Einrichtungen und Beratungsstellen ihren Aufgaben gerecht werden können. Wenn steigende Kosten und wachsende Bedarfe nicht ausgeglichen werden, wird auch ohne sinkende Gesamtsumme gekürzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch beim Klimaschutz fehlt es nicht an einem gesellschaftlichen Auftrag. Mit dem Hamburger Zukunftsentscheid haben die Menschen für eine schnellere und sozial gerechte Klimapolitik gestimmt. Doch zwischen einem beschlossenen Ziel und seiner Umsetzung liegen Entscheidungen über Energieversorgung, Gebäude, Verkehr und die Verteilung der Kosten. Werden diese Entscheidungen verschoben, trifft das besonders diejenigen, die ohnehin am wenigsten haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zugleich schaffen rechtsextreme und faschistische Kräfte Tatsachen. Rassistische Ausgrenzung, Angriffe auf queere Menschen und der Ausbau staatlicher Überwachung betreffen auch hier den Alltag. Wenn demokratische Parteien rechte Forderungen übernehmen, verschieben sie selbst die Grenzen dessen, was politisch akzeptiert wird. Eine demokratische Antwort muss Faschisten klar widersprechen und zugleich glaubwürdig zeigen, dass die Verhältnisse veränderbar sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Unsere gemeinsame Perspektive</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Leben ohne Existenzangst und mit wirklicher Mitbestimmung: Das ist der gemeinsame Anspruch unserer Politik. Soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz, Antifaschismus und Queerfeminismus gehören zusammen, weil sie dieselbe Frage stellen: Wer verfügt über unsere Lebensbedingungen? Solange wenige über Wohnungen, Unternehmen und Investitionen entscheiden, während viele die Folgen tragen, bleiben Sicherheit und Selbstbestimmung ungleich verteilt. Wir wollen diese Machtverhältnisse verändern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns beginnt Freiheit bei den Bedingungen, unter denen Menschen ihr Leben gestalten. Eine sichere Wohnung, verlässliche soziale Unterstützung und Schutz vor Gewalt schaffen die Möglichkeit, Entscheidungen zu treffen. Wer seinen Alltag ständig gegen Armut, Diskriminierung oder drohende Verdrängung verteidigen muss, hat weniger Raum, die eigene Zukunft zu gestalten. Unsere Forderungen sollen Abhängigkeiten verringern, gesellschaftlichen Reichtum anders verteilen und die Macht derjenigen stärken, die bislang zu wenig Mitspracherecht haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Veränderung entsteht, wenn Menschen gemeinsam handlungsfähig werden. Unser Verhältnis zu BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist an diesen Zielen orientiert. Wir fordern die Partei auf, ihre Gestaltungsspielräume zu nutzen, und widersprechen, wenn sie Kürzungen, Ausgrenzung oder Überwachung mitträgt. Regierungsverantwortung und Koalitionskompromisse entbinden nicht von der Verantwortung gegenüber den Menschen, die die Folgen politischer Entscheidungen tragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Soziale Gerechtigkeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Rot-Grün regiert diese Stadt – und trotzdem wird an genau den Stellen gespart, an denen es am meisten wehtut. Wer Ausgabensteigerungen begrenzt, während Personal-, Energie- und Sachkosten sowie die Bedarfe steigen, kürzt trotzdem. Wir als GRÜNE JUGEND Hamburg lassen uns das nicht schönreden: Wir fordern unsere Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hamburg auf, ihren Gestaltungsspielraum zu nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Soziale Aufgaben und kulturelle Teilhabe sichern</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Zeche zahlen wieder die, die am wenigsten Lobby haben. Deshalb fordern wir: Keine Kürzungen auf dem Rücken von Kindern, Jugendlichen und Menschen mit Behinderungen. Schulbegleitung, Ganztag und Jugendhilfe müssen bedarfsgerecht finanziert werden. Ein warmes Mittagessen und die notwendige Unterstützung in der Schule dürfen nicht am Geldbeutel scheitern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch kulturelle Teilhabe gehört zu einem guten Leben. Während große Prestigeprojekte im Mittelpunkt stehen, kämpfen kleinere Kulturorte und Projekte um ihre Finanzierung. Wir wollen, dass ihre Bedarfe ebenso zählen und sich Menschen Kultur leisten und sie erleben können. Das ist eine Frage des politischen Willens.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Bezahlbaren Wohnraum schaffen und erhalten</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Schieflage setzt sich beim Wohnen, den Mieten und der Stadtentwicklung fort. Wer in Hamburg jung ist und keine reichen Eltern hat, stößt auf einen Markt, der absurde Mietforderungen stellen kann, weil Wohnraum knapp und falsch verteilt ist. Wohnen wird damit zur Frage der Herkunft und des Einkommens.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Lücke zwischen günstigen Bestandsmieten und teuren Neuvermietungen ist eine Falle. Sie trifft alle, die gezwungen sind, umzuziehen: Kündigung, Trennung, erster eigener Auszug. Junge Menschen brauchen eine eigene Wohnung, ohne dafür auf familiäres Vermögen angewiesen zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neue Sozialbindungen nützen wenig, wenn zugleich bestehende Bindungen auslaufen. Dann wird aus einer Erfolgsmeldung ein Nullsummenspiel, das für Menschen, die dringend eine bezahlbare Wohnung brauchen, eine reale Dauerkrise bedeutet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern deshalb einen echten Sozialwohnungs-Neubauplan, der sich an rund 14.000 Wohnungen pro Jahr orientiert und nicht an dem, was sich politisch bequem präsentieren lässt. Wir fordern den Erhalt statt den schleichenden Verlust von Sozialbindungen und eine Stadtentwicklung, die vor allem Mieter*innen und ihre Lebensrealitäten im Blick hat statt Investor*innen und Renditen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Antirassismus und Teilhabe zur Realität machen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hamburg versteht sich als weltoffene Stadt. Aber Weltoffenheit misst sich nicht nur an Anlaufstellen, sondern daran, wie eine Stadt mit denen umgeht, die keine Lobby haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wer Menschen die Kontrolle über ihr eigenes Geld nimmt, will abschrecken und nicht integrieren. Wir fordern deshalb die Abschaffung der Bezahlkarte und die Auszahlung von Bargeld ohne Sonderregeln. Auf Druck von rechts darf nicht mit rechter Symbolpolitik geantwortet werden, schon gar nicht von einem rot-grünen Senat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Menschen, die von Abschiebung bedroht sind, sind keine Fallzahlen, sondern unsere Mitschüler*innen, Kolleg*innen und Nachbar*innen. Abschiebungen lehnen wir konsequent ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern ein Landesantidiskriminierungsgesetz nach Berliner Vorbild, das auch Behörden und Polizei in die Pflicht nimmt, statt nur auf Beratung zu setzen. Migrantische Selbstorganisationen dürfen nicht nur angehört werden, sondern müssen in Beiräten und Gremien mitentscheiden. Antirassismus muss in Hamburg Verwaltungsrealität werden, nicht nur Bekenntnis.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Soziale Gerechtigkeit ist kein Kapitel, das man abhakt, wenn der Haushalt es zulässt. Sie ist der Maßstab, an dem sich jede einzelne Haushaltszeile, jedes Bauprojekt und jede Entscheidung messen lassen muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Klimagerechtigkeit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Uhr tickt. Für uns als GRÜNE JUGEND Hamburg ist klar: Sozial gerechter Klimaschutz muss endlich zur Priorität dieser Stadt werden. Mit dem Hamburger Zukunftsentscheid haben die Menschen für Klimaneutralität bis 2040, verbindliche CO₂-Budgets und Sofortprogramme bei Zielverfehlungen gestimmt. Wir verlangen die konsequente Umsetzung dieses Auftrags.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Klimaschutz gehört ins Zentrum der Hamburger Politik: wirksam, konsequent und sozial gerecht. Werden Ziele verfehlt, müssen unverzüglich wirksame Maßnahmen folgen. Wir werden diesen Prozess entschlossen begleiten und unsere Forderungen unüberhörbar einbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Emissionen konsequent senken</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hamburgs Emissionen sind viel zu hoch. Der Senat muss alle seine Möglichkeiten nutzen, um sie sozialverträglich und dauerhaft zu senken. Dazu gehören die konsequente Umsetzung der Solardachpflicht und die entschlossene Fortführung der Wärmewende. Der Senat soll mit gutem Beispiel vorangehen und seine Dienstwagenflotte auf emissionsfreie Fahrzeuge umstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für den Schiffs- und Schwerlastverkehr brauchen wir deutlich strengere CO₂- und Schadstoffvorgaben. Hamburg muss seine eigenen Handlungsmöglichkeiten nutzen und sich auf Bundes- und europäischer Ebene für die notwendigen Regeln einsetzen. Touristische Schiffe und Kreuzfahrten müssen mit hohen Abgaben belegt werden, die unmittelbar in den Klimaschutz fließen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern einen klaren Vorrang für Recycling und eine langfristige Strategie, die Müllverbrennung in Hamburg auf ein Minimum zu reduzieren. Klimaschutz muss Energieversorgung, Verkehr und den Umgang mit Ressourcen gemeinsam verändern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Grüne Mobilität für alle ermöglichen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wer will, dass Menschen umsteigen, muss ihnen einen bezahlbaren, zuverlässigen und gut ausgebauten ÖPNV bieten. Hohe Fahrpreise sind ein Gerechtigkeitsproblem und verhindern den Umstieg. Deshalb fordern wir einen kostenfreien Nahverkehr.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein kostenfreier Nahverkehr eröffnet Zugang zu Bildung, Arbeit, Freund*innen und politischer Beteiligung. Gerade junge Menschen müssen selbstständig unterwegs sein können, ohne dass Mobilität vom Geldbeutel ihrer Eltern abhängt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der U-Bahn-Ausbau darf nicht länger gegen andere ÖPNV-Mittel ausgespielt werden, sondern muss Hand in Hand gehen. Möglichkeiten wie Straßenbahnen und der Ausbau von X-Bus-Linien müssen genutzt werden, um sinnvolle Alternativen zu bieten. Wir brauchen beides! Zugleich müssen grüne Technologien schnell ausgebaut und flächendeckend bereitgestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Hamburg klimafest machen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hamburg muss jetzt klimafest werden. Wir brauchen Schutz vor Kälte und Hitze. Dafür muss Hamburg Flächen radikal entsiegeln und deutlich mehr Stadtgrün schaffen. Noch immer sind zu große Teile der Stadt mit Beton und Stein bedeckt. Jede Planung muss verbindlich darauf geprüft werden, wo zusätzliche Flächen entsiegelt werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch auf den Naturschutz wollen wir einen Fokus legen. Stadtgrün und unversiegelte Flächen sind keine verzichtbare Verschönerung, sondern gehören zu einer Stadt, die ihre Menschen und ihre natürlichen Lebensgrundlagen schützt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Öffentliche Wasserspender und kühle Räume müssen flächendeckend ausgebaut werden. Alle Menschen in Hamburg brauchen kostenfreien Zugang zu Wasser und Abkühlung. Schutz vor den Folgen der Klimakrise darf kein Privileg derjenigen sein, die sich eine gut geschützte Wohnung leisten können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch Hamburgs Schulen müssen hitzefest gestaltet werden. An besonders hitzebelasteten Schulen sollen gezielt Klimaanlagen eingesetzt werden. Die Sanierungsquote bei öffentlichen und privaten Gebäuden muss deutlich steigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hamburg soll die Länderöffnungsklausel im Gebäudemodernisierungsgesetz für eine ambitionierte Wärmewende nutzen. Ein Wärmepumpen-Leasing-System kann dabei helfen, den Umstieg zu ermöglichen. Wir brauchen energieeffiziente Wohnungen, die bezahlbar bleiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jede dieser Lösungen muss sozialverträglich umgesetzt werden. Klimakrise, Wohnungsnot und soziale Ungleichheit dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Wir brauchen einen Nahverkehr, den alle nutzen können, und eine klimaresiliente Stadt, die allen offensteht. Daran werden wir den Senat messen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Antifaschismus und Demokratie</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Rechtsextreme und faschistische Kräfte schaffen Tatsachen. Sie gewinnen Wahlen, bauen ihre Organisationen aus und schüchtern Menschen ein. Der Abbau der Demokratie findet jetzt statt. Jedes weitere Abwarten gibt den Faschist*innen Raum, ihre Macht auszubauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch Hamburg ist kein sicherer Rückzugsort. Ein weltoffenes Selbstbild schützt niemanden vor rassistischer Gewalt, rechter Einschüchterung oder staatlicher Entrechtung. Wir müssen den Faschist*innen Räume, Einfluss und Macht abnehmen. Dafür braucht es eine organisierte Linke, die sich den kommenden Auseinandersetzungen entschieden stellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Demokratie durch veränderte Verhältnisse stärken</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die demokratischen Parteien brauchen einen Bruch mit dem Status quo. Die Verteidigung demokratischer Institutionen und ein Bekenntnis gegen die AfD sind keine ausreichende Antwort. Wer Menschen für Demokratie gewinnen will, muss ihnen eine glaubwürdige Aussicht eröffnen, ihre Lebensbedingungen grundlegend und nachhaltig zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wer trotz Arbeit die Miete kaum bezahlen kann, von Befristung zu Befristung lebt und keine sichere Zukunft sieht, braucht mehr als die Warnung, dass alles noch schlimmer werden könnte. Wenn demokratische Parteien vor Eigentumsinteressen kapitulieren und grundlegende Veränderungen für unrealistisch erklären, geben sie ihren Gestaltungsanspruch auf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Faschisten nutzen diese Enttäuschung. Sie versprechen einen Umbruch und richten die Wut gegen Migrant*innen, Erwerbslose und andere, die nicht in ihr Weltbild passen. Wer rechte Forderungen übernimmt, vollstreckt den Rechtsruck selbst. Wir überlassen den Faschisten weder die Unzufriedenheit noch den Anspruch auf Veränderung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Kapitalistische Macht angreifen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine antifaschistische Strategie, die wirtschaftliche Herrschaft unangetastet lässt, greift zu kurz. Wenige verfügen über Wohnungen, Unternehmen und Investitionen. Viele tragen die Folgen ihrer Entscheidungen. In Krisen soll die Mehrheit verzichten, während die Macht der Eigentümer*innen bestehen bleibt. Rechte Politik sichert diese Ordnung autoritär ab: durch Ausgrenzung, Unterordnung und die Bekämpfung solidarischer Gegenwehr.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir müssen diese Machtverhältnisse überwinden. Unser Ziel bleibt die Überwindung des Kapitalismus. Wohnraum, Energieversorgung und andere Lebensgrundlagen müssen demokratisch organisiert werden. Beschäftigte müssen über ihre Arbeit und die Zukunft ihrer Betriebe mitentscheiden können. Die Verfügung über unsere Lebensbedingungen darf kein Privileg der Besitzenden bleiben. Wir wollen eine Demokratie, die die Macht der Reichen bricht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Den autoritären Ausbau stoppen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während Faschisten nach staatlicher Macht greifen, werden die Instrumente staatlicher Überwachung und Entrechtung ausgebaut. Dafür tragen auch SPD und Grüne in Hamburg Verantwortung. Sie können sich nicht gegen rechtsextreme Kräfte inszenieren und diese Politik gleichzeitig umsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir verlangen die Rücknahme der Regelanfrage, das Ende automatisierter Verhaltensanalyse im öffentlichen Raum und der Weitergabe polizeilicher Daten zum KI-Training. Videoüberwachung, Bewegungsprofile und ähnliches dürfen nicht zu Instrumenten werden, die Öffentlichkeit einschüchtern. Der Ausbau polizeilicher Überwachungsbefugnisse muss gestoppt und umgekehrt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Überwachungsbefugnisse bleiben auch nach Regierungswechseln bestehen. Wer sie heute ausbaut, trägt die Verantwortung dafür, wem sie morgen in die Hände fallen. Der rot-grüne Senat muss diesen Kurs beenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Gesellschaftliche Gegenmacht aufbauen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Hamburger Initiative zur Prüfung eines AfD-Verbotsverfahrens muss umgesetzt werden. Unser Ziel bleibt ein Verbotsverfahren. Weitere politische Warteschleifen sind angesichts der Machtgewinne nicht hinnehmbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichzeitig braucht es gesellschaftliche Gegenmacht. Wir unterstützen Demonstrationen, verteidigen Versammlungsfreiheit gegen pauschale Kriminalisierung und verlangen unabhängige Aufklärung unverhältnismäßiger Polizeigewalt. Wir solidarisieren uns mit zivilem Ungehorsam gegen faschistische Kräfte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als GRÜNE JUGEND Hamburg wollen wir mit Gewerkschaften, Mieter*inneninitiativen und antifaschistischen Bündnissen eine Zukunft erkämpfen, die junge Menschen tatsächlich gewinnen können: ein Leben ohne Existenzangst und mit wirklicher Mitbestimmung. Dafür müssen wir Reichtum umverteilen, Eigentum demokratisieren und die Macht derjenigen brechen, die von unserer Unsicherheit profitieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir lassen uns nicht auf die Verteidigung einer Gegenwart verpflichten, die uns die Zukunft verbaut. Die Verhältnisse sind veränderbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Queerfeminismus</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir lassen uns nicht verdrängen! Queerfeminismus ist für uns der tägliche Maßstab dafür, ob Hamburg eine Stadt ist, in der alle sicher leben, sich selbst bestimmen und ohne Angst öffentlich sichtbar sein können. Ohne Druck von unten bleiben Versprechen Symbolpolitik. Wir wollen queerfeministische Perspektiven stärken, Sichtbarkeit schützen, Rechte verteidigen und Machtverhältnisse verändern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Schutzstrukturen verlässlich finanzieren</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern eine dauerhafte, bedarfsgerechte Finanzierung queerer Schutz-, Wohn- und Beratungsstrukturen für FLINTA*-Personen statt befristeter Modellprojekte. Schutzunterkünfte für gewaltbetroffene FLINTA*-Personen müssen verstetigt und ausgebaut werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es dürfen hier nicht länger die Bedürfnisse von cis Frauen gegen die von trans* Frauen, Lesben, nicht-binären und agender Personen oder trans* Männern ausgespielt werden. Jede gewaltbetroffene FLINTA*-Person verdient zuverlässigen Schutz! Wer Unterstützung sucht, braucht eine erreichbare Anlaufstelle und eine verlässliche Perspektive.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kein Sparen am Aktionsplan: Die Fortführung von „Hamburg l(i)ebt vielfältig“ darf nicht zur Verhandlungsmasse werden. Der Senat muss die finanziellen Mittel so aufstocken, dass queere Projekte, Beratung und Empowerment flächendeckend und verlässlich gefördert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern die Wiederherstellung und Ausweitung der Förderung queerer Jugendarbeit, auch für lambda. Queere Jugendhilfestrukturen brauchen verlässliche, langfristige Bundesmittel. Diese Räume ermöglichen Beratung, Vernetzung und Unterstützung gerade für junge Menschen, die andernorts keinen Rückhalt finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Selbstbestimmung und Gleichstellung stärken</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Keine Aufweichung des Selbstbestimmungsgesetzes. Seine Evaluation darf nicht zur Türöffnerin für neue Hürden werden. Wir wollen bestehende Rechte verteidigen und die Selbstbestimmung junger Menschen darüber hinaus stärken: Sie darf nicht von elterlicher Zustimmung oder gerichtlichen Genehmigungen abhängig gemacht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Novellierung des Hamburgischen Gleichstellungsgesetzes muss nicht nur Frauen, sondern explizit auch Lesben, inter*, nicht-binäre, trans* und agender Personen im öffentlichen Dienst schützen und verbindliche Quoten für die Besetzung von Gremien und Beiräten vorsehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Den Aktionsplan „Queer leben“ wollen wir nicht nur fortschreiben, sondern mit verbindlichen Fristen, Budgets und Evaluationskriterien unterlegen – insbesondere beim Schutz vor queerfeindlicher Gewalt, in der Gesundheitsversorgung und in der Bildung. Wir fordern eine bundesweite Antidiskriminierungsstelle mit Verbandsklagerecht, die queere Diskriminierung effektiv bekämpft und nicht nur beratend tätig wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Queeres Leben vor Gewalt schützen</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Queerfeindliche Gewalt muss systematisch erfasst und bekämpft werden. Hamburg braucht verpflichtende Schulungen von Polizei, Justiz, Jugendämtern und Schulen zu LSBTIQ*-Sensibilität, eine unabhängige Erfassung von Hasskriminalität und niedrigschwellige Meldewege für Betroffene.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir verlangen konsequenten Schutz queerer Veranstaltungen. Dafür braucht es bundesweit Sicherheitskonzepte, die queere Räume schützen, ohne sie zu kriminalisieren oder unter Generalverdacht zu stellen. Schutzbedarfe von trans*, inter*, nicht-binären und agender Personen müssen in gesetzlichen Regelungen ausdrücklich berücksichtigt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Kampf gegen Überwachung gehört zu unserem antifaschistischen und queerfeministischen Anspruch. Wir solidarisieren uns mit queerem zivilem Ungehorsam und queeren Demonstrationen. Wenn queere Partys, CSDs oder Gegendemonstrationen von Polizei und Behörden eingeschränkt oder überwacht werden, muss die GRÜNE JUGEND Hamburg klar Position beziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3>Mehrfachdiskriminierung bekämpfen und Macht verändern</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Queerfeminismus bedeutet, nicht nur Sichtbarkeit zu fordern, sondern Machtverhältnisse zu verändern. Es reicht nicht, Regenbogenflaggen zu hissen, während Schutzunterkünfte fehlen, Fördergelder gekürzt werden und Überwachungsbefugnisse wachsen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern die Verknüpfung von Queerpolitik mit Sozial-, Wohnungs- und Migrationspolitik. Queere Jugendliche ohne familiären Rückhalt, queere Geflüchtete in Unterkünften und queere ältere Menschen in Pflegeheimen brauchen mehr als Bekenntnisse. Sie brauchen Wohnungen, Schutz, Geld und Entscheidungsmacht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mehrfachdiskriminierung muss als politische Realität anerkannt werden. Queerfeindlichkeit verschränkt sich mit Rassismus, Klassismus und Ableismus. Unsere Politik muss das abbilden: in Förderkriterien, in Beiräten und in Personalentscheidungen. Niemand darf zwischen verschiedenen Zuständigkeiten verschwinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Queerfeminismus ist kein Zusatz. Er ist die Linie, an der sich messen lässt, ob Hamburg und Deutschland wirklich für alle da sind. Eine Politik gegen queere Leben werden wir nicht mittragen – weder im Senat noch in der Bürgerschaft noch in der eigenen Partei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Unsere Zukunft gemeinsam erkämpfen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Zukunft darf kein Privileg sein. Dieser Anspruch verbindet den Kampf um bezahlbares Wohnen und soziale Sicherheit mit Klimagerechtigkeit, Antifaschismus und queerfeministischer Selbstbestimmung. Es geht darum, wer über unsere Lebensbedingungen entscheidet und darum, diese Entscheidungsmacht gemeinsam zurückzugewinnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden uns nicht damit abfinden, dass junge Menschen ihre Zukunft gegen Armut, Ausgrenzung und die Klimakrise verteidigen müssen. Die Verhältnisse sind veränderbar. Dafür braucht es Menschen, die sich organisieren, solidarisch zusammenstehen und politischen Druck aufbauen: in den Stadtteilen, in Schulen, Hochschulen und Betrieben, auf der Straße und in den Parlamenten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als GRÜNE JUGEND Hamburg wollen wir diese Kämpfe zusammenführen und gemeinsam mit Gewerkschaften, Initiativen und sozialen Bewegungen für konkrete Verbesserungen streiten. Wir wollen ein Hamburg, in dem alle ohne Existenzangst leben, selbstbestimmt sichtbar sein und wirklich mitentscheiden können. Diese Zukunft wird uns niemand schenken. Wir müssen sie gemeinsam erkämpfen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 23 Oct 2026 23:37:23 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V1: A26 Ost stoppen - Moore schützen!</title>
                        <link>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/A26-Ost-stoppen-Moore-schutzen-25135</link>
                        <author>Annika Kruse</author>
                        <guid>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/A26-Ost-stoppen-Moore-schutzen-25135</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND Hamburg fordert einen endgültigen Stopp der Planungen und des Baus der A26 Ost. Statt einer neuen Autobahn zwischen A7 und A1 braucht Hamburg eine zukunftsgerichtete Verkehrspolitik, die bestehende Infrastruktur sinnvoll nutzt und das Klima und die Natur schützt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p><strong>Den endgültigen Stopp der A26 Ost:</strong> Der Hamburger Senat und die Bundesregierung sollen die Planungen für die A26 Ost beenden und auf die Realisierung des Autobahnneubaus verzichten.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p><strong>Den dauerhaften Schutz der Moor- und Biotopflächen in Moorburg:</strong> Die betroffenen Flächen müssen als wertvolle Lebensräume und natürliche Kohlenstoffspeicher erhalten bleiben. Ihre Entwässerung, Zerschneidung und Zerstörung durch Straßenbauprojekte muss verhindert werden.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p><strong>Eine Neuausrichtung der vorgesehenen Investitionen:</strong> Die für die A26 Ost eingeplanten Bundesmittel sollen stattdessen für den Ausbau nachhaltiger Mobilität eingesetzt werden.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><p><strong>Zukunftsweisende Infrastrukturplanung:</strong> Klimafolgen, Naturschäden und die langfristigen Kosten müssen bei Entscheidungen über Verkehrsinfrastruktur an erster Stelle berücksichtigt werden.</p></li></ol></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit der A26 Ost soll auf rund zehn Kilometern eine neue Autobahn durch den Hamburger Süden entstehen, die die A7 mit der A1 verbindet. Das Projekt ist seit Jahren wegen seiner Auswirkungen auf Klima, Natur und Umwelt umstritten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 8. Oktober 2025 hat grundlegende Mängel in der bisherigen Planung offengelegt. Das Gericht erklärte den Planfeststellungsbeschluss für den ersten Bauabschnitt für rechtswidrig und nicht vollziehbar, weil unter anderem die Auswirkungen unterschiedlicher Trassenvarianten auf den Klimaschutz nicht ausreichend berücksichtigt wurden. Der Beschluss wurde damit nicht endgültig aufgehoben, allerdings konnte der Bau auf dieser Grundlage nicht fortgesetzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Besonders problematisch an dem Projekt sind die Eingriffe in die wertvollen Moorflächen bei Moorburg. Moore speichern über lange Zeiträume große Mengen Kohlenstoff und sind zugleich wichtige Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Durch Entwässerung und Zerstörung können gespeicherte Treibhausgase freigesetzt werden. Die geplante Vorzugstrasse würde mehr als 20 Hektar wertvolle Moor- und Torfböden beanspruchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch finanziell wirft das Projekt erhebliche Missstände auf. Nach aktuellen Schätzungen belaufen sich die Gesamtkosten auf knapp 2,6 Milliarden Euro. Das sind finanzielle Mittel, die für die Verkehrswende dringend nötig wären.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>BUND und NABU Hamburg haben im Oktober 2026 erneut darauf hingewiesen, dass der Hamburger Hafen zwar eine leistungsfähige Ost-West-Verbindung benötigt, lehnen aber ab, dass eine zusätzliche Autobahn durch ökologisch wertvolle Gebiete gebaut wird. Sie schlagen insbesondere vor, die bestehende Haupthafenroute einschließlich der Köhlbrandquerung weiterzuentwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hamburg steht vor der Aufgabe, seine Verkehrsinfrastruktur weiterzuentwickeln und gleichzeitig die eigenen Klimaschutzziele einzuhalten. Der Erhalt der Natur und der Schutz unseres Klimas müssen bei der Planung an erster Stelle stehen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 23 Oct 2026 22:21:03 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>H3: Haushaltsvorschlag 2</title>
                        <link>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/haushaltsvorschlag-2-11511</link>
                        <author>Landesvorstand GRÜNE JUGEND Hamburg (dort beschlossen am: 23.10.2026)</author>
                        <guid>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/haushaltsvorschlag-2-11511</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antrags-PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/LMV/haushaltsvorschlag-2-11511/embeddedpdf?file=%2FLMV%2Fhaushaltsvorschlag-2-11511%2Fviewpdf%3FsectionId%3D36739"></iframe><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieser Haushaltsvorschlag basiert auf einer möglichen Zustimmung der Landesmitgliederversammlung zu SÄA1 und der Einführung eines Sitzungsgelds für Landesvorstandssitzungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weitere Begründung erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 23 Oct 2026 18:13:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>H2: Haushaltsvorschlag 1</title>
                        <link>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/haushaltsvorschlag-1-20017</link>
                        <author>Landesvorstand GRÜNE JUGEND Hamburg (dort beschlossen am: 23.10.2026)</author>
                        <guid>https://lmvgjhh.antragsgruen.de/LMV/haushaltsvorschlag-1-20017</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antrags-PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/LMV/haushaltsvorschlag-1-20017/embeddedpdf?file=%2FLMV%2Fhaushaltsvorschlag-1-20017%2Fviewpdf%3FsectionId%3D36739"></iframe><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieser Haushaltsvorschlag orientiert sich an der derzeit gültigen Satzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weitere Begründung erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 23 Oct 2026 17:49:00 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>