Änderungen von V5 zu V5
| Ursprüngliche Version: | V5 (Version 7) |
|---|---|
| Status: | Modifiziert |
| Eingereicht: | 26.02.2026, 08:49 |
| Neue Version: | V5 (Version 8) |
|---|---|
| Status: | Modifiziert |
| Eingereicht: | 26.02.2026, 08:49 |
Titel
Antragstext
Nach Zeile 234 einfügen:
Die Verwirklichung dieses Ziels war jedoch für die palästinensische und arabische Bevölkerung mit realer Vertreibung und tiefem Leid verbunden. Die Nakba ist historische Tatsache und darf nicht ausgeblendet werden. Israel ist heute zwar ein Staat mit formal gleichen Bürgerrechten für alle Staatsangehörigen. Es existiert jedoch strukturelle Diskriminierung von arabischen Israelis.Gleichzeitig stellt der zionistische Verfassungsauftrag einen realen Widerspruch zum Gleichheitsanspruch dar. Dieser Widerspruch muss klar benannt werden können.
Von Zeile 248 bis 251:
Volkes zur Region leugnet oder Jüdinnen*Juden weltweit kollektiv für die Handlungen des Staates Israel verantwortlich macht. Unser Ziel ist ein Diskurs, der politische Kritik ermöglicht, ohne dabei die Sicherheit und Würde jüdischen Lebens in Frage zu stellen.
Ebenso verurteilen wir einen radikalen und fundamentalistischen Zionismus, der Vertreibung, Enteignung und Gewalt als legitimes Mittel der Politik betrachtet, auf das Schärfste. Dieser muss jedoch klar vom historischen Grundkonzept des Zionismus als Antwort auf Verfolgung und dem Streben nach jüdischer Selbstbestimmung unterschieden werden. Wir lehnen eine undifferenzierte Haltung zum Zionismus ab. Aus unserer Sicht gilt es, zwischen der historischen, theoretischen Idee des Zionismus und einer radikalen, fundamentalistischen Ausformung zu unterscheiden. Wer jeden Zionismus mit seiner radikalsten Ausformung gleichsetzt, betreibt eine Pauschalisierung, die wir klar als antisemitisch benennen, genauso wie einen absoluten Antizionismus, der jüdische Selbstbestimmung als solche ablehnt. Unser Ziel ist ein Diskurs, der legitime Kritik an Zionismus ermöglicht, ohne dabei die Sicherheit und Würde jüdischen Lebens in Frage zu stellen.
Unser Ziel ist ein Diskurs, der politische Kritik ermöglicht, ohne dabei die Sicherheit und Würde jüdischen Lebens in Frage zu stellen.
