| Antragsteller*in: | Lysander Gipp |
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W3: Lysander Gipp
Vorstellung
Moin Leute,
Unsere Welt brennt
All das, was wir gemeinsam erkämpft haben, steht gerade auf der Kippe. Die Merz-Regierung übernimmt rechtsextreme Narrative, treibt menschenfeindliche Politik voran und erklärt jungen Menschen, dass sie zu faul sind. Die Zerstörer*innen der Demokratie sitzen derzeit auf den Plätzen der Bundesregierung.
Die Wohnungskrise verschärft sich. In Hitzesommern und Flutkatastrophen sterben weiter Menschen. Und rechtsextreme Kräfte gewinnen Landtagswahlen. Gleichzeitig setzt der Hamburger Senat sein „Business as usual“ fort. Radikale Kürzungen beim Sozialen. Schulbegleitungen und queere Beratung sind nicht mal unter Rot-Grün sicher.
Vor diesem Hintergrund steht uns ein Schicksalsjahr bevor: in Hamburg mit der Umsetzung des Zukunftsentscheids und dem in Kraft treten der massiven Kürzungen im sozialen Bereich. In Deutschland voraussichtlich mit der ersten rechtsextremen Landesregierung seit 1945. Und weltweit weniger Klimaschutz, dafür umso mehr Säbelrasseln.
Wir müssen handeln. Uns als starke Opposition dieser Entwicklung entgegenstellen. Als Gegenpol zu Faschist*innen und ihren Steigbügelhalter*innen. Als GRÜNE JUGEND Hamburg haben wir eine gewichtige Stimme, und müssen diese nutzen. Wenn wir unsere Stärke gezielt einsetzen, sind wir eine politische Kraft, die nicht zu überhören ist. Ob in der Partei, auf der Straße oder in Bündnissen: Wir müssen uns Gehör verschaffen!
Gerade jetzt brauchen wir deshalb schlagkräftige Sprecher*innen. Gegen eine Bundesregierung und einen Kanzler, die unsere Generation im Stich lassen. Gegenüber unserem rot-grünen Senat, welcher von uns angetrieben werden muss. Für eine GRÜNE JUGEND Hamburg, die nicht nur fordert und kritisiert, sondern aktiv mitgestaltet.
GJ & Ich – Eine Liebesgeschichte
Seit Jahren investiere ich Zeit und Kraft in unsere Arbeit. Im vergangenen Jahr als Schatzmeisterei im Landesvorstand, zuvor im Bildungsteam und schon davor als einfaches Mitglied im Kreisverband Mitte-Bergedorf. Ich kämpfe für uns, entschlossen, ausdauernd und gemeinsam mit euch.
Gemeinsam haben wir seit der letzten Vorstandswahl viel erreicht: eine überarbeitete Satzung, eine Klima-AG, ausgebuchte Kinoabende, die Real Talks als neues Austauschformat, abwechslungsreiche Veranstaltungen, gestärkte Kreisverbände und viele neue aktive Mitglieder. Unser Verband ist so lebendig wie seit mehr als zwei Jahren nicht mehr. Jetzt müssen wir diese Stärke politisch wirksam machen.
Die GRÜNE JUGEND Hamburg ist für mich mehr als ein Verband. Sie ist der Ort, an dem wir uns gemeinsam gegen Ungerechtigkeit organisieren. Wir sind links-grün, queerfeministisch und basisdemokratisch. Wir fördern FLINTA*-Personen, statt sie nur mit zu meinen, und wir überlassen unsere politischen Schwerpunkte nicht einigen wenigen, sondern bestimmen sie gemeinsam.
Während Merz und seine Verbündeten Angst schüren, Menschen gegeneinander ausspielen und unsere Zukunft verspielen, setzen wir ihnen Hoffnung und eine klare Vision entgegen. Wir politisieren Menschen, wir bringen sie zusammen und wir machen uns gegenseitig Mut, selbst für Veränderung zu kämpfen. Für einen offenen und inklusiven Verband, für unsere gemeinsamen Kämpfe und für euch will ich weiterhin alles geben.
Ich habe unsere Positionen auf Bundesebene im Länderrat der GRÜNEN JUGEND, bei den Hamburger Grünen im Landesfinanzrat und gegenüber der Stadt im Ring Politischer Jugendorganisationen vertreten. Ich habe unseren Verband nach dem Bruch vor zwei Jahren von Anfang an mit neu aufgebaut. Unsere Positionen vertrete ich mit voller Überzeugung, denn unsere Werte sind auch meine.
Im Doppelwahlkampf habe ich für uns geworben und unserem Verband bei jeder Gelegenheit eine Bühne verschafft. Zugleich kenne ich die Arbeit des Landesvorstands, der Geschäftsstelle, unserer Teams, Kreisverbände und AGs aus eigener Praxis, von der Konzeption bis zur Nachbereitung.
Ich weiß, was wir leisten, welche Ressourcen uns zur Verfügung stehen und wo unser Potenzial liegt. Mit vielen von euch habe ich diskutiert, neue Formate entwickelt und Ideen umgesetzt. Darauf will ich im kommenden Jahr aufbauen, als Stimme, die eure Anliegen zusammenführt und mit unserer aller Kraft nach außen trägt. Deshalb bewerbe ich mich als Sprecher*in.
Aus Bergedorf, für Hamburg
Mein Name ist Lysander, ich bin 27 Jahre alt, nicht-binär und langjähriges Mitglied der GRÜNEN JUGEND Hamburg. Ich bringe Erfahrung, Ideen und die nötige Zeit mit, um auf dem Geschafften aufzubauen, unsere Arbeit breiter aufzustellen und unsere Stimme nach außen unüberhörbar zu machen. Aus meiner Arbeit in einem Fachverband queerer Psycholog*innen weiß ich, dass Intersektionalität praktisch gelebt werden muss und dass Hürden bedarfsorientiert abgebaut werden müssen. Ich will unsere Positionen bei den Grünen durchsetzen und den Senat auf Trab halten. Die Macht, unsere Welt zu retten, liegt in unseren Händen!
Unser Verband braucht keinen Landesvorstand, der Entscheidungen von oben durchsetzt, sondern eine Basis, die mitentscheidet und Verantwortung übernimmt. Als Schatzmeisterei habe ich außerdem gelernt, welche Ressourcen wir haben und wie wir diese wirksam einsetzen können.
Als Sprecher*in will ich unseren Verband breiter und vielfältiger aufstellen. Neue Mitglieder müssen momentan alleine ihren Weg zu uns finden, künftig müssen wir die GRÜNE JUGEND zu ihnen bringen. Auf die Straße, an Schulen und Hochschulen und überall dorthin, wo junge Menschen sind. Durch meine Arbeit im Bildungsteam weiß ich, was euch bewegt, wofür ihr kämpft und wie ihr unseren Verband weiterentwickeln wollt. Klar ist: Wir müssen diverser werden, unsere Vernetzungsarbeit für TINA*s, Migras, Schüler*innen und U20 stärken und mehr Menschen befähigen, selbst das Wort zu ergreifen.
Diese Erfahrung, meine Energie und meine Zeit will ich einbringen, um unseren Verband auf die nächste Ebene zu bringen. Es geht um unsere Welt, unsere Gesellschaft und unsere Zukunft - und ich bin bereit, mit euch für beides zu kämpfen.
Falls ihr Fragen habt, meldet euch gerne!
Ich bin eine FLINTA*-Person und bewerbe mich auf die Plätze für FLINTA*-Personen? (FLINTA* = Frau, L
Ja, ich identifiziere mich als nicht-binär.
Gleichzeitig ist mir bewusst, dass ich männlich gelesen werde und habe mich in gemischten Räumen nie unterrepräsentiert oder unwohl gefühlt. Ich bitte die Versammlung, diese Bewerbung bei der Quotierung nicht als FLINTA*-Bewerbung zu berücksichtigen, um denjenigen Raum zu geben, die am stärksten von patriarchaler Marginalisierung betroffen sind.
Ihr könnt mich gerne erreichen unter:
Instagram: @luesaender
Signal: @Lysander.78
