| Antragsteller*in: | Bendix Grimm (KV Hamburg-Bergedorf) |
|---|---|
| Status: | Zurückgezogen |
V9: Grenzenlos statt Ehrenlos - Kein Mensch ist illegal
Antragstext
Antragstext in komplexer Sprache
Genug der warmen Worte, es ist 2025. Freiheit, die am Grenzzaun endet, ist
keine. Solange Menschen ausreisen dürfen, aber an Stacheldraht, Visahürden und
Carrier-Sanktionen zerschellen, bleibt Freiheit ein leeres Versprechen.
Pushbacks und Grenzhaft sind keine Pannen, sie sind Politik, und sie zerstören
Leben. Damit ist Schluss.
Als GRÜNE JUGEND Hamburg sagen wir: Bewegungsfreiheit heißt: Einreisen,
Ankommen, Bleiben. Das Recht auf Einreise gehört als menschenrechtliche
Ergänzung zum Recht auf Ausreise und muss in Deutschland und Europa umgesetzt
werden, ohne Hintertür, ohne Ausrede. Menschenrechte gelten an jeder Grenze und
überall dort, wo Deutschland Verantwortung trägt; Non-Refoulement ist
unantastbar. Kinder in Haft? Niemals. Familien auseinanderreißen? Nicht in
unserem Namen. Wir öffnen den Weg: Legale Zugänge ausbauen, Verfahren sichern,
Würde schützen, jetzt.
Freiheit heißt ankommen und bleiben dürfen
Wer Schutz sucht, Familie wieder vereinen will, oder Perspektiven für
Bildung, Arbeit und Teilhabe braucht, darf nicht an Stacheldraht und Bürokratie
scheitern. Eine gute und schnelle Integration sowie Einbürgerung sind
essenziell, um allen Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen, welches nicht
in einem Containerdorf endet. Die Bezahlkarte sowie das
Asylbewerberleistungsgesetz gehören abgeschafft. "Niemand darf wegen […] seiner
Heimat und Herkunft [...] benachteiligt oder bevorzugt werden." Artikel 3,
Absatz 3 des Grundgesetzes. Wir stellen dem Abschottungsregime eine einfache
Wahrheit entgegen: Menschenrechte gelten grundsätzlich - Egal auf welchem
Territorium man sich befindet. So legt es das Menschenrechtsvölkerrecht fest zu
dem sich Deutschland mit verpflichtet hat.
Wir fordern die Bundesregierung auf, garantierten Zugang zu Territorium und
rechtsstaatlichen Asylverfahren sicherzustellen. Die Angriffe auf
Menschenrechte, wie Zugang zur Rechtsberatung, Dolmetschung und effektive
Rechtsmittel, sind grundsätzlich zu unterlassen. Die kollektiven Zurückweisungen
sind an den EU-Außengrenzen ebenso zu unterbinden wie an deutschen
Binnengrenzen. Zivile Seenotrettung muss staatlich unterstützt werden anstatt
sie zu kriminalisieren, dazu gehört insbesondere die Finanzierung und
Zusammenarbeit mit der sogenannten libyschen Küstenwache auf EU-Ebene umgehend
zu beenden. Darüber hinaus müssen sichere Fluchtwege geschaffen werden, damit
kein Mensch sich auf der Flucht in Lebensgefahr begeben muss.
Familien schützen - Familiennachzug garantieren
Familien gehören zusammen! Familienleben ist ein Menschenrecht, kein Gnadenakt.
Wir stellen den Schutz von Familien in den Mittelpunkt: Es braucht sichere und
planbare Wege der Einreise und des Schutzsuchens. Die Möglichkeiten zum
Familiennachzug müssen ausgebaut, beschleunigt und rechtlich abgesichert werden.
Jedes Jahr der Trennung zerstört Bindungen: Kinder feiern ihre Geburtstage nur
per Handy, Eltern hören die ersten Worte ihrer Kinder bloß via Sprachnachricht,
Partner*innen warten in Warteschlangen, statt im echten Leben. Eine Politik, die
Türen schließt, produziert Leid.
Der von der Bundesregierung propagierte Kurs, Visatüren zuzuschlagen und Hürden
aufzutürmen, ist eine Politik der Trennung und Herzlosigkeit, sie drängt
Menschen, insbesondere Schutzbedürftige, in lebensgefährliche Routen. Wir setzen
dieser Abschottung eine Politik der Ankunft und Einheit entgegen. Unsere
zentralen Forderungen für den Familiennachzug:
- Gleichstellung subsidiär Schutzberechtigter:
Im Familiennachzug müssen subsidiär geschützte Personen denselben
Rechtsanspruch erhalten wie anerkannte Flüchtlinge, ohne Kontingente und
ohne willkürliche Wartezeiten.
Ausweitung des Berechtigtenkreises:
Der Nachzugsanspruch muss neben Ehe- oder Lebenspartner*innen und
minderjährigen Kindern auch minderjährige Geschwister sowie Eltern und
Großeltern von unbegleiteten Minderjährigen umfassen, damit Familien
wirklich vereint werden.
Wegfall bürokratischer Hürden:
Wohnraum- und Einkommensnachweise müssen als Voraussetzung für den
Familiennachzug entfallen, und zwar rückwirkend für alle laufenden
Verfahren und im Wege der Wiederaufnahme auch für bereits rechtskräftig
abgelehnte Anträge.
Verfahren beschleunigen und digitalisieren:
Digitale Nachweise sollten anerkannt werden. In Gefahrensituationen müssen
Online- bzw. Fernanträge zulässig sein und konsularische Vorsprachen
können durch Video-Ident-Verfahren ersetzt werden.
Visum-Fast-Track für Familien:
Für Familiennachzüge muss es beschleunigte Visum-Verfahren mit festen
Fristen geben. Bei familiärer Trennung besteht ein Rechtsanspruch auf
Visa-Erteilung. Im Ablehnungsfall muss unverzüglich ein
Remonstrationsrecht greifen, und schon ab Antragstellung eine
konsularische Rechtsberatung zur Seite stehen.
Trennung ist keine Migrationssteuerung, sondern staatlich verursachtes Unrecht
und Chaos. Politische Blockaden, wie die von Dobrindt verhängte Visasperre,
drängen besonders Schutzbedürftige auf tödliche Wege. Genau damit machen wir
Schluss. Wir setzen auf Recht, Sicherheit und Zusammenhalt.
Ankunft ist mehr als ein Visum, sie ist ein
Systemversprechen!
Kinderrechte sind unteilbar. Kein Kind gehört hinter Gitter, weder offiziell
noch als De-facto-Haft in Transitzonen. Grenzhaft beenden, Verfahren öffnen: Das
ist der Maßstab. Um das Systemversprechen bei der Ankunft einzulösen, fordern
wir:
Besondere Schutzbedürftige priorisieren:
Asylverfahren mit Kindern und anderen vulnerablen Personen sind vorrangig
zu bearbeiten. Bereits getrennte Familien müssen das Recht auf einen
Asylantrag im Inland erhalten, um die Wiedervereinigung zu beschleunigen.
Außerdem sind Fiktionsbescheinigungen und Überbrückungsregelungen so
einzusetzen, dass ein lückenloser legaler Status gewährleistet ist,
anstatt Menschen in einen rechtlichen Wartesaal ohne Perspektive zu
stellen.
Unbegleitete Minderjährige schützen:
Unbegleitete minderjährige Geflüchtete gehören unverzüglich in
qualifizierte Obhut. Das heißt: Einen geeigneten Vormund*in einsetzen, ein
unabhängiges Clearingverfahren zur Alters- und Familienklärung durchführen
und die Familienzusammenführung mit oberster Priorität nach dem Kindeswohl
vorantreiben.
Verwaltung ohne Diskriminierung:
Eine rassismusfreie Verwaltung ist Pflicht, keine Bitte. Wir brauchen
unabhängige Beschwerdestellen, in Auslandsvertretungen, Ausländerbehörden,
Arbeitsagenturen, Jobcentern und bei der Polizei, damit Betroffene
Fehlverhalten melden können. Für alle Mitarbeiter*innen im Asyl- und
Migrationsbereich sind verpflichtende Schulungen zu strukturellem
Rassismus einzuführen. Systematische Verzögerungen, Falschberatungen oder
diskriminierendes Verhalten müssen dienstrechtliche Konsequenzen nach sich
ziehen.
Datenschutz und Zugangsrechte gewährleisten:
Ein striktes Trennungsgebot zwischen Sozialleistungssystemen und
Aufenthaltsbehörden schützt den Zugang zu Schule, Gesundheit, Beratung und
Sozialleistungen. Ohne gesetzliche Grundlage und informierte Zustimmung
der Betroffenen darf keine Weitergabe personenbezogener Daten an die
Ausländerbehörden erfolgen.
Erhöhter Schutzstandard für Kinder:
Für Kinder gilt stets ein besonderer Schutz, aus Recht, aus Prinzip, aus
Menschlichkeit. Kinder und Jugendliche dürfen in keinem Verfahrensstadium
schlechter gestellt oder härter behandelt werden als Erwachsene, sondern
verdienen besonderen Beistand und Rücksichtnahme.
Dauerhafter bundesweiter Abschiebestopp:
Die Bundesregierung wird aufgefordert unverzüglich einen
bundeseinheitlichen Vollzugserlass gemäß § 60a Abs. 1 AufenthG erlassen,
der Abschiebungen für die folgenden Personengruppen aussetzt: Familien mit
minderjährigen Kindern, besonders schutzbedürftige Personen, alle Fälle
mit Kindeswohlbezug sowie Menschen mit gefestigten sozialen Bindungen in
Deutschland. Dazu zählen insbesondere Erwerbstätigkeit, Ausbildung,
Studium oder Schulbesuch (einschließlich Kita), enge familiäre oder
vergleichbar enge soziale Beziehungen (z.B. Partnerschaft, Sorge- oder
Pflegeverhältnisse, Verwandte ersten oder zweiten Grades), langjährige
Freundschaften oder Patenschaften, ehrenamtliches Engagement sowie
nachweisbare Einbindung in Vereine, Gemeinden oder Nachbarschaften. Diese
vorläufige Aussetzung soll durch eine gesetzliche Regelung zu einem
dauerhaften bundesweiten Abschiebestopp werden.
Sonderrecht spaltet, Teilhabe trägt!
Sondergesetze und -regeln für Geflüchtete spalten die Gesellschaft; echte
Teilhabe hingegen trägt uns alle. Wir fordern deshalb die Abschaffung
diskriminierender Sondervorschriften und den Zugang zu regulären Strukturen für
alle hier lebenden Menschen:
Schluss mit Diskriminierung und Bevormundung:
Die Bezahlkarte für Asylsuchende gehört abgeschafft. Geflüchtete müssen
wie alle Menschen selbstbestimmt über ihre Leistungen verfügen können,
statt mit Sachleistungen oder Gutscheinen abgespeist zu werden.
Gleiches Soziales Netz für Alle:
Das Asylbewerberleistungsgesetz muss abgeschafft werden. Die Betroffenen
müssen in das reguläre Sozialleistungssystem eingegliedert werden. Es darf
keine niedrigeren Sozialstandards allein aufgrund der Herkunft oder des
Aufenthaltsstatus geben, Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz verbietet jede
Benachteiligung aufgrund der Heimat oder Herkunft.
Freizügigkeit und Arbeitsmarkt öffnen:
Residenzpflicht und Wohnsitzauflagen müssen ersatzlos gestrichen werden.
Wer hier lebt, muss selbst entscheiden dürfen, wo er oder sie wohnen
möchte. Gleichzeitig ist der Arbeitsmarktzugang vom ersten Tag an zu
gewähren. Ankommen heißt: lernen, arbeiten, leben ohne Provisorien.
Integrations- und Aufstiegszentren: Jetzt!
Wir sehen zu viele Talente im Leerlauf und zu viele Lebensläufe, die an
Formularbergen zerschellen. Schluss damit. Integration beginnt am ersten Tag,
unabhängig vom Geldbeutel und ohne Warteschleifen. Dem Reflex „kürzen,
vertrösten, verwalten“ setzen wir ein anderes Prinzip entgegen: bauen, öffnen,
ermöglichen. Unser Instrument dafür heißt Integrations- und Aufstiegszentren
(IAZ).
IAZ sind Chancen-Infrastruktur unter einem Dach: gemeindenah, unbürokratisch,
kostenfrei. Hier greifen Sprachförderung, schulische Nachqualifizierung und
berufliche Ausbildung ineinander, besonders in Berufen, die überall fehlen:
Pflege, Erziehung, Bau, Energie, IT, Verwaltung. Anmeldung direkt mit dem
Asylantrag, finanzielle Absicherung der Teilnahme, garantierte Kinderbetreuung
und Zugang zu Schule und Kita ab Tag eins, so sieht wirkliche Willkommenspolitik
aus.
Anerkennung ohne Zermürbung: Ausländische Abschlüsse laufen im IAZ im FastTrack,
mit einer verbindlichen Prognoseentscheidung binnen acht Wochen. Wo
Qualifikationsbausteine fehlen, schließen wir punktgenau nach, modular, mit
Micro-Credentials, statt ganze Biografien zu pulverisieren.
Sprache schafft Zugang, also wird amtliche Sprachmittlung als Rechtsanspruch
verankert und kostenfrei bereitgestellt. Niemand scheitert an einer Amtsstube.
Gleichzeitig fordern wir Bund und Länder auf, Massenunterkünfte abzubauen und
binnen zwölf Monaten in offene, gemeindenahe Strukturen zu überführen.
Dezentrale Unterbringung wird verpflichtender Standard, mit klaren
Mindestanforderungen: Privatsphäre, Gewaltschutz, Datenschutz und echte
Nachbarschaft. Containerdörfer und Dauerprovisorien sind Sackgassen. Wer
ankommen soll, braucht Räume, keine Lager. Und ja: Kein Cent weniger für
Sprache, sondern mehr.
Statt Integrationskurse zu kürzen, erhöhen wir die Mittel pro
Unterrichtseinheit, damit Träger*innen Personal, Räume und Qualität sichern.
Berufssprachkurse werden ausgebaut und verlässlich finanziert, gerade für
Pflege, Erziehung, Bau, Energie, IT und Verwaltung. Wer hier lebt, lernt und
arbeitet. Punkt. Rechte sind keine Haushaltsreste. Asylverfahrensberatung muss
flächendeckend, unabhängig und dauerhaft gesichert sein.
Die Migrationsberatung für Erwachsene (MBE) wird nicht beschnitten, sondern
verstetigt. Psychosoziale Zentren erhalten bundesweit langfristige Finanzierung,
denn ohne Stabilität keine Teilhabe, ohne Gesundheit kein Aufstieg.
Auch an die Antidiskriminierungsstelle des Bundes geht niemand mit der Schere.
Und migrantische wie postmigrantische Selbstorganisationen bekommen verlässliche
Strukturförderungen, über BMI, BMFSFJ und die/den Integrationsbeauftragte*n. IAZ
sind kein Buzzword, sondern ein Systemwechsel: Sprache, Anerkennung, Ausbildung,
Arbeit und Wohnen aus einer Hand, schnell, würdig, wirksam. Gegen die Politik
der Abschreckung und des Mangels setzen wir eine Politik der Möglichkeiten.
Unsere Ansage ist klar: Investieren statt kürzen, Rechte statt Gnadenakte,
Ankunft und Aufstieg statt Verwaltung der Hoffnungslosigkeit. Regierung:
Handeln. Kommunen: Türen auf. Kammern, Träger, Betriebe: An Bord kommen. Wer
blockiert, blockiert Zukunft, nicht mit uns.
GEAS stoppen! Keine Haft für Schutzsuchende!
Wer Schutz sucht, darf nicht weggesperrt, hingehalten oder ins Niemandsland
abgeschoben werden. Wir weisen jede nationale Umsetzung zurück, die den Zugang
zu Asyl beschränkt oder Grenzverfahren in faktische Haft umwandelt.
Stacheldraht, Visahürden und Transitzonen sind kein „Management“, sondern
Rechtsbruch mit Ansage.
Menschenrechte gelten an der Grenze, nicht erst dahinter. Art. 1 GG schützt die
Würde, Art. 18 und 19 Abs. 2 GRC garantieren Asyl und Non-Refoulement, und die
Kinderrechte sind unteilbar (UN-KRK Art. 3, 37; GRC Art. 24). Haft
traumatisiert, trennt Familien und zerstört Zukunft, erst recht bei Kindern. Der
geplante GEAS-Kurs, der Freiheitsentzug an Europas Außengrenzen „normalisieren”
will, ist politisch kurzsichtig und rechtlich unhaltbar.
„Zugang statt Zäune“ bedeutet: territorialer Zugang, individuelle Anhörung,
unabhängige Rechtsberatung und wirksame Rechtsmittel ab dem ersten Kontakt.
„Null-Haft” bedeutet: keine Gitter, keine De-facto-Internierung, Alternativen
statt Wegsperren, insbesondere für Kinder, Familien und vulnerable Gruppen.
Familien gehören zusammen. Trennung ist kein Steuerungsinstrument, sondern
staatlich verursachtes Unrecht. Wer Seenotrettung kriminalisiert oder mit der
sogenannten libyschen Küstenwache kooperiert, delegiert Verantwortung und
riskiert Menschenleben.
Wir lehnen jede nationale Umsetzung ab, die den Zugang zu Schutz erschwert und
Asylsuchende in Haft oder de facto Haft nimmt. Kinderrechte sind unteilbar
(UN‑KRK Art. 3 und 37; GRC Art. 24). Haft verursacht Leid, traumatisiert und
bricht mit Kinderrechten. Der aktuelle Regierungsentwurf würde den
Freiheitsentzug faktisch ermöglichen, das ist inakzeptabel. Wir fordern ein
gesetzliches Haftverbot, Alternativen zur Haft und echte Verfahrensgarantien ab
dem ersten Behördenkontakt. Ein aktuelles Gutachten Hruschka/Nestler (2025),
veröffentlicht u. a. mit dem BumF, zeigt, dass die geplante Umsetzung
Kinderrechte systematisch unterbelichtet und faktisch Freiheitsentzug im
Grenzverfahren voraussetzt. Herr Bundesinnenminister Dobrindt: Kinder gehören
auf Spielplätze, nicht in Haftzonen. Stoppen Sie Pushbacks, beenden Sie die
Kriminalisierung ziviler Seenotrettung, öffnen Sie Familienvisa und respektieren
Sie Kinderrechte.
Wir fordern die Bundesregierung auf, sofort und ohne Hintertüren Grenzhaft als
migrationspolitisches Instrument zu beenden und jede Ausweitung zu verhindern:
Transitzonen gehören gestrichen und ab dem ersten Kontakt ein faires,
individuelles, rechtsstaatliches Asylverfahren mit unabhängiger Beratung,
qualifizierter Sprachmittlung und wirksamen Rechtsmitteln zu garantieren. Dies
gilt insbesondere für Kinder, Jugendliche und ihre Familien sowie andere
vulnerable Gruppen. Ein ausdrückliches Grenzhaftverbot muss gesetzlich
festgeschrieben werden.
Wir fordern die Bundesregierung auf:
Null-Haft jetzt, gesetzlich verankern.
Freiheitsentzug an Grenzen für Schutzsuchende beenden; ausdrückliches
Haftverbot für Minderjährige und Familien. Vulnerable Gruppen (Kinder/UMF,
Schwangere, Alleinerziehende, Ältere, Menschen mit Behinderungen,
psychisch/chronisch Erkrankte, Überlebende von Gewalt, Betroffene von
Menschenhandel, LSBTIQ*, verfolgte Minderheiten, Journalistinnen,
Menschenrechtsverteidigerinnen) generell von Grenzverfahren ausnehmen.
Statt Haft: offene Unterkünfte, individuelle Fallbetreuung, Rechtsbeistand
und Sprachmittlung ab Tag 1.
Zugang statt Zäune, Rechtsstaat ab dem ersten Kontakt.
Territorialen Zugang garantieren; Pushbacks und kollektive Zurückweisungen
sofort stoppen; „Transitzonen“ streichen. Faires Verfahren mit
individueller Anhörung, qualifizierter Sprachmittlung und aufschiebender
Wirkung von Rechtsmitteln. Dezentral, gewaltgeschützt und
privatsphäreschonend unterbringen; für Vulnerable soziale und
gesundheitliche Versorgung, Schule/Kitazugang sowie Arbeits-
/Bildungsmöglichkeiten ab Tag 1.
Retten, entkriminalisieren, sichere Wege öffnen.
Zivile Seenotrettung staatlich absichern und unterstützen, strafrechtliche
Verfolgung beenden; MRCC-Koordination sicherstellen, ohne die Zivilflotte
zu vereinnahmen; Kooperation/Finanzierung der sog. libyschen Küstenwache
beenden; unabhängiges Menschenrechts-Monitoring im Mittelmeer mandatieren.
Legale Zugangswege massiv ausbauen: Humanitäre Visa, Resettlement,
Community-Sponsorship, Evakuierungen; Familiennachzug priorisieren,
digitalisieren, fristgebunden bearbeiten; Nachzugsrechte für subsidiär
Schutzberechtigte angleichen.
GEAS stoppen/korrigieren, Rechte vor Ausnahmezustand.
Keine nationale Umsetzung, die Zugang beschneidet oder Freiheitsentzug
normalisiert. Regelverfahren auf dem Staatsgebiet zum Standard; Dublin-
Ermessen pro Familie/Menschlichkeit; keine Überstellungen in Staaten mit
systemischen Mängeln. Abschiebungshaft verbieten; Grund- und Datenschutz
stärken; binnen sechs Monaten Gesetzespaket zu Haftverboten,
Vulnerabilitäts-Screening, Rechtsberatungsanspruch, Aufhebung
„Transitzonen“, Familiennachzug-Reform und SAR-Schutzpaket vorlegen.
Wir fordern die gesetzliche Einführung eines Rechts auf Einreise als Zugang zu
Territorium und rechtsstaatlichen Asylverfahren.
Kein Mensch ist illegal. Keine Grenzen, nur Menschen.
Antragstext in einfacher Sprache
Es ist das Jahr 2025. Freiheit, die an einem Zaun endet, ist keine echte
Freiheit.
Menschen dürfen oft aus ihrem Land weggehen. Aber wenn sie an Zäunen, Visa-
Regeln oder Gesetzen scheitern, ist das keine Freiheit.
Wenn Menschen zurückgeschickt oder in Gefängnisse an der Grenze kommen, ist das
keine Panne. Das ist Politik. Und das macht Menschen kaputt.
Das muss aufhören.
Wir von der GRÜNEN JUGEND Hamburg sagen: Freiheit bedeutet, dass Menschen
einreisen, ankommen und bleiben dürfen.
Das Recht, in ein Land zu kommen, gehört zum Menschenrecht dazu – genauso wie
das Recht, ein Land zu verlassen.
Deutschland und Europa müssen das umsetzen – ohne Ausreden und ohne
Schlupflöcher.
Menschenrechte gelten an allen Grenzen und überall, wo Deutschland Verantwortung
hat.
Niemand darf zurückgeschickt werden, wenn ihm dort Gefahr droht.
Kinder in Gefängnisse? Niemals!
Familien trennen? Nicht mit uns!
Wir wollen: Mehr legale Wege für Menschen, sichere Verfahren und Schutz der
Würde – jetzt.
Freiheit bedeutet, dass Menschen ankommen und bleiben
dürfen.
Wer Schutz sucht, seine Familie wiederfinden will oder eine Zukunft mit Bildung,
Arbeit und Teilhabe braucht, darf nicht an Zäunen oder komplizierten Regeln
scheitern.
Eine gute und schnelle Eingliederung in die Gesellschaft und die Möglichkeit,
die Staatsbürgerschaft zu bekommen, sind sehr wichtig.
So kann jeder Mensch würdevoll leben – und nicht in einem Containerdorf.
Die Bezahlkarte und das Gesetz für Asylbewerber müssen abgeschafft werden.
Im Grundgesetz steht: „Niemand darf wegen seiner Heimat oder Herkunft schlechter
oder besser behandelt werden.“ (Artikel 3, Absatz 3)
Wir sagen klar: Menschenrechte gelten immer und überall – egal, wo man ist.
Das steht auch im internationalen Menschenrecht, dem sich Deutschland
verpflichtet hat.
Wir fordern die Bundesregierung auf:
- Menschen müssen sicher in Deutschland ankommen können.
- Asylverfahren müssen fair und nach dem Gesetz sein.
- Menschen müssen Zugang zu Rechtsberatung, Übersetzern und Rechtsmitteln
bekommen.
- Kollektive Zurückweisungen an den EU-Grenzen und innerhalb Deutschlands müssen
aufhören.
- Seenotrettung darf nicht verboten oder bestraft werden, sondern muss vom Staat
unterstützt werden.
- Die Zusammenarbeit mit der libyschen Küstenwache muss sofort beendet werden.
- Es müssen sichere Fluchtwege geschaffen werden, damit niemand auf der Flucht
sein Leben riskieren muss.
Familien schützen – Familiennachzug ermöglichen
Familien gehören zusammen!
Familienleben ist ein Menschenrecht und keine besondere Erlaubnis.
Der Schutz von Familien ist sehr wichtig.
Es braucht sichere und gut geplante Wege, damit Familien zusammen einreisen und
Schutz bekommen können.
Die Möglichkeiten, dass Familien nach Deutschland nachkommen können, müssen
größer, schneller und rechtlich sicher sein.
Jedes Jahr, das Familien getrennt sind, zerstört ihre Verbindung:
- Kinder feiern Geburtstage nur am Handy.
- Eltern hören die ersten Worte ihrer Kinder nur als Sprachnachricht.
- Partner*innen stehen in langen Warteschlangen, statt zusammen zu sein.
Eine Politik, die Türen schließt, verursacht viel Leid.
Alexander Dobrindt will die Türen für Visa schließen und viele Hürden aufbauen.
Diese Politik trennt Familien und ist herzlos.
Sie zwingt Menschen, vor allem Schutzsuchende, gefährliche Wege zu gehen.
Wir wollen dagegen eine Politik, die Ankommen und Zusammenhalt fördert.
Unsere wichtigsten Forderungen für den Familiennachzug sind:
Gleiche Rechte für alle Schutzsuchenden:
Menschen mit subsidiärem Schutz sollen beim Familiennachzug die gleichen
Rechte haben wie anerkannte Flüchtlinge. Es darf keine Begrenzungen oder
lange Wartezeiten geben.
Mehr Familienmitglieder dürfen nachkommen:
Neben Ehepartner*innen und Kindern sollen auch minderjährige Geschwister,
Eltern und Großeltern von unbegleiteten Kindern nachkommen dürfen.
So können Familien wirklich zusammen sein.
Weniger Bürokratie:
Nachweise über Wohnung und Einkommen sollen nicht mehr nötig sein.
Das gilt auch für laufende und bereits abgelehnte Anträge.
Schnellere und digitale Verfahren:
Digitale Dokumente sollen anerkannt werden.
In Notfällen sollen Anträge auch online möglich sein.
Vorsprachen bei Konsulaten können per Video gemacht werden.
Schnelle Visa für Familien:
Es soll schnelle Visa-Verfahren mit festen Fristen geben.
Bei Trennung der Familie gibt es ein Recht auf das Visum.
Wenn ein Antrag abgelehnt wird, gibt es sofort ein Recht auf Überprüfung
und Beratung.
Familientrennung ist kein Mittel zur Steuerung von Migration. Sie ist Unrecht
und schafft Chaos.
Politische Blockaden wie die Visasperre von Dobrindt zwingen Schutzsuchende auf
gefährliche Wege.
Damit wollen wir aufhören.
Wir setzen auf Recht, Sicherheit und Zusammenhalt.
Ankommen ist mehr als nur ein Visum – es ist ein Versprechen
vom ganzen System!
Kinderrechte gelten für alle Kinder.
Kein Kind darf ins Gefängnis – weder offiziell noch versteckt in sogenannten
Transitzonen.
Grenzhaft muss beendet werden, und die Verfahren müssen offen sein.
Damit das Versprechen vom Ankommen erfüllt wird, fordern wir:
Schutzbedürftige Menschen zuerst:
Asylverfahren mit Kindern und anderen besonders schutzbedürftigen Menschen
müssen schneller bearbeitet werden.
Familien, die getrennt wurden, sollen das Recht bekommen, ihren Asylantrag
in Deutschland zu stellen, damit sie schneller wieder zusammenkommen.
Es soll dafür gesorgt werden, dass Menschen immer einen legalen
Aufenthaltsstatus haben und nicht in einer rechtlichen Warteschleife ohne
Perspektive bleiben.
Unbegleitete Kinder schützen:
Kinder, die ohne Familie geflüchtet sind, brauchen sofort gute Betreuung.
Dafür muss ein geeigneter Vormund bestimmt werden.
Es soll ein unabhängiges Verfahren geben, um das Alter und die Familie zu
klären.
Die Familienzusammenführung hat höchste Priorität und muss im besten
Interesse des Kindes geschehen.
Verwaltung ohne Diskriminierung:
Die Behörden müssen frei von Rassismus arbeiten.
Es braucht Stellen, wo Menschen Beschwerden melden können – bei
Botschaften, Ausländerbehörden, Arbeitsagenturen, Jobcentern und der
Polizei.
Alle Mitarbeiter*innen, die mit Geflüchteten arbeiten, müssen Schulungen
zu Rassismus machen.
Wer Menschen falsch berät, absichtlich verzögert oder diskriminiert, muss
bestraft werden.
Datenschutz und Zugang sichern:
Sozialämter und Ausländerbehörden müssen streng getrennt arbeiten.
Nur mit Erlaubnis dürfen persönliche Daten weitergegeben werden.
Das schützt den Zugang zu Schule, Gesundheit, Beratung und
Sozialleistungen.
Besonderer Schutz für Kinder:
Kinder brauchen immer besonderen Schutz – aus Recht, aus Menschlichkeit.
Kinder und Jugendliche dürfen in keinem Schritt schlechter behandelt
werden als Erwachsene.
Sie brauchen besondere Unterstützung und Rücksicht.
Bundesweiter Abschiebestopp:
Die Regierung soll sofort einen Stopp für Abschiebungen erlassen.
Am wichtigsten ist für:
Familien mit Kindern, besonders schutzbedürftige Menschen, Fälle mit
Kindeswohl, und Menschen mit festen sozialen Bindungen in Deutschland.
Das sind Menschen, die arbeiten, zur Schule oder Ausbildung gehen, Familie
oder enge Freunde hier haben, sich ehrenamtlich engagieren oder in
Vereinen aktiv sind.
Dieser Abschiebestopp soll dauerhaft im Gesetz verankert werden.
Sonderregeln spalten – Teilhabe verbindet!
Gesetze und Regeln, die nur für Geflüchtete gelten, trennen die Gesellschaft.
Echte Teilhabe bringt uns alle zusammen.
Deshalb fordern wir:
Keine Diskriminierung und Bevormundung mehr:
Die Bezahlkarte für Asylsuchende muss weg.
Geflüchtete sollen selbst entscheiden können, wie sie ihre Leistungen
nutzen.
Sie sollen nicht nur Sachleistungen oder Gutscheine bekommen.
Gleiches soziales Netz für alle:
Das Asylbewerberleistungsgesetz muss abgeschafft werden.
Geflüchtete sollen die gleichen Sozialleistungen bekommen wie alle anderen
Menschen.
Niemand darf wegen seiner Herkunft oder seines Aufenthalts schlechter
behandelt werden. Das steht auch im Grundgesetz (Artikel 3, Absatz 3).
Freie Wohnortwahl und Zugang zum Arbeitsmarkt:
Die Residenzpflicht und Wohnsitzauflagen müssen ganz abgeschafft werden.
Wer in Deutschland lebt, soll selbst entscheiden dürfen, wo er oder sie
wohnen will.
Außerdem soll jeder vom ersten Tag an arbeiten dürfen.
Ankommen heißt: Lernen, arbeiten und leben ohne Provisorien.
Integrations- und Aufstiegszentren: Jetzt!
Viele Menschen mit Talenten werden nicht richtig unterstützt. Ihre Lebensläufe
gehen in vielen Formularen verloren. Damit muss Schluss sein.
Integration soll vom ersten Tag an beginnen, egal wie viel Geld jemand hat, und
ohne lange Wartezeiten.
Wir sagen: Nicht kürzen, vertrösten oder verwalten, sondern bauen, öffnen und
ermöglichen.
Dafür gibt es die Integrations- und Aufstiegszentren (IAZ).
Was sind IAZ?
IAZ sind Orte, an denen Menschen alles an einem Platz bekommen: Sprachkurse,
Nachhilfe für Schule und Berufsausbildung.
Besonders in Berufen, die dringend gebraucht werden.
Man kann sich dort anmelden, sobald man den Asylantrag stellt.
Teilnehmen ist kostenlos.
Es gibt Geld, damit man mitmachen kann.
Kinderbetreuung und Zugang zu Schule und Kita ab dem ersten Tag.
So sieht echte Willkommenspolitik aus.
Anerkennung von Abschlüssen:
Ausländische Abschlüsse werden im IAZ schnell geprüft – innerhalb von acht
Wochen gibt es eine Entscheidung.
Fehlende Qualifikationen werden gezielt ergänzt, mit kleinen Bausteinen (Micro-
Credentials), ohne den ganzen Lebenslauf neu zu machen.
Sprache ist der Schlüssel:
Amtliche Sprachmittlung (Übersetzung bei Behörden) wird ein Recht und ist
kostenlos. Niemand soll an einer Behörde scheitern.
Unterbringung verbessern:
Wir fordern, dass Massenunterkünfte abgebaut werden.
Innerhalb von zwölf Monaten sollen alle in offene, gemeindenahe Wohnungen
umziehen.
Dezentrale Unterbringung wird Standard mit Mindestanforderungen: Privatsphäre,
Schutz vor Gewalt, Datenschutz und echte Nachbarschaft.
Containerdörfer und Dauerlager sind keine Lösung.
Wer ankommen will, braucht Räume, keine Lager.
Mehr Geld für Sprache und Ausbildung:
Mehr Geld pro Unterrichtseinheit hilft, damit die Qualität stimmt.
Berufssprachkurse werden ausgebaut und sicher finanziert.
Wer hier lebt, soll lernen und arbeiten können – ohne Provisorien.
Gegen Diskriminierung:
Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes wird weiter unterstützt.
Migrantische Selbstorganisationen bekommen verlässliche Förderungen.
IAZ sind ein Systemwechsel:
Sprache, Anerkennung, Ausbildung, Arbeit und Wohnen kommen aus einer Hand –
schnell, würdig und wirksam.
Wir wollen eine Politik der Möglichkeiten, nicht der Abschreckung und des
Mangels.
Unsere Botschaft ist klar:
Investieren statt kürzen.
Rechte statt Gnadenakte.
Ankommen und Aufstieg statt Hoffnungslosigkeit.
An die Regierung: Handelt!
Kommunen: Öffnet die Türen!
Kammern, Träger, Betriebe: Macht mit!
Wer blockiert, blockiert die Zukunft!
GEAS stoppen! Keine Haft für Menschen, die Schutz suchen!
Wer Schutz braucht, darf nicht eingesperrt, aufgehalten oder an Grenzbereiche
abgeschoben werden.
Wir lehnen jede Regel ab, die den Zugang zu Asyl erschwert oder an der Grenze
Menschen wie Gefangene behandelt.
Zäune, Visa-Hürden und Transitzonen sind keine gute Lösung, sondern brechen das
Recht.
Menschenrechte gelten bereits an der Grenze, nicht erst danach.
Das Grundgesetz schützt die Würde aller Menschen.
Kinderrechte sind besonders wichtig.
Haft macht Menschen krank, trennt Familien und zerstört die Zukunft – besonders
bei Kindern.
Der geplante Kurs will Haft an Europas Grenzen normal machen. Das ist falsch und
nicht erlaubt.
„Zugang statt Zäune“ heißt:
Menschen müssen an der Grenze sicher ankommen können.
Sie brauchen eine persönliche Anhörung, unabhängige Rechtsberatung und wirksame
Möglichkeiten, sich zu wehren – von Anfang an.
„Null-Haft“ heißt:
Keine Gefängnisse oder versteckte Haft an der Grenze.
Es soll Alternativen zur Haft geben, besonders für Kinder, Familien und
schutzbedürftige Menschen.
Familien müssen zusammenbleiben.
Trennung ist kein Mittel zur Steuerung, sondern Unrecht.
Wer Seenotrettung bestraft oder mit der libyschen Küstenwache zusammenarbeitet,
gibt Verantwortung ab und gefährdet Leben.
Wir lehnen jede Regel ab, die Schutzsuchende einsperrt oder den Zugang zu Schutz
erschwert.
Kinderrechte sind unteilbar. Haft verursacht Leid und ist nicht mit
Kinderrechten vereinbar.
Der aktuelle Plan der Regierung würde Haft an der Grenze erlauben – das ist
nicht akzeptabel.
Wir fordern:
Ein Gesetz, das Haft für Schutzsuchende verbietet.
Alternativen zur Haft und echte Rechte ab dem ersten Kontakt mit Behörden.
Ein aktuelles Gutachten zeigt, dass die geplanten Regeln Kinderrechte nicht
genug schützen und Haft an der Grenze voraussetzen.
Herr Innenminister Dobrindt: Kinder gehören auf Spielplätze, nicht ins
Gefängnis.
Stoppen Sie Zurückweisungen, beenden Sie die Bestrafung von Seenotrettung,
öffnen Sie Familienvisa und respektieren Sie Kinderrechte.
Wir fordern die Bundesregierung auf:
Null-Haft jetzt gesetzlich festlegen:
Haft an der Grenze für Schutzsuchende beenden.
Kein Haft für Kinder und Familien.
Schutzbedürftige Menschen (Kinder, Schwangere, Ältere, Menschen mit
Behinderungen, Opfer von Gewalt, LSBTIQ*, u.a.) sollen von Grenzverfahren
ausgenommen werden.
Statt Haft: offene Unterkünfte, persönliche Betreuung, Rechtsberatung und
Übersetzung ab Tag 1.
Zugang statt Zäune, rechtsstaatliche Verfahren ab dem ersten Kontakt:
Menschen müssen sicher ins Land kommen können.
Zurückweisungen an der Grenze sofort stoppen.
Transitzonen abschaffen.
Faire Verfahren mit persönlicher Anhörung, Übersetzung und wirksamen
Rechtsmitteln.
Wohnung in der Nähe der Gemeinde, Schutz vor Gewalt, Datenschutz.
Für Schutzbedürftige: Sozial- und Gesundheitsversorgung, Zugang zu Schule,
Kita, Arbeit und Bildung ab Tag 1.
Seenotrettung sichern und entkriminalisieren:
Seenotrettung muss vom Staat unterstützt werden.
Strafverfolgung gegen Helfer*innen beenden.
Kooperation mit der libyschen Küstenwache stoppen.
Unabhängige Kontrolle im Mittelmeer einrichten.
Legale Wege für Schutz massiv ausbauen: humanitäre Visa,
Aufnahmeprogramme, Familiennachzug priorisieren und digital bearbeiten.
GEAS stoppen oder korrigieren:
Keine Regeln, die den Zugang zu Schutz erschweren oder Haft normal machen.
Asylverfahren sollen im Land stattfinden.
Keine Abschiebungen in Länder mit schlechten Bedingungen.
Haft bei Abschiebungen verbieten.
Datenschutz und Grundrechte stärken.
Innerhalb von sechs Monaten ein Gesetz mit Haftverbot, Schutz für
Schwache, Rechtsberatung, Abschaffung der Transitzonen, Familiennachzug
und Schutz für Seenotrettung vorlegen.
Wir fordern das Recht auf Einreise und faire Asylverfahren.
Kein Mensch ist illegal. Keine Grenzen, nur Menschen.
Transparenzhinweis: Der Text in einfacher Sprache wurde mit Unterstützung von KI
erstellt.
Begründung
Weitere Begründungen erfolgen mündlich
Änderungsanträge
- Globalalternative: Ä1 (Landesvorstand (dort beschlossen am: 25.02.2026), Eingereicht)
