Änderungen von V12 zu V12
| Ursprüngliche Version: | V12 (Version 1) |
|---|---|
| Status: | Modifiziert |
| Eingereicht: | 20.02.2026, 22:33 |
| Neue Version: | V12 (Version 2) |
|---|---|
| Status: | Beschluss |
| Eingereicht: | 26.02.2026, 21:52 |
Titel
Antragstext
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Anfang des Jahres wurde die Forschungsstelle für Disability Studies (ZeDiS)(ZeDiSplus) geschlossen. Alle Beschäftigten wurden entlassen. Zusammen mit der Disability
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Disability Studies ist einer der wenigen StudiengängeForschungsstellen in Deutschland, in dem behinderte und nicht-behinderte Menschen zusammen am Abbau von Barrieren und der
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Die Schließung widerspricht dabei dem Auftrag der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), die Partizipation, Forschung und Expertise von Menschen mit Behinderung ausdrücklich einfordert. Disability Studies ist kein verzichtbares Nischenfach, sondern ein Grundrecht, das Deutschland mit der Ratifizierung der UN-BRK verbindlich anerkannt hat.Außerdem gehört die Art und Weise, wie an Hamburger Hochschulen gespart wird, deutlich kritisiert. Es ist nicht hinnehmbar, dass in Zeiten notwendiger Haushaltskonsolidierung nicht solidarisch, also breit über alle Fakultäten, Institute und Disziplinen verteilt, nach Einsparpotenzialen gesucht wird. Stattdessen werden ganze Forschungsbereiche wie Disability Studies einfach gestrichen, während andere Bereiche offenbar kaum Kürzungen hinnehmen müssen. Das ist keine faire Sparpolitik, sondern eine politische Entscheidung darüber, welches Wissen als verzichtbar gilt.
Die Grüne Jugend Hamburg soll sich, noch stärker als sie es schon tut, für die schnelle Wiedereröffnung und sichere ausreichende langfristige Finanzierung des ZeDis einsetzen. Vor allem diese Forderung auch stärker bei den Grünen thematisieren. Die GJ Hamburg unterstützt offiziell den offenen Brief und die Petition der ZeDiS Die GRÜNE JUGEND Hamburg fordert die schnelle Wiedereröffnung des ZeDiSplus sowie dessen sichere und langfristige Finanzierung als eigenständige Forschungs- und Lehreinrichtung. Eine bloße Eingliederung in bestehende Strukturen der HAW reicht nicht aus! Die eigenständige Forschungs- und Lehrlinie muss erhalten bleiben, Mitarbeitende müssen übernommen und nicht lediglich eingeladen werden, sich neu zu bewerben. Darüber hinaus fordert die GRÜNE JUGEND Hamburg, dass Forschende und Lehrende mit Behinderung in leitender Funktion eingebunden werden. Wir werden die Landesregierung daran messen, ob und wie diese Zusagen umgesetzt werden, und den Prozess öffentlich begleiten. Die GRÜNE JUGEND Hamburg unterstützt offiziell den offenen Brief und die Petition der ZeDiSplus-Beschäftigten und unterstützt diese in ihrer Bündnisarbeit. Allgemein setzten wir uns für volle Inklusion ein.
In einer Zeit, in der der Rechtsruck auch immer stärker behinderte Menschen trifft, steht die GJ Hamburg für volle Inklusion und zeigt sich mit allen behinderten Menschen solidarisch, die von Teilen der Gesellschaft ausgegrenzt werden oder Hass erfahren.trifftund Inklusion als politisches Ziel unter Druck gerät, steht die GRÜNE JUGEND Hamburg für volle Inklusion ein. Wir solidarisieren uns mit allen behinderten Menschen, die Ausgrenzung, Diskriminierung oder Hass erfahren und mit denjenigen, die für eine inklusive Gesellschaft kämpfen.
